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Das Märchen glaubt daran, dass es die Bestimmung der Gefahr, des Dunkels,
des Übels sei, den Menschen emporzuführen ins Licht.                    Max Lüthi.

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Paarweise (neues Programm)

Für den 18. März haben die drei Paare ein komplett neues Programm zusammengestellt. Die Vorbereitungen laufen auch Hochtouren. Die Vorfreude ist gross.

Wir hoffen auf ein so zahlreiches und begeisterungsfähiges Publikum wie letztes Mal.

Zur Erinnerung:

Sonntag, 18. März 2018, 17.00 Uhr

im Kellertheater „Isaak“, Münsterplatz 16, Basel

Reservationen bei denise.racine(at)bluewin.ch


Und für den 22. April (gleiche Zeit, gleicher Ort) laufen schon die Vorbereitungen für ein neues Programm unter dem gleichen Titel.

 

Auf Wegen und Umwegen

Erzählanlässe mit dem Basler Märchenkreis im Frühling 2018:

Flyer „Auf Wegen und Umwegen“

In Basel, Buchhandlung Bücherwurm, Gerbergässlein 12
Samstag, 3. März 2018, 19.30 Uhr
Sonntag, 4. März 2018, 11.00 Uhr

Stadtbibliothek Aarau, café littéraire
Donnerstag, 15. März 2018, 20.00 Uhr
(ohne Harfenmusik, erweitertes Programm, Veranstalterin: Aarauer Erzähltreff)

Weil am Rhein, Kulturzentrum „Kesselhaus“ (Tramhaltestelle BVB 8er)
Dienstag, 20. März 2018, 20.00 Uhr
(im Rahmen des „Grenzenlosen Erzählforums“)

 

Paarweise (26. Nov. 2017 und 14. Jan. 2018)

Ein schönes Erlebnis, erstmals in dieser Zusammensetzung erzählt und musiziert.

Auch der Veranstaltungsort ist eine Première für uns: Der Keller des „Isaak“ am Münsterplatz Basel.

Programm:

  • Intro Musik (Monochord und Koto)
  • „Die Wahrheit und das Märchen“ (chassidisch)
  • Erdflöte iroschottische Melodien I
  • „Tam Lin“ (aus Schottland)
  • Erdflöte iroschottische Melodien II
  • „Das Allerliebste der Frauen“ (aus England)
  • Illgau-Jüzli
  • „Vom eifältige Froueli“  (aus der Schweiz)
  • Muotathaler I
  • „Die Zwergenfrau“  (aus der Schweiz)
  • Muotathaler II
  • „Die geschwätzige Frau“   (aus Russland)
  • Ds Lunni’s Juuz und ein Zäuerli

Während beim ersten Auftritt im November der Publikumsandrang bescheiden war, füllte sich der Isaak-Keller im Januar bis auf den zweitletzten Platz. Entsprechend lebhaft ging das Publikum mit und spendete begeistert Applaus. Das motiviert uns natürlich für die nächsten beiden Abende mit jeweils neuen Programmen.

 

Märchen im Winterhalbjahr 2017/18

Von Ende November bis im Frühling sind in Vorbereitung:

Paarweise„, 3 Paare erzählen Märchen und Sagen von Paaren, musikalisch umrahmt.
Im Kellertheater „Zum Isaak“, Münsterplatz 16, Basel.
Jeweils am Sonntag um 17 Uhr.
4 verschiedene, in sich abgeschlossene Programme an den folgenden Daten:
26. Nov. 2017   14. Jan. 2018   18. März 2018   22. April 2018

Offener Abend des Basler Märchenkreises
Erzählerinnen; Danielle Dubied und Denise Racine; Gesprächleitung Urs Volkart
In der Buchhandlung „Zum Bücherwurm“, Gerbergässlein 12, Basel
Mittwoch, 22. Nov. 2017, 19.30 Uhr

Grenzerfahrung
Gastspiel der Weiler Erzähler
In der Buchhandlung „Zum Bücherwurm“, Gerbergässlein 12, Basel
Mittwoch, 13. Dez. 2017, 19.30 Uhr
Veranstalter: Basler Märchenkreis

Märchennachmittag in Pfäffikon SZ
Urs Volkart erzählt Märchen aus aller Welt, musikalisch umrahmt von Ingrid Gauer
Dienstag, 30. Jan 2018, 15 Uhr
Im Tertianum Huob, Huobstr. 5, 8808 Pfäffikon SZ
Veranstalter: Tertianum Huob

Auf Wegen und Umwegen
ist der Basler Märchenkreis im März 2018 unterwegs
am 3. und 4. März in Basel, am 15. März in Aarau und am 20. März in Weil am Rhein
Dazu folgen nähere Informationen im nächsten Jahr

Paarweise

Unter diesem Titel erarbeiten drei Paare eine Serie von vier Veranstaltungen, in denen Märchen, sagen und andere Geschichten von Paaren „in allen Stadien“ frei erzählt und musikalisch umrahmt werden.

