Archiv für den Monat: März 2011

Johannespassion von Feo

Francesco Feo„Ein neu entdecktes Meisterwerk des italienischen Barock“ schreibt der Dirigent Lorenzo Ghielmi in seiner Einleitung zum Konzert.

Und meisterlich aufgeführt von den mitwirkenden, oder besser: zusammenwirkenden Gesangs- und Instrumentalkünstler(inn)en.

Die Konzertaison der „Freund alter Musik in Basel“ muss natürlich auch eine Passionsmusik umfassen. Ein in Vergessenheit geratenes Werk des neapolitanischen Komponisten Francesco Feo (1691-1761) wurde in der Peterskirche zu Erklingen gebracht. Eine Passionsmusik mit feinen, zarten Tönen: einer Meditation näher als einem Drama. Die emotionsbeladenen Turba-Chöre anderer Passionswerke haben wir gar nicht vermisst !   Weiterlesen

Arbeitskreis Management und Märchen

Der Arbeitskreis Management und Märchen wurde initiiert durch Prof. em. HSG Dr. Rolf Wunderer und Irene Briner und gegründet am 6. Oktober 2008 in Zürich als freier Arbeitskreis der Schweizerischen Märchengesellschaft SMG.

Artikel über den Arbeitskreis erschienen in der Oktobernummer der Zeitschrift Parabla

Unser Ziel

Management und Märchen – Kund- und Botschafter in Märchen und Arbeitswelten

 

Unsere Mittel und Wege

  • Anstreben von Perspektivenwechsel und Querdenken in Management- und Märchenforschung
  • Fördern einer Dialogkultur zwischen beiden Disziplinen – auch im AK
  • Mehrdimensionalität und Interdisziplinarität (alle Verknüpfungen sind möglich)
  • Wissensaufbau (vorrangig für uns selbst) aus Publikationen und durch Diskussionen
  • Publizieren unserer Erkenntnisse (langfristig)
  • Transfer und Vermittlung in Seminaren, Vorträgen, Publikationen, Gesprächen
  • Finanzielle Aspekte

Zwei Arbeitskreismitglieder sind über längere Zeit für die Organisation und die Kontakte (intern und extern) verantwortlich. Für inhaltliche Schwerpunkte übernehmen auch die anderen Mitglieder die Verantwortung.

Die Zukunft – Das Prinzip von Wirkung und Ursache

Blaetter im FlussDie Zukunft ist wie das Wasser eines Flusses, welches von weiter oben herunterfliesst. Du wirfst flussaufwärts Blätter ins Wasser, auf welche lichtvolle, positive Gedanken und Szenen gemalt sind. Mit dem Fliessen des Wassers kommen die Blätter herab zum Platz, wo Du jetzt stehst.

Die lichtvollen Szenen fliessen herab von deinem Zukunftsselbst zu deinem Gegenwartsselbst. So kannst Du deine Zukunft verändern.

Das (umgekehrte) Prinzip von Ursache und Wirkung bedeutet, zu denken wie unser Leben aus der Zukunft zu uns fliesst.

Metapher von Masami Saionji (Vorsitzende von Byakko Shinko Kai) aus einer Diskussion mit Jude Currivan, publiziert in Byakko 18/1 (2011), p.15.

WEB 2.0 und Brechts Radiotheorie

„Um nun positiv zu werden: das heißt, um das Positive am Rundfunk aufzustöbern; ein Vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks: Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln. Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen.“

Quelle: Bertolt Brecht, ca. 1930, in: Gesammelte Werke in 20 Bänden. Bd. 18,  p.127 ff.