Willkommen bei der Märchenquelle

Märchen und viel mehr … eine Website von Urs Volkart

Leben (William W. Purkey)

Tanze, wie wenn niemand zusähe.
Liebe, wie wenn du unverletzlich wärst.
Singe, wie wenn niemand dich hörte.
Lebe, wie im Himmel auf Erden.

Rede aus deinem Herzen, damit alle dich hören.

 

William W. Purkey


23. July 2009 at 22:11 Comments (0)

Gemischter Chor Bämbel (Bennwil BL)

Als Gast, aber musikalisch schon etwas daheim, singe ich seit Frühling 2009 beim gemischten Chor Bennwil unter der Leitung von Martin von Rütte mit.

Der Chor des kleinen Dorfs hat sich etwas Grosses vorgenommen: Das Oratorium “Christi Geburt” von Heinrich von Herzogenberg (1843-1900).

Die Konzertdaten sind 4. und 5. Dezember 2009 in der Stadtkirche Liestal bzw. in der Kirche Bennwil.

Weitere Informationen auf der Webseite von Martin von Rütte (martinVOICE) und

ausführliche Werkbeschreibung hier >> auf meiner Website.

9. July 2009 at 15:36 Comments (0)

Danaë und Perseus

Anlässlich einer eingehenden Beschäftigung mit „Rapunzel” bin ich wieder einmal auf die altgriechische Sage von Danaë gestossen. Die Sage von Danaë und ihrem Sohn Perseus schöpft aus noch älteren Mythen, deren Motive in vielen Märchen und Sagen des indogermanischen Kulturraums vorkommen. Sie beginnt mit einem typischen Motiv der Zeit der Ablösung der matrifokalen Kulturen durch die patriarchalischen Herrschaftsstrukturen:   (weiterlesen …)

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3. July 2009 at 20:52 Comments (2)

Danaë – etymologisches und etwas mythologisches

Die Geschichte von Danaë und Perseus >>

Betrachtung zur Geschichte von Danaë >>

Danae auf einer böotischen Gefäss des 5. Jhdts. aCnDanaë soll etymologisch „ausgedörrt”, „am Verdursten” bedeuten, also vom griechischen Adjektiv δανóς  her kommen, so hergeleitet z.B. in Wikipedia .

Obwohl das angesichts der möglicherweise nach Liebe dürstenden Danaë, welche ja auch mit einem goldenen Regen beglückt wird, inhaltlich plausibel erscheint, sprechen m.E. sprachliche Gründe dagegen:

  1. Das erste „a” in δανάη ist kurz, während dasjenige in δανóς =„trocken, dürr” lang ist. Vokallängen in Wortstämmen sind sprachgeschichtlich aber eher konservative Elemente.
  2. Das Adjektiv δανóς ist endbetont, während δανάη auf der zweitletzten Silbe betont wird.
  3. Der Wortstamm „dăn” mit kurzem „a” bedeutet im indoeuropäischen „Wasser”.
  4. Der Wortstamm „dān” mit langem „a” bedeutet im semitischen „Richter” und findet sich auch in der Bibel. Eine Verbindung zur Danaë und dem Stamm der Danaër in der antiken Argolis ist nicht ersichtlich.
  5. Ein „αν-” oder „α-” als Präfix könnte im griechischen durchaus eine Negation („wasserlos”) sein.
    Dass dies auch für ein nachgestelltes „-α(ν)” gälte, ist mir als Laien noch nie begegnet.

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1. July 2009 at 18:21 Comment (1)