Wie kam es dazu? Einer befreundeten Märchenerzählerin fiel auf, dass es da in ihrer Umgebung zwei weitere Paare gibt, die Märchen erzählen und die Erzählungen musikalisch umrahmen. Warum nicht etwas machen im Sinne von „Paare erzählen Märchen von Paaren„?

Bald hatten wir uns gefunden und wir arbeiten nun seit mehreren Monaten am entsprechenden Projekt „Paarweise„, das am 26. November 2017 mit einem ersten Abend im Kellertheater „Zum Isaak“ am Münsterplatz in Basel an die Öffentlichkeit tritt:

4 Programme, jeweils sonntags, 17:00 Uhr

  • 26. Nov. 2017
  • 14. Jan. 2018
  • 18. März 2018
  • 22. April 2018

im Kellertheater Isaak, Münsterplatz 16, Basel

Eintritt: CHF 25.- Erw. / CHF 10.- Jug. ab 12 J.
Platzzahl beschränkt, Reservation: denise.racine@bluewin.ch

Sich begegnen. Sich verlieben. Sich finden. Streiten. Auseinandergehen. Sich versöhnen. Zusammenbleiben. Märchen und Sagen sind zeitlose Zeugen davon. Sie erzählen von Schicksalen, von Wegen und Umwegen, von der Weisheit des Herzens.

Drei Paare erzählen Geschichten aus aller Welt mit musikalischer Umrahmung.
Danielle Dubied und Matthias Lehnherr, Urs Volkart und Ingrid Gauer, Denise Racine und Klemens Dossinger

Paarmärchen – Märchenpaare

Märchenpaare ?

Auf den ersten Blick wimmelt es in den Märchen von Paaren. Wenn wir einfach auf der Ebene des Märchens als „Sozialdrama“ bleiben, merken wir bald, dass es meist darum geht, den richtigen Partner, die richtige Partnerin zu finden und zu gewinnen. Als Teil des Lebenswegs der Märchenheldinnen und -helden oft mit Reifungsprozessen und Prüfungen verknüpft.

Wenn Märchen bestehende Paare beschreiben, finden wir oft defizitäre, der Erlösung harrende oder sogar destruktive Beziehungen. Häufig wird der defizitäre Aspekt bildlich durch unerfüllten Kinderwunsch ausgedrückt. In vielen Märchen kommen aber gar keine Paare vor, Ein-Eltern-Familien, Waisen, verachtete oder verstossene Kinder stehen im Zentrum.

Überhaupt liegt die Chance für eine fruchtbare Entwicklung oft bei den Kindern, während eine Entwicklung beim Elternpaar selten beschrieben ist.

Paarmärchen ?

Märchen, die von sich entwickelnden Paaren oder guten Paarbeziehungen handeln, sind dementsprechend die Ausnahme.

Na und ?

Ich zitiere ungenau Professor Josef Imbach, einem bekannten Theologen und tiefenpsychologisch Märchen interpretierenden Autor, der kürzlich in einem Vortrag sinngemäss sagte:

Märchen sind Geschichten, die sich so nie zugetragen haben, und
dennoch die alltägliche Erfahrungswelt der Menschen widerspiegeln.

Auch wenn die Märchen von verzweifelten Paaren, ihre Kinder mit grossen Persönlichkeitsdefiziten „beglückenden“ oder gar ihre Kinder in lebensgefährliche Situationen bringenden Eltern berichten, das in der Regel eintreffende Happy end lässt hoffen, auch für den eigenen Lebensweg.

Märchenabend in Würenlos

Auf Einladung der katholischen Kirchgemeinde Würenlos „Pfarrei St. Maria“ gab es ein rundum gelungenes Abendprogramm mit Urs Volkart als Erzähler und Ingrid Gauer als musikalische Begleiterin (Kotamo, ein Polychord, und Erdflöte von Jetzer). Die alte Kirche erwies sich als guter Veranstaltungsort.

