Filed under Jura, Natur by urs
Wanderung zur berühmten Linde von Linn.
Geplant war eine Rundwanderung ausgehend von der Waldhütte bei Koord. 650 100 / 257 900 nach Linn und weiter zur berühmten Linde am Dorfausgang. Über die aussichtsreichen Hügel “Linnerberg”, “Dreierberg”, “Chillholz” und “Homberg” sollte es vorbei am Weiler Eichwald zurück an den Ausgangspunkt gehen. Das müssten theoretisch etwa 3½ Stunden Wanderzeit sein.
Der Start zuhause in Gelterkinden bei hellem Sonnenschein und 10° C Temperatur am Morgen des 16. Januar war vielversprechend. Im Fricktal begegneten uns dann allerdings die ersten Nebelschwaden, die aus dem Aaretal herüber waberten. Und nach einer Viertelstunde Weges zu Fuss steckten wir im dichten Nebel, eben Aargauer Wetter, feucht, kalt und neblig. Die Hoffnung stirbt nicht. So fanden wir mit etwas Spürsinn unser erstes Ziel, die Linde von Linn. Majestätisch und gespenstisch zugleich, na ja, sagen wir mystisch!
Die kondensierende Luftfeuchtigkeit tropfte wie Regenschauer von den Ästen. Einige Minuten die Ruhe spendende, für einen so mächtigen Baum erstaunlich leichte Energie der Linde wahrnehmen; eine kurze Mittagsrast unter dem kahlen Baum; brrr, weiter oder doch am besten zurück? Ja, zurück, an die Sonne des Tafeljuras, um den Tag im Licht enden zu lassen.
(weiterlesen …)
Baum,
Majestät
16. January 2011 at 19:05 Comments (0)
Filed under Natur, Spiritualität by urs
Susanna Petrin hat für den Zürcher Tages Anzeiger den Basler Astronomen Roland Buser interviewt (23.12.2010).
Im Vordergrund stand die Frage nach dem Geheimnis des Lebens – und damit letztlich nach Gott.
Ein Zitat möchte ich besonders hervorheben:
Die Leute kommen oft zu mir und sagen etwas bedrückt: Das Universum ist so wahnsinnig riesig, wir sind ja so verschwindend klein. Dann sage ich: Ja ja, seien Sie ruhig etwas bescheiden. Aber man darf nicht vergessen: Diese Kleinheit bedeutet auch, dass wir die ganze Geschichte des Universums in etwas ganz Kleinem konservieren. Das ist genauso wundervoll, genauso unbegreiflich, dass so viel in etwas so Kleinem drinnen sein kann. So bekommt man ein Gespür für das Geheimnis des Lebens. … Wir sind unglaubliche Kreaturen. Das kann niemand begreifen. Das gibt Respekt. Diese Erkenntnis trägt dazu bei, den Wert der Welt zu erkennen, dessen Wert ins Bewusstsein der Leute zurückzubringen.
Was Buser hier über das Universum sagt, gilt natürlich allgemein für das Göttliche. Ich bin ein winziges Etwas in der Unendlichkeit des Göttlichen – und gleichzeitig trage ich die ganze Göttlichkeit in mir. (weiterlesen …)
Astronomie,
Gott,
Wasser
28. December 2010 at 21:10 Comments (0)
Filed under Natur, Spiritualität by urs
Da liegen im Weihnachtskorb zum einen viele liebe Karten und Briefe mit Weihnachts-Grussbotschaften, mit Segen tansportierenden Worten und schönen Bildern.
Da liegt eine CD mit Balladen und anderer Poesie, die Märchenmotive und Sagenhaftes erzählen.
Und da liegt ein kleines Bändchen von
der sich jetzt nach jahrzehntelangen Forschungsarbeiten an Wasserkristallen an das Thema des „universellen Lebenscodes“ wagte:
Liebe und Dankbarkeit.
(weiterlesen …)
Liebe,
Wasser,
Weihnachten
26. December 2010 at 12:11 Comments (0)
Filed under Betrachtungen, Natur by urs
Rapunzel: Märchentyp ATU 310, Grimm KHM 12
Der neue Rapunzel-Film aus den Walt Disney-Studios hat mich motiviert, meine alten Notizen zum Märchen “Rapunzel” hervorzunehmen. Zum Beispiel die Notizen zur Botanik, die mich persönlich an die Zeit erinnern, da ich als junger Naturwissenschafter noch “eine Ahnung von Botanik” hatte.
Welche Pflanze(n) stecken hinter der Bezeichung “Rapunzel”?
Meine allgemeine Betrachtung zum Märchen “Rapunzel” >>
Briefmarkenserie aus der ehemaligen DDR:

(weiterlesen …)
Adoleszenz,
Film,
Frau,
Göttin,
Matrifokale Epoche,
Rapunzel
14. December 2010 at 15:48 Comments (0)
Filed under Natur by urs

Die Kirschbäume auf Dottmesen (Gelterkinden BL CH) leuchten in den schönsten Herbstfarben. Die Novemberwinde haben schon viele Blätter geschüttelt. Bereits abgesägte Äste auf dem Wiesenboden lodern wie Feuer unter dem Baum.
Und hier haben die Feen über Nacht Gold unter den Kirschbäumen gestreut (oberhalb Böckten BL CH). (weiterlesen …)
Feen,
Feuer,
Gold,
Herbst
5. November 2010 at 21:48 Comments (0)
Filed under Berner Oberland/Zentralschweiz, Natur by urs
Der Schibegütsch und die Böli bewachen die Südseite der Schrattenfluh im Grenzgebiet zwischen Entlebuch und Emmental.
Der Schibegütsch (Bild links) schaut mit einem breiten Lächeln und seiner markanten Adlernase ins Tal der jungen Emme, die sich unterhalb Schangnau bald in einer tiefe Schlucht verstecken wird.
Die Böli (Bild rechts unten) blickt steinern hinüber nach Sörenberg, in den obersten Zipfel des Kantons Luzern, beschützt das Mariental und den Südelgraben,vielleicht auch etwas eifersüchtig, dass ihr die Maria als Landschaftspatronin den Rang abgelaufen hat. (weiterlesen …)
6. September 2010 at 18:39 Comments (0)
Filed under Legenden, Natur, Sagen by urs
Das Rottal auf der Südseite der Jungfrau gilt als Jenseitsort, ursprünglich als Paradies. Vor Zeiten soll daselbst eine “Blüemelisalp” gewesen sein.
Seit langem aber ist das Rottal weit bis ins Wallis sehr berüchtigt. Wenn man sich eine der wildesten Gegenden vorstellte, wo weder Menschen noch Vieh weilen können, so wurde das Rottal genannt.
(weiterlesen …)
Heilige,
Legenden,
Matrifokale Epoche,
Naturwesen
17. August 2009 at 23:39 Comments (0)
Filed under Natur, Spiritualität by urs
Aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum Basel (Sommer 2009)

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.” (Paul Klee). Dieses Zitat von Paul Klee wird häufig so interpretiert: „Kunst macht das unsichtbare sichtbar”.
Bei der Betrachtung der Landschaftsbilder von Vincent van Gogh kommt einem dieses Zitat von Klee in den Sinn. So wie er malt, sieht es auf einer Photographie nicht aus. Er Unsichtbares macht sichtbar.
Dennoch sind seine Gemälde weder abstrakt noch phantastisch. Sie sind für mich von einer ungeheuren Realität und Präzision. Allenfalls beim Betrachten aus grosser Nähe lösen sich die Formen in einzelne „unförmige” Pinselstriche auf.
Wie im Märchen wird mit wenigen Pinsel-Worten für die Betrachtenden ein reiches Bild erzeugt.
Landschaften werden zu Märchen-erzählungen. Ein „langweiliges” Kornfeld und ein „leerer” Acker erzählen spannende Geschichten. Die Baumwesen (Faune) sind deutlich erkennbar.
Van Gogh starke naturverbundene Religiosität wird sichtbar. Er widmete viel Arbeit der Darstellung der Elemente. In einer frühen Phase seines Wirkens versuchte er scheinbar auch, den verschiedenen Elementen unterschiedliche Pinselstricharten zuzuordnen.
Eine märchenhaft schöne und spannende Ausstellung.
Kunst,
Sichtbar,
Unsichtbar
20. June 2009 at 11:45 Comments (0)
Filed under Natur by urs
Die Wanderung zu den natürlichen Menhiren habe ich »hier» kurz beschrieben.
Der Behlen liegt im Süden des mächtigen Blauen (Hochblauen). Vielleicht leitet sich sein Name vom keltischen Licht- und Sonnengott Belenos ab. Weshalb wurden wir gerade am Palmsonntag auf den Behlen geführt?
(weiterlesen …)
Feen,
Kelten,
Religion
6. April 2009 at 23:16 Comments (0)