Willkommen bei der Märchenquelle

Märchen und viel mehr … eine Website von Urs Volkart

Leben (William W. Purkey)

Tanze, wie wenn niemand zusähe.
Liebe, wie wenn du unverletzlich wärst.
Singe, wie wenn niemand dich hörte.
Lebe, wie im Himmel auf Erden.

Rede aus deinem Herzen, damit alle dich hören.

 

William W. Purkey


23. July 2009 at 22:11 Comments (0)

Konsumismus

Vorbemerkung: Der folgende Artikel zum Thema Konsumismus ist nicht eine sinngetreue Zusammenfassung des nachstehend referenzierten Artikels, noch nimmt er Bezug auf die entsprechende Primärliteratur, noch entspricht er der Meinung des referenzierten Autors. Vielmehr habe ich meine eigenen Assoziationen zu Aspekten des Wissensmanagements bei der Lektüre des Artikels aufgeführt.

Referenz: Hochstrasser, F. (2009) „Konsumismus in der Schule?”, vpod bildungspolitik Heft 158, S. 34-39.
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2. April 2009 at 12:01 Comments (0)

Ich werde wahrgenommen, also bin ich.

Mit dieser Abwandlung des berühmten “Ich denke, also bin ich” von Descartes beginnt B. von Guretzky einen Artikel über Wikis, Blogs und Wissensmanagement.

Der Artikel enthält eine gute Zusammenfassung über die bekanntesten “Web 2.0″-Tools, die in der einen  der anderen Form auch im Wissensmanagement Anwendung finden. B. von Guretzky beschreibt mehrere Beispiele und geht dabei vor allem auf die drei Themen “Blog”, “Wiki” und “RSS-Feed” ein. Obwohl nicht als “abschliessender” Beitrag gedacht, stellt der Artikel gut nachvollziehbare Gedanken zum Thema zusammen.

Aus philosophischer Sicht sind zwar beide Ansätze sehr diskutabel, weil sie, sowohl unser Denken wie auch unser Drang wahrgenommen zu werden, durch ihre Verknüpfung mit dem Ego gerade den Blick auf das Sein verhindern. Aber darum geht es ja hier auch nicht. Es geht eher darum, wie die zunehmende Bereitschaft der Menschen, sich und ihr Wissen zu präsentieren dem Erfolg eines Unternehmens dienen können. Und da geht es nicht um das Sein, sondern um das Haben.

Wer mit Jugendlichen in der Ausbildung arbeitet, teilt vielleicht meine Erfahrung, dass Lernende viel unkomplizierter sind als früher, wenn es darum geht sich und ihr Wissen zu präsentieren. Dies macht die Kommunikation einfacher, und Vorträge halten und Präsentieren stresst nur noch, weil dies arbeitsintensive Vorbereitungen bedingt. Möglich, dass die Volksschule Präsentieren besser in ihren Lehrplan verwirklicht hat als früher, wo jeder Vortrag für die Lernenden ein Horrorszenario bedeutete. Bestimmt befinden wir uns aber diesbezüglich in einem kulturellen Wandel, für welchen die Blog-Szene nur ein Symptom ist.

10. August 2008 at 11:58 Comments (0)

Hans im Glück 2

Fortsetzung des Artikels “Hans im Glück 1“.

Haben oder Sein

Die “Zeitgeist”-gemässe Interpretation des Märchens, die natürlich in vielen aktuellen Workshops gelehrt wird. könnte man z.B. mit den Schlagwörtern Haben oder Sein (Erich Fromm) zusammenfassen.

Nur um das klarzustellen, ich habe (es ist schon Jahrzehnte her) mit Begeisterung dieses und andere Bücher von Fromm gelesen; im folgenden hinterfrage ich kritisch die “Haben oder Sein”-Interpretation des Märchens, nicht die immer noch gültige, scharfsinnige, sozialpsychologische Auseinandersetzung mit zwei deutschen Hilfszeitwörtern.

Hans weiss intuitiv, dass sein wahres Glück nicht im materiellen Besitz sondern in der unbeschwerten Glückseligkeit der Befreiung von allem materiellen Besitz liegt. Diese Bedeutung kann deshalb auch gut mit einem anderen Zeitgeist-Thema kombiniert werden: dem Loslassen. (weiterlesen …)

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17. July 2008 at 08:56 Comments (0)

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