Filed under Byakko, Frieden by urs
Das gemeinsame Friedensgebet von Vertretern der Weltreligionen, Symphony of Peace Prayers,
findet heuer schon zum fünften mal im Fuji Sanctuary von Byakko Shinko Kai statt. Am 17. Mai 2009 werden neben vielen Tausenden von Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses Jahr Vertreter der folgenden Religionen Reden halten und gemeinsam mit allen beten: Islam (Sufi), Judentum, Christentum (Dominikaner), Shintoismus, Thai-Buddhismus und Zen-Buddhismus.
Zur Symphony of Peace Prayers-Veranstaltung gehört auch die monatliche Welt-Friedensgebet-Zeremonie, in welcher für den Frieden in jedem Land der Erde gebetet wird: Möge Friede auf Erden sein.
Für alle (die grosse Mehrheit), die nicht nach Japan reisen können und wollen, finden Parallelveranstaltungen auf mehreren Kontinenten und in vielen Ländern statt, z.B. in Italien, Spanien, England, Argentinien, Australien und auf den Philippinen (Info »»).
Entsprechend der Erkenntnis, dass alles und alle im Universum miteinander verbunden sind (wir Westler sprechen z.B. vom morphischen Feld, das zumindest die unteren Schwingungsebenen abbildet), und dass die Erde und das ganze Universum sich in einem Entwicklungsprozess befinden, wird das gemeinsame Friedensgebet zu dieser Evolution in positiver Richtung z.B zum Frieden beitragen.
25. March 2009 at 22:34 Comments (0)
Filed under Betrachtungen by urs
Die Verwendung der Jahrtausende alten Zahlensymbolik unterstreicht, dass die Märchen
- eine uralte Tradition haben,
- etwas allgemein Gültiges aussagen und
- wie die Mythen die göttliche Ordnung der Welt darstellen wollen.
Zur Zahlensymbolik und Zahlenmystik (Numerologie) gibt es sehr viel Literatur jeglichen Niveaus. Da die Bedeutung der Zahlen nicht in allen Kulturen genau dieselbe ist, müssen wir in den Märchen (wie bei allen Deutungsversuchen) den kulturhistorischen Kontext beachten. Unsere europäischen Märchen sind natürlich stark geprägt von der jüdisch-christlichen Zahlenmystik, von welcher es ja auch in der Bibel wimmelt.
Beispiele mit möglichen Anwendungen im Märchen:
|
1
|
Einheit, Einzigartigkeit, in der Regel als Ziel des Märchens (Heirat), aber auch als Anfang (Göttlicher Ursprung). |
|
2
|
Teilung (unten-oben, Tag-Nacht. Yin-Yang usw.). |
|
3
|
Vater-Mutter-Kind, Trinität, eine vollkommene Einheit (oft am Anfang und am Ende eines Märchens); starke Bestätigung.
In den Märchen sehr verbreitet für Wiederholungen (Handlungserfolg erst im 3. Anlauf). |
|
4
|
etwas Umfassendes, alles abdeckendes (Die 4 kunstreichen Brüder),
das Irdische (im Gegensatz zur himmlischen Zahl 3). |
|
5
|
Pentagramm vor allem in der jüdisch-orientalischen Zahlenmystik als Symbol für den Menschen, selten im Märchen. |
|
6
|
noch nicht vollkommen (→ 7), erst die Hälfte von 12;
nicht so oft im Märchen verwendet (Sechse kommen durch die ganze Welt);
Mathematik: 6 ist eine perfekte Zahl 1+2+3=6 und 1x2x3=6. |
|
7
|
Vollendung eines wiederholbaren Zyklus’. Vollkommenheit. 3+4=7.
Als Zahl verbreitet in den Märchen (7 Geisslein, Zwerge, Raben, Schwaben; Sieben auf einen Streich usw.) |
|
12
|
Heilige Ordnung. Im Altertum war ja das Duodezimalsystem weit verbreitet. |
|
13
|
Störung der heiligen Ordnung (Die 13. Fee im Dornröschen). |
|
40
|
beliebt für Zeitangaben (40 Jahre entsprechen 1 Generation). Dauer von Prüfungen. |
Beliebt sind auch Vielfache dieser Zahlen.
Sehr typisch sind in den Märchen die Wiederholungen, von Ereignissen, Versen usw. Meistens braucht es drei Anläufe bis die Geschichte weitergehen kann.
Zahlen
23. March 2009 at 00:23 Comments (0)
Filed under Spiritualität by urs
Sie hatten einen Traum, eine Vision, mittlerweile ausformuliert:
- Wir leben, wohnen und arbeiten in einer ganzheitlichen Dorfgemeinschaft mit einer nachhaltigen Sozialstruktur, verbunden durch gemeinsame ökologische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Werte.
- Wir pflegen eine weltoffene, gastfreundliche und friedliche Gemeinschaftskultur welche die Unterschiedlichkeit des Einzelnen wertschätzt und zur Selbstverantwortung und persönlicher Entfaltung ermutigt.
- Wir entwickeln gemeinsam ein waches Bewusstsein und eine liebevolle Achtsamkeit für unsere Mitmenschen und die Natur und verkleinern unseren ökologischen Fussabdruck fortlaufend.

Kurhaus Sennrüti, Degersheim: Aussicht im Winter (Photo: Verein Ökodorf)
(weiterlesen …)
Degersheim,
Ökodorf,
Wünschen
22. March 2009 at 08:37 Comments (0)
Filed under Andere Erzählende, Märchen erzählen, Musik-Veranstaltungen by urs

Synagoge Basel
Basel, 8.März 2009
Aus Anlass des Todestages der Märchenerzählerin Ruth Nordmann organisierte die Schweizerische Märchengesellschaft im Saal der Israelitischen Gemeinde Basel einen wahrhaft märchenhaften Anlass.
Gidon Horowitz und Mitglieder des Basler Märchenkreis’ erzählten jüdische Märchen und Legenden, vornehmlich aus der reichen chassidischen Tradition. Die oft wenig komfortable Lebenssituation der Ostjuden war wohl ein guter Nährboden für Geschichten, die Mut und Hoffnung geben, eine wichtige Funktion, die Märchen ja immer noch haben. (weiterlesen …)
Horowitz Gidon,
Jüdisch,
Legenden,
Märchen erzählen,
Musik,
Schweiz. Märchengesellschaft
9. March 2009 at 20:08 Comment (1)