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	<title>Willkommen bei der Märchenquelle</title>
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	<description>Märchen und viel mehr ... eine Website von Urs Volkart</description>
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		<title>Voixlà Kammerchor: Chormusik aus der Schweiz</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 21:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demnächst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[. Der Kammerchor Voixlà singt Chormusik aus der Schweiz.  Flyer Jürg Siegrist, Leitung           Balthasar Streiff  mit 3 Mitbläser(inne)n, Alphorn, Büchel und Tierhörner Sonntag, 29. Januar 2012, 17 Uhr        Basel, Waisenhauskirche Sonntag, 5. Februar 2012, 17 Uhr        Muttenz, Kirche St. Arbogast . Geistliche und weltliche Werke von Willy Burkhard, Adolf Brunner u.a. Eintritt frei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Der Kammerchor Voixlà singt Chormusik aus der Schweiz.</strong>  <strong><a href="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2012/01/Konzert-Voixla-Chor-JanuarFebruar2012.pdf">Flyer</a></strong></p>
<p>Jürg Siegrist, Leitung          </p>
<p>Balthasar Streiff  mit 3 Mitbläser(inne)n, Alphorn, Büchel und Tierhörner</p>
<h3>Sonntag, 29. Januar 2012, 17 Uhr<br />
       Basel, Waisenhauskirche</h3>
<h3>Sonntag, 5. Februar 2012, 17 Uhr<br />
       Muttenz, Kirche St. Arbogast</h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><span id="more-2702"></span><br />
Geistliche und weltliche Werke von Willy Burkhard, Adolf Brunner u.a.</p>
<p>Eintritt frei, Kollekte (Richtpreis 25.–)</p>
<hr width="100%" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit diesem Projekt erkundet der Voixlà Kammerchor zeitgenössische Chorwerke aus der Schweiz.  Im Mittelpunkt des Programms stehen Werke von zwei einflussreichen Schweizer Chorkomponisten des 20. Jahrhunderts: Willi Burkhard und Adolf Brunner.</p>
<p>Von beiden Komponisten werden geistliche wie auch weltliche Lieder aufgeführt. Ein geistliches Werk, der „kleine Psalter“, und witzig gesetzte Volkslieder werden einander gegenübergestellt und zeugen von einem facettenreichen, schweizerischem Chorschaffen.</p>
<p>Balthasar Streiff ist der Meister des Alphorns. Streiff schafft neue, avantgardistische Klangwelten mit dem Schweizer Kultinstrument und verknüpft diese unkompliziert mit bekannten, traditionellen Spielweisen. Bekannt wurde er unter anderem als Mitglied des Duos „stimmhorn“ und des Quartetts „hornroh“. Streiff setzt mit Alphorn, Büchel und selbst entwickelten Hörnern Kontrapunkte zum Chorklang, und führt dabei die „modern-schweizerischen“ Klangwelten von Burkhard und Brunner mit Improvisationen, traditionellen und Eigenkopositionen sowie Stücken der Zeitgenossen André Fröhlicher (Aarau) und Georg Haider (München) weiter.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&#8230; heute hier und morgen dort &#8230;</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/2689/veranst/demnaechst/2012/heute-hier-und-morgen-dort/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 17:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demnächst]]></category>

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		<description><![CDATA[. Erzählabende des Basler Märchenkreis&#8217;.   Flyer Basel, Buchhandlung zum Bücherwurm, Gerbergässlein 12.  Karte Gerbergässlein 12 Freitag, 3. und Samstag 4. Februar 2012, jeweils 2 Sets mit Beginn 19.30 und 20.45 Uhr. Freier Beitrag beim Austritt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Erzählabende des Basler Märchenkreis&#8217;</strong>.   <strong><a href="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2012/01/Flyer.pdf">Flyer</a></strong></p>