Zum Programm:

  1. Begrüssung durch den Präsidenten der Kirchgemeinde
    Intro (Kotamo)
  2. Die Wahrheit und das Märchen (Jüdisch)
    Begrüssung durch Urs
  3. Hühnersuppe und Rosenduft (ursprünglich aus Äthiopien, Fassung nach Frau Wolle)
    As I rowed out (Erdflöte)
  4. Die zwei Derwische (Sufitradition)
    Careless Love (Erdflöte)
  5. Das besprochene Wasser (unbekannte Herkunft, Fassung nach Simone Peyer)
  6. Intermezzo mit der Klangschale
    Der Vogel in des Königs Brust (Aromunen, Nordgriechenland, nach einem Forschungsbericht von Felix Karlinger) *)
  7. Sequenz auf dem Monochord
  8. Die Madonna und der Drache (Legende aus Norditalien)
    Sisi Dolada (Erdflöte)
  9. Die drei Alten (unbekannte Herkunft)
  10. Outro (Kotamo)
    Abschiedsworte von Sandra Erny

Dankes-Blumenstrauss aus dem Blumenladen Erny:

*) Unterdessen gibt es auch eine sehr schöne Fassung des Märchens in „König Lichterloh“ von Frau Wolle (Karin Tscholl)

Dreck und Glanz

Märchen und Geschichten zum Staunen, für heimliche Alchemisten und Leute die sich nicht scheuen, die Finger schmutzig zu machen. Der Basler Märchenkreis mit Denise Racine, Danielle Dubied, Madeleine Devrient, Yvonne Wegmüller, Paul Strahm und Urs Volkart erzählte am vergangenen Wochenende in der Buchhandlung „Zum Bücherwurm“, Gerbergässlein 12, Basel. Musikalische Begleitung: Daniel Steiner.

Aus dem Programm:

  1. Das schmutzige Löffelchen (aus Afrika) erzählt von Paul Strahm
  2. Die goldenen Fäden der Schicksalsfrau (aus Griechenland) erzählt von Yvonne Wegmüller
  3. Merda (aus Italien) erzählt von Urs Volkart
  4. Der Bärenhäuter (nach den Brüdern Grimm) erzählt von Madeleine Devrient
  5. La pouilleuse (Frankreich) auf Französisch erzählt von Danielle Dubied
  6. Zottelhaube (Norwegen) erzählt von Denise Racine
  7. Der Alchemist (Burma) erzählt von Urs Volkart

Daniel Steiner spielte Rahmentrommel, Hammered Dulcimer, Hang und weitere Perkussionsinstrumente


Märchen im Demenz-Heim

Nur durch Tun gewinnt man Erfahrungen.

Ich hatte vor 2 Jahren einen entsprechenden Wochenend-Kurs der Europäischen Märchengesellschaft besucht. Aber wie setzt man das im konkreten Fall um?

Der 90. Geburtstag einer Verwandten war ein Anlass, es in einem Demenzheim zu versuchen. Ich wählte natürlich kurze Geschichten mit nicht zu komplexem „Personal“. Es sollte auch ein Bezug zur Erlebniswelt der Bewohnerinnen und Bewohner bestehen, obwohl ich mir nicht einbildete, sie auf der kognitiven Ebene zu erreichen, sondern am ehesten auf der emotionalen und assoziativen Ebene. Solche Anknüpfungspunkte könnten „Stricken“, „Christbaum“, „Blumen“, aber auch bekannte Tiere wie „Katzen“ und „Mäuse“ sein.

Ich wählte als Geschichten „Die zwei Wiesenmäuse“, „Die drei Bäume an der Krippe“, „Die Christrose“ und „Das Kätzchen mit dem Wunderknäuel“. Meine Partnerin umrahmte musikalisch mit Polychord und Erdflöte.

Die Erfahrung als Erzähler war etwas speziell. Ich bin es gewohnt, beim Erzählen durch die Resonanz seitens des Publikums getragen und im Fluss unterstützt zu werden. Aber hier war keine Resonanz direkt erkennbar. Auch das direkte Ansprechen von Personen blieb in der Regel ergebnislos. Das brachte mich mehr als einmal „aus dem Fluss“.

Was bringt es denn den Bewohnerinnen und Bewohnern? Das darf ihr Geheminis bleiben, wie weit ich ihre Welt berührt hatte!
Auf alle Fälle war eine grosse Ruhe da und Zufriedenheit auf den Gesichtern. Dazu trug natürlich auch die Musik bei. Auch Bewohnerinnen und Bewohner, die sonst sehr unruhig sind, dauernd laut reden oder Ähnliches waren ruhig dabei; ein Zeichen, dass eine Verbindung, eine Resonanz da war. Das Pflegepersonal konnte sich im Hintergrund halten und auch mit-geniessen.

Der Versuch war es wert. Es soll nicht unser letzter leiben.