Archiv für den Autor: Urs Volkart

Märchenzeit – Dernière im Bücherwurm

Der Basler Märchenkreis hat die Idee, in der Buchhandlung/Antiquariat „Zum Bücherwurm“ eine letztes Mächenwochenende zu veranstalten. Die Traditionsbuchhandlung in der Basler Altstadt schliesst auf Ende Jahr ihre Tür. Viele Jahre durfte der Basler Märchenkreis da zu Gast sein, für den monatlichen Märchentreff, für Erzählveranstaltungen und Offene Abende.

Im Rahmen des Internationalen Jahrs der Mässigung – was für ein passendes Jahresmotto in dieser Zeit – hat die Mutabor Märchenstiftung als Titel für Märchenveranstaltungen „Wunsch und Wirklichkeit“ vorgeschlagen. Auch der Basler Märchenkreis, Mitglied der Schweizerischen Märchengesellschaft SMG, hat diesen Titel für das Wochenende vom 16./17. November 2019 gewählt.

 

Wunsch und Wirklichkeit

In den alten Zeiten,
wo das Wünschen noch geholfen hat, ….

Es erzählt
der Basler Märchenkreis
der Schweizerischen Märchengesellschaft SMG:

Madeleine Devrient, Suzanne Stahl,
Paul Strahm, Yvonne Wegmüller, Urs Volkart

Musik Fabienne Schöpfer und Benoît Kiener, Gitarren

Samstag, 16. November, 19.30 Uhr
Sonntag, 17. November, 11.00 Uhr

Buchhandlung „Zum Bücherwurm“
Gerbergässlein 12, 4051 Basel

(zum letzten Mal im Bücherwurm)

Eintritt frei, Kollekte

Tierisches – allzu Menschliches

Der Basler Märchenkreis erzählte am 23./24. Februar in der Buchhandlung „Zum Bücherwurm“ in Basel einmal mehr „vor vollem Haus“ (sogar der Schirmständer musste als Stuhl herhalten).

Die folgenden Geschichten kamen zu Gehör:

  • Der Tschatschatatutu (Tibet)
  • Le corbeau et le renard (Fabel von La Fontaine)
  • Die beiden Frösche (Japan)
  • Bruder Tiger (Korea)
  • Der Löwe und die Gazelle (Afrika)
  • Die Laus und der Floh 
  • Bruder Bruno (A. de Mello)
  • Der Student und der Kranich (China)
  • Weihnachtsfabel ( I. Fülderbrandt)
  • Die Glühwürmchen (Tessin, Schweiz)
  • Der Mensch stammt vom Affen ab (Tibet)

Musikalisch umrahmt wurde der Anlass vom Gitarrenduo Fabienne Schöpfer und Benoît Kiener mit Werken und Transkriptionen von Kompositionen von E. Satie, A. Vivaldi, G. Bizet u.a.

Der Tschatschatatutu – Der Basler Märchenkreis erzählt

Tierische Geschichten, die sich oft nur als allzu menschliche Geschichten entpuppen…..

Davon erzählt der Basler Märchenkreis am Wochende vom 23./24. Februar 2019 im Bücherwurm, Gerbergässlein 12, Basel. Begleitet wird der Erzählanlass vom begeisternden Gitarren-Duo Fabienne Schöpfer und Benoît Kiener. Beginn: am Samstag um 19.30 Uhr, am Sonntag als Matinée um 11 Uhr.

Und wer am Sonntag noch Lust auf mehr hat, ist herzlich zu einer weiteren Märchenveranstaltung „Sesam, öffne dich“ um 17 Uhr im Kellertheater „Zum Isaak“ eingeladen. (http://maerchenquelle.ch/4060/uncategorized/2019/sesam-oeffne-dich-fuer-das-denise-racine-solotheater/)

Sesam, öffne dich, für das Denise Racine Solotheater !

Im Rahmen der Paarweise-Veranstaltungsreihe im Theaterkeller „Zum Isaak“ Basel wird Denise Racine, begleitet von ihrem Ehepartner Klemens Dossinger, ein spannendes, poetisches und witziges Märchentheater aufführen. Es basiert auf der alten „Ali Baba und die 40 Räuber“ Geschichte, die im 18. Jhdt. auf ungeklärte Weise ihren Weg in die Märchensammlung aus „1001 Nacht“ gefunden hat.

Sonntag, 24. Februar 2019, 17-ca.18 Uhr

Eintritt Fr. 20.-/10.-

Reservation: mailto: denise.racine@bluewin.ch

Kellertheater „Zum Isaak“, Münsterplatz 16, Basel

Aktuelle Erzählanlässe

Offener Abend des Basler Märchenkreis‘
Mittwoch, 23. November 2016, 19.30 Uhr, Buchhandlung Bücherwurm, Basel

Erzählabend in Sissach: Sei mein Gast – auf deinem Weg
Freitag, 2. Dezember 2016, 19.30 Uhr, Alte Metzg, Sissach

Erzählabend und Erzählmatinée des Basler Märchenkreis: Dreck und Glanz
Samstag, 4. Februar 2017, 19 Uhr und Sonntag, 5. Februar 2017, 11 Uhr

Ikarus – oder der Traum vom Fliegen

Museo Aeronautico de Maracay

Museo Aeronautico de Maracay

Die Gruppe Weiler Erzähler steht wieder einmal gemeinsam auf der Bühne und so können die Geschichten unterschiedlicher nicht sein. Aber was in allen Texten vorkommt ist: der Traum sich in die Lüfte zu erheben.

„Der fliegende Robert“;  „der Nachtflug“; „der Hut“ und vieles mehr:  Texte aus dem Gestern und Heute, von Autoren wie Antoine de Saint-Exupery, Toni Ungerer oder unbekannten Märchenerzählern,  klassisch literarisch oder modern; Geschichten aus unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Perspektiven.

Freitag, 22. April 2016, 19.30 Uhr

Buchhandlung „Zum Bücherwurm“, Gerbergässlein 12, Basel

Flyer: Weiler-Erzaehler-in-Basel_2016-04-22 

Weiler Erzaehler

Offenes Atelier Gelterkinden

Karin Giacomelli-Grieder lädt amAquarell Karin Giacomelli

Freitag, 29. Januar 2016, ab 18 Uhr

in ihren Raum für Gestaltung ein.

  • Bilderausstellung von Kursteilnehmer/innen
  • Informationen zu laufenden und neuen Kursen
    (u.a. zur Biografiearbeit mit Ingrid Gauer)
  • Apéro, Märchen-Erzählungen (Urs Volkart), Musik

Adresse des Raums für Gestaltung:
Dickelenweg 8, 4460 Gelterkinden
Informationen: Tel. 061 981 36 79.

Logo Raum für Gestaltung Gelterkinden

Märchen aus dem Norden – warm erzählt

NordenAm Wochenende vom 23./24. Januar 2016 erzählte der Basler Märchenkreis Märchen und andere Geschichten im Buchantiquariat/ Buchhandlung „Zum Bücherwurm“ in der Basler Altstadt. Im Fokus standen die Kulturkreise der Arktis, Sibiriens und Nordjapans.

Die von Joachim Pfeffinger ausgewählten und interpretierten Solostücke für Querflöte ergänzten in genialer Weise die Erzählungen. die Geschichten aus den Kulturkreisen des Nordens erscheinen uns oft fremd (und natürlich in Thema wiederum sehr nah). Zur modernen Musik haben wir ein ähnliches Verhältnis: sie erscheint uns oft sehr fremd und berührt uns dennoch.

Die Samstagabendveranstaltung war wie zu erwarten „ausgebucht“, gerade noch ein Klappstuhl blieb im Bücherwurm frei. Die Besucherinnen und Besucher waren begeistert und suchten in der Pause und am Ende auch das Gespräch mit den Erzählenden und dem Flötisten. Die Matinée am Sonntag war veranstaltungstechnisch für den Märchenkreis eine Neuheit: Es blieben ein Dutzend Stühle leer, aber stimmungsmässig war es sehr erfolgreich. Die Matinée muss sich wohl im Bewusstsein des Publikums noch als Tradition entwickeln.

Zum Programm:

Liste der erzählten Geschichten:    
Titel Herkunft Erzählt von
Wer ist der Grösste ? Inuit Denise Racine
Kagsagsuck Inuit Paul Strahm
Die Zwillinge Sibirien Madeleine Devrient
La chanson volée Arktis Danielle Dubied
Eine Unterweltsfahrt Nordjapan Yvonne Wegmüller
Galdan und Bair Sibirien Urs Volkart
Wie der Hund zum Menschen kam Sibirien Paul Strahm

 

Der Flötist Joachim Pfeffinger spielte:  
Komponisten aus den Werken
Jaques Ibert (1890-1962) “Piece pour flute seule”
Kazuo Fukushima (*1930) „Mei“ und „Requiem“
Claude Debussy (1862-1918) „Syrinx“
André Jolivet (1905-1974) „Asceses“
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
(transkribiert von Frank Michael)
„Allemande“ aus der 2. Cellosuite

Norden – 23./24. Januar 2016

Circumpolare Märchen der Inuit und der Völker Nordjapans und Sibiriens

erzählt vom Basler Märchenkreis

mit Joachim Pfeffinger, Flöte

23. Januar 2016, abends 19 Uhr
24. Januar 2016, vormittags 11 Uhr

Buchhandlung „Zum Bücherwurm“,
Gerbergässlein 12, 4051 Basel

Flyer: Norden 2016 Flyer

Das Programm wird nahezu vollumfänglich auch
am 15. März 2016, 20 Uhr, im Kesselhaus Weil am Rhein erzählt.

siehe auch älterer Beitrag

Jugend ohne Alter — Leben ohne Tod

Märchen und Geschichten vom Werden und Vergehen

Erzählt von Gidon Horowitz (http://www.maerchenschatz.de/)
Musikalische Umrahmung: Daniel Steiner (Marimba, Dulcimer, Rahmentrommel)
18./19. Dezember 2015 im KUG-Studentenhaus Basel

Gidon verstand es dieses Thema, das wohl alle irgendwie beschäftigt, mit Märchen und anderen Geschichten zu durchleuchten. Während in unserer „realen Welt der totalen Illusionen“ das Altern und das Sterben nicht sein dürfen, stellt sich das Märchen schonungslos der wahren Wirklichkeit. Im Zentrum stand das mit gewaltigen Bildern gezeichnete Märchen, das dem Erzählabend den Titel gab. „Jugend ohne Alter — Leben ohne Tod“ gibt es verschiedenen Versionen, mehrere sind aus Osteuropa, insbesondere aus Rumänien überliefert. Der Märchenheld erlangt ewige Jugend und Unsterblichkeit in einem Feenreich, nach dem Abenteuer unüberwindbar scheinender Hindernisse und Widersacherinnen, geführt und unterstützt von einem mythischen Pferd. Und dann hält er das ewige Leben doch nicht aus.

Bild: Puppeninszenierung aus Temeswar (Quelle):

Puppentheater-Inszenierung Temeswar

Vor einem Jahr haben übrigens Simone Peyer und ich (auch) einen Abend mit dem Thema „Leben und Sterben“ gemacht: Vom König, der nicht sterben wollte.

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