<p><strong>Basel, Buchhandlung zum Bücherwurm, Gerbergässlein 12</strong>.  <a href="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2012/01/Buecherwurm_Gerbergaesslein-12_Basel1.pdf">Karte Gerbergässlein 12</a></p>
<h3>Freitag, 3. und Samstag 4. Februar 2012,</h3>
<h3><strong>jeweils 2 Sets mit Beginn 19.30 und 20.45 Uhr</strong>.</h3>
<p>Freier Beitrag beim Austritt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hesperion XXI &#8211; und die anwesende Abwesende</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/2665/frieden/2011/hesperion-xxi-und-die-anwesende-abwesende-montserrat-figueras/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 17:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[4. Dezember 2012, Konzertsaal des Kultur- und Kongresszentrums am See, Luzern. Das Konzert des Ensembles Hespèrion XXI von Jordi Savall stand unter einem besonderen Stern.  Gemäss dem ursprünglichen Konzerttitel „Ninna Nanna“ wären die Wiegenlieder, eine Spezialität der Sopranistin Montserrat Figueras, im Zentrum gestanden. Gerade mal 10 Tage waren vergangen, seit dem Tode der Sängerin vergangen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/12/Montse-Figueras-in-memoriam.jpg"><img style="margin: 5px 7px; float: right;" title="Montserrat Figueras in memoriam" src="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/12/Montse-Figueras-in-memoriam-300x300.jpg" alt="Montserrat Figueras in memoriam" width="300" height="300" /></a><strong>4. Dezember 2012, Konzertsaal des <a href="http://www.kkl-luzern.ch" target="_blank">Kultur- und Kongresszentrums am See</a>, Luzern</strong>.</p>
<p>Das Konzert des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hesp%C3%A8rion_XXI" target="_blank">Ensembles Hespèrion XXI</a> von <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Jordi_Savall" target="_blank">Jordi Savall</a> stand unter einem besonderen Stern.  Gemäss dem ursprünglichen Konzerttitel „<a href="http://www.amazon.de/Ninna-Nanna-Wiegenlieder-Montserrat-Figueras/dp/B000071XAC" target="_blank">Ninna Nanna</a>“ wären die Wiegenlieder, eine Spezialität der Sopranistin <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Montserrat_Figueras" target="_blank">Montserrat Figueras</a>, im Zentrum gestanden. Gerade mal 10 Tage waren vergangen, seit dem Tode der Sängerin vergangen, die mit Jordi Savall über 40 Jahre gemeinsam unterwegs war, als Sängerin, in eigenen Produktionen und als <a href="http://www.alia-vox.com/artistes_llistat.php" target="_blank">Mitglied der verschiedenen „Bands“ von Savall</a>, als seine Ehepartnerin und musikalisches alter ego. Das Bild von der Website des Musik-Labels <a href="http://www.alia-vox.com/" target="_blank">Alia vox</a> zeigt ein neueres Foto von Montserrat Figueras (mit Fingerhut-Plektren für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanun_(Musik)" target="_blank">Kanun</a>-Zither an den Händen).</p>
<p>„Musik ist die Möglichkeit mit Montserrat über den Tod hinaus in Verbindung zu bleiben.“ (Sinngemässe Erinnerung der Eingangsworte von Jordi Savall vor dem Konzert.)</p>
<p><span id="more-2665"></span>Es wurde zu einem der berührendsten Konzerte, das wir je gehört hatten. Besonders im ersten Teil erzeugte die leise, zurückhaltend gespielte Musik von „rund ums Mittelmeer“ eine ganz besondere Intimität. Die Trauer war spürbar. Und immer wieder hörten unsere „geistigen Ohren“ die Stimme Montserrat Figueras‘. Ihr Tod hatte offensichtlich auch eine ganz besondere Verbindung in die Männer-Band Hespèrion XXI gebracht. Diese Verbindung der Musiker von Hespèrion XXI symbolisiert seit eh und je die Gemeinschaft der Völker und Religionen, wie sie auch typisch für die Zeit vor der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reconquista" target="_blank">Reconquista</a> war,  als Muslim, Juden und Christen zumindest in kultureller Hinsicht gut miteinander lebten und sich austauschen mochten. Es ist das Verdienst Jordi Savalls die Musik dieser &#8220;goldenen  Zeit&#8221; der iberischen Halbinsel, welche durch die europäisch orientierten spanischen Rückeroberer brutal beendet wurde, wieder ausgegraben zu haben. Das ist wohl auch der Grund, weshalb Savall und sein Ensemble nicht nur viele Musikpreise sondern auch Friedenspreise erhielten.</p>
<p>Ursprünglich waren im Konzertprogramm ja <a href="http://www.amazon.de/Ninna-Nanna-Wiegenlieder-Montserrat-Figueras/dp/B000071XAC" target="_blank">Wiegenlieder</a> vorgesehen. Einige davon erklangen rein instrumental, zwei aber wurden in berührender Art von den Männern an ihren Instrumenten gesungen.</p>
<p>Das Ensemble improvisierte mehr als in den früheren Konzerten,  zum Beispiel über einen  alten Hit der Familie Savall, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sephardim" target="_blank">sephardische</a> Lied „Yo m&#8217; enamore de un ayre“. Auch das eine Form der Hommage an Montserrat Figueras.</p>
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		<title>Anderswelten im Cheesmeyer</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/2568/veranst/2011/anderswelten-im-cheesmeyer/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 17:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbei]]></category>
		<category><![CDATA[Elfen]]></category>
		<category><![CDATA[Feen]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Erzählabend im Buchantiquariat „loose rede läse“ im Cheesmeyer-Huus Sissach Märchen aus dieser Welt und aus anderen Welten   Geschichten von Menschen, Feen und Naturwesen, frei erzählt von Simone Peyer und Urs Volkart. Im Rahmen der Schweizerischen Erzählnacht 2011 mit dem Motto „Anderswelten“. Musikalische Zwischenwelten mit Ingrid Gauer und Barbara Geiser. Freitag, 25. November 2011, 19.30 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erzählabend im Buchantiquariat „loose rede läse“ im Cheesmeyer-Huus Sissach</p>
<h3 style="text-align: left; padding-left: 30px;">Märchen aus dieser Welt und aus anderen Welten</h3>
<p> <br />
<a href="http://maerchenquelle.ch/images/PDF/John_Bauer.jpg" target="_blank"><img style="margin: 5px 7px; float: right;" title="Illustration von John Bauer in einem schwedischen Märchenbuch" src="http://maerchenquelle.ch/images/PDF/John_Bauer.jpg" alt="Illustration von John Bauer in einem schwedischen Märchenbuch" width="230" height="241" /></a>Geschichten von Menschen, Feen und Naturwesen,<br />
frei erzählt von <span style="color: #1240ab; font-size: medium;"><strong>Simone Peyer</strong></span> und <span style="color: #1240ab; font-size: medium;"><strong>Urs Volkart</strong></span>.</p>
<p>Im Rahmen der Schweizerischen Erzählnacht 2011 mit dem Motto „Anderswelten“.</p>
<p>Musikalische Zwischenwelten mit <span style="color: #1240ab;"><strong>Ingrid Gauer</strong></span> und <span style="color: #1240ab;"><strong>Barbara Geiser</strong></span>.</p>
<h3 style="text-align: center;">Freitag, 25. November 2011, 19.30 Uhr</h3>
<p style="text-align: center;">Im Buchantiquariat „loose rede läse“, Cheesmeyer-Huus,<br />
Hauptstrasse 55, 4450 Sissach.</p>
<p><a href="Flyer_Erzaehlnacht_2011_25_11.pdf">Flyer zum Herunterladen &gt;&gt;</a></p>
<p>Kontakte:</p>
<ul>
<li>Buchantiquariat   061 554 34 42    <a href="http://www.loose-rede-laese.ch/">http://www.loose-rede-laese.ch</a></li>
<li>Urs Volkart            061 981 44 72     <a href="http://maerchenquelle.ch/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a></li>
</ul>
<p>Eintritt frei — Kollekte beim Austritt zur Deckung der Kosten<span id="more-2568"></span></p>
<p>Simone Peyer aus Ifenthal-Hauenstein und Urs Volkart aus Gelterkinden sind beide ausgebildete Märchenerzähler. Urs Volkart war in den letzten 10 Jahren in der Region schon oft zu hören, an Erzählabenden im Jundthuus oder in der Gemeindebibliothek Gelterkinden, im Jakobshof Sissach und an vielen anderen Orten in der Nordwstschweiz.</p>
<p>Bericht: Schöne Atmosphäre, der Raum voll bis zum Rand, voller zufriedener Menschen (so ca. 35).</p>
<hr style="width: 100%;" width="100%" />
<p><!--more--></p>
<p>Die Welt der Feen und Naturwesen, die andere Welt, hat die Menschen schon immer fasziniert. Kein Wunder sind die Schicksale von Menschen, die diesen Wesen und Welten begegnen Thema vieler Märchen und Sagen. Märchen möchten nicht nur unser Verständnis für das Alltägliche im Leben erweitern sondern auch vom Wissen über die verborgenen Zusammenhänge erzählen.</p>
<p>Der Begriff der „Anderswelt“ ist in Europa vor allem in der keltischen Kultur verbreitet. Dort gibt es zum Beispiel den Mythos vom Volk der „Tuatha De Danann“, welche in Irland nach der verlorenen Schlacht gegen die einwandernden Skythenvölker buchstäblich „in den Untergrund“ gingen: Im Friedensvertrag erhielten die siegreichen Invasoren die obere Welt „über den Hügeln“, also unsere materielle Welt, während die unterlegenen Tuatha De Danann sich in die „Welt unter den Hügeln“ zurückzogen und fortan in der Gestalt des Feenvolkes weiterleben.</p>
<p>Im den Kulturen des Mittelmeerraums und bei den Germanen, die ja unser mitteleuropäisch-christliches Weltbild stark beeinflussten, ist die Anderswelt vor allem die Welt der Toten, meistens durch ein Meer oder einen Fluss getrennt von der Welt der Lebenden. In vielen Märchen müssen die Märchenheldinnen und –helden über ein Meer oder einen Fluss in diese Anderswelt gelangen, um ihr Ziel zu erreichen, zum Beispiel um das Wasser des Lebens oder wichtige Erkenntnisse zu erlangen.</p>
<p>Naturwesen spielen in allen Kulturen eine grosse Rolle. Sie leben mehr in unserer Welt als die Feen und haben meist die Aufgabe unsere Erde und alles was darauf lebt zu hegen und zu pflegen. Da ihr Leben einer anderen Logik gehorcht als das unsrige, gibt es oft Missverständnisse zwischen den Naturwesen und den Menschen. Wehe, wenn sie beleidigt sind!</p>
<p>In Märchen und Sagen, die auf unser keltisches Erbe zurückgehen, berühren sich dagegen die beiden Welten sehr direkt. Menschen gelangen willentlich oder unwillentlich in die Welt der Feen und müssen sich dort den Regeln der Anderswelt unterwerfen, geniessen aber auch deren Vorteile wie Unsterblichkeit oder eine dauernde „Party“. Feen und Menschen begegnen sich in der diesseitigen Welt nur bei speziellen Gelegenheiten, wie zum Beispiel am Samhain-Fest, das bei uns zum Allerheiligen-Fest und Halloween wurde.</p>
<p>Junge Männer, die wie der Feenritter Tam Lin in die Macht der Feen gerieten, können von mutigen Märchenheldinnen durch Liebe erlöst werden. Davon werden wir am Erzählabend mehr hören!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Betrachtungen zum Märchen vom Einäuglein, Zweiäuglein und Dreiäuglein, KHM 130</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/2624/maerchen-mehr/betrachtungen/2011/betrachtungen-einaeuglein-zweiaeuglein-und-dreiaeuglein-khm-130/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 20:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brüder Grimm]]></category>
		<category><![CDATA[Göttin]]></category>
		<category><![CDATA[Griechische Sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Herkunft des Märchens und dessen Hauptmotiven Die Brüder Grimm haben das Märchen aus einem Text von Th. Pescheck in Büschings Wöchentlichen Nachrichten 2, 17–26 (1816) übernommen. Geografische Herkunft: Oberlausitz. Vergleicht man die KHM-Ausgaben von 1819 und 1857 stellt man fest, dass Wilhelm Grimm an diesem Text praktisch keine weiteren Veränderungen vorgenommen hat. Aufgefallen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Herkunft des Märchens und dessen Hauptmotiven<a href="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/11/BuchCover_1-2-3.jpg"><img style="margin: 5px 7px; float: right;" title="Buch-Cover" src="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/11/BuchCover_1-2-3-198x300.jpg" alt="Buch-Cover" width="200" height="303" /></a></h3>
<p>Die Brüder Grimm haben das Märchen aus einem Text von Th. Pescheck in Büschings Wöchentlichen Nachrichten 2, 17–26 (1816) übernommen. Geografische Herkunft: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oberlausitz" target="_blank">Oberlausitz</a>. Vergleicht man die KHM-Ausgaben von 1819 und 1857 stellt man fest, dass Wilhelm Grimm an diesem Text praktisch keine weiteren Veränderungen vorgenommen hat. Aufgefallen ist mir nur, dass die Mutter in der Erstausgabe „zornig“ und in der Ausgabe letzter Hand „neidisch“ war, als sie die Ziege schlachtete.</p>
<p>Eine ausführliche Abhandlung über diesen <a href="http://www.maerchenlexikon.de/at-lexikon/at511.htm" target="_blank">Märchentyp AT 511</a> findet sich in <a href="http://www.maerchenlexikon.de/" target="_blank">Derungs‘ Märchenlexikon</a>.</p>
<p>Die folgende Betrachtung entstand in einem Märchenkreis gemeinsam mit acht Erzählkolleginnen. Ich nenne es bewusst „Betrachtung“: Das Märchen wurde zuerst erzählt und darauf entspann sich ein lebhafter Gedankenaustausch über die Assoziationen und Fragen, die dieses zu Unrecht eher verkannte Märchen auslöst. Eine systematische Interpretation strebten wir nicht an. Hinweis: Meine Rezeption der anthroposophischen Sichtweise dieses Märchens ist in einem <a href="http://maerchenquelle.ch/2613/maerchen-mehr/betrachtungen/2011/einaeuglein-dreiaeuglein-und-zweiaeuglein-aus-anthroposophischer-sicht/">separaten Artikel</a> veröffentlicht.<span id="more-2624"></span></p>
<h3>Wieviele Augen hat die Mutter ?</h3>
<p><a href="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/11/One-Eye-Two-Eyes-Three-Eyes.gif"><img style="margin: 5px 7px; float: right;" title="One-Eye-Two-Eyes-Three-Eyes" src="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/11/One-Eye-Two-Eyes-Three-Eyes-294x300.gif" alt="One-Eye-Two-Eyes-Three-Eyes" width="200" height="204" /></a>Natürlich zielt diese Frage nicht auf den Kern des Märchens, aber weckte dennoch eine Diskussion. Betrachtet man die Mutter weniger von ihrer symbolischen Bedeutung als vielmehr von der „Story“ her, so kann man tatsächlich die Frage stellen: „Wieviele Augen hat die Mutter ?“</p>
<p>Ist sie stirnäugig und solidarisiert sich deshalb mit ihren ebenfalls stirnäugigen Töchtern Einäuglein und Dreiäuglein ? Oder ist sie zweiäugig, und Zweiäuglein spiegelt die Minderwertigkeