Filed under Betrachtungen, Management & Märchen by urs
Der Unternehmensberater Markus Marthaler (Human Resources Management) hat letztes Jahr eine hörenswerte Hör-CD veröffentlicht: “Wege in die Krise”. Marthaler nimmt dabei Bezug auf die Märchen und betrachtet insbesondere “Frau Holle” (Brüder Grimm, KHM 24).
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Brüder Grimm,
Leben,
Prüfung
26. April 2011 at 22:50 Comment (1)
Filed under Legenden, Spiritualität by urs
Am Ostersonntag, 24. April 2011, im Grundsteinsaal des Goetheanums in Dornach.
Noch selten habe ich während eines Schauspiels mit tiefem religiösem Sinn so viel gelacht.
Das wohl als Volkstheater konzipierte Redentiner Osterspiel umgibt die Botschaft von der Erlösung Aller in der sogenannten Höllenfahrt Christi mit einer Rahmenhandlung in welcher römische Soldaten im Auftrag von Pilatus und den Hohepriestern die Auferstehung Christi verhindern sollten. Niedergeschrieben wurde das Stück im 15. Jhdt in der Gegend von Wismar (Ostsee) durch Mönche des Zisterzienser-Klosters Bad Doberan. Die Handlung nimmt stark Bezug auf das sogenannte Nikodemus-Evangelium (Übersetzung).
Ausschnitt aus einem Relief am Taufbecken in der St. Marien-Kirche in Wismar
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Erlösung,
Religion
24. April 2011 at 20:26 Comments (0)
Filed under Alltagsleben by urs
Während wir als Individuen mit unserer bisherigen Strategie der Vereinfachung komplizierter Fragestellungen relativ erfolgreich waren, versagen wir vor den komplexen Problemen, deren Reduktion auf einfache Fragestellungen keinen Beitrag zum Verständnis liefert. Wir haben als Einzelne keinen Überblick über die Einflüsse der einzelnen Faktoren auf das Gesamte. Kollektive Intelligenz im weitesten Sinne ist da ein mit viel Hoffnnug verbundener Ansatz. Voraussetzung dafür ist der Verzicht des Individuums, alles durchschauen, alles im Griff haben zu können.
Das Internet und insbesondere die Web 2.0-Tools haben das Potenzial, Wissen zu “demokratisieren”. Auch wenn mir als “altem Naturwissenschafter” sich dabei die Rückenhaare kräuseln, wie ich in einem früheren Beitrag ausgeführt habe.
Die Community bestimmt letztlich, was richtig ist. Ein darwinistischer Prozess, könnte man sagen. (weiterlesen …)
Lernen
12. April 2011 at 22:11 Comments (2)
Filed under Weisheiten, Zitate, Verse by urs
“Alles Wissen oder Lernen
ist, verglichen mit der Tiefe der Erfahrung,
wie ein Tropfen Wasser, der ins Meer fällt.”
Tokusan Sengan, Zen-Meister des 9. Jhdts. pCn
siehe auch dieses » chinesische Sprichwort
12. April 2011 at 15:24 Comments (0)
Filed under Alltagsleben, Betrachtungen by admin
Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des menschlichen Auges liegt bei etwa 1 Mbit/s.
Zum Glück wird da einiges zuerst integriert und gefiltert, bevor es durch den Sehnerv (Leitungsgeschwindigkeit im Bereich von kBit/s) ins Gehirn geht.
10. April 2011 at 16:35 Comments (0)
Filed under Alltagsleben by urs
| Jahrgänge |
Bezeichnung |
Bemerkungen |
| 1901-1925 |
Greatest |
Sieger und Verlierer des 2. Weltkrieges;
bauen eine neue Welt auf. |
| 1926-1945 |
Silent |
Fortsetzung des Aufbaus, ohne Vision,
materiell orientiert, Vergangenheit verdrängt. |
| 1946-1962 |
Boomers |
“68″, Werte und Worte, Befreiung, Ideologie,
Gesellschaftsorientierung. |
| 1963-1980 |
Generation X |
Pragmatiker |
| 1981-heute |
Millenials oder
Generation Y
|
Der einzelne “agiert” im sozialen Netzwerk und
“die Welt” ist das Produkt des Netzwerks. |
Referenz: Rao, V. (2008): “Social Media vs. Knowledge Management: A Generational War“
9. April 2011 at 15:27 Comments (0)
Filed under Musik, Spiritualität by urs
Geschichte gefunden auf http://tumata.com/default.aspx.
Allah hatte den Körper des Menschen aus Lehm und Wasser geschaffen. Nun sollte die Seele den Körper betreten und in ihm wohnen. Doch die Seele, deren Heimat die Unendlichkeit und deren Wesen die Freiheit ist, graute vor dem körperlichen Gefängnis. Aus Furcht weigerte sie sich den Körper zu betreten.
Da erschien der Engel Gabriel aus dem Paradies. Er kam mit einer Doppelrohrflöte (Koêaney ) und begann zu spielen. Die Klänge schenkten der Seele Mut und Vertrauen und sie entschloss sich, den Körper zu beseelen.
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Engel,
Psychologie,
Seele
3. April 2011 at 13:30 Comments (0)
Filed under Management & Märchen by urs

Das tapfere Schneiderlein
Mir ist ein 5 Jahre alter Artikel unter die Augen gekommen (Vielen Dank, Irene Briner), der Risikoverhalten in Märchen vergleicht.
Referenz: Pontzen, H. (2005) “Märchen und Risiko”, auf risknet.de.
Das tapfere Schneiderlein und die Riesen in der Darstellung von Alexander Zick (1845 – 1907)
Dazu hat es bei mir noch etwas weiter gesponnen:
Es gibt die Draufgänger, die kein Risiko scheuen, wie die Bremer Stadtmusikanten oder das Tapfere Schneiderlein. Allerdings ist ihre Risikostrategie nicht besonders reflektiert und gleicht eher dem Mut der Verzweiflung (Bremer Stadtmusikanten) oder entspringt schlichter Selbstüberschätzung (Das tapfere Schneiderlein). Was würde passieren, wenn diese Helden es mit, sagen wir ‘mal, intelligenteren Gegnern zu tun bekämen?
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Brüder Grimm,
Risiko
2. April 2011 at 16:45 Comments (0)
Filed under Alltagsleben by admin
Hunter Nuttall aus Virginia (USA) hat ein fantasievolles E-Book geschrieben: “The Zen of Blogging“.
Jan Tissler hat es auf Deutsch übersetzt und bietet es zum Download als PDF an.
Die witzige Lehrgeschichte gibt mir einige Denkanstösse, und auf jeden Fall Gelegenheiten zum Schmunzeln. Und Schmunzeln war schon immer ein wichtiges Element des Zen.
1. April 2011 at 16:42 Comments (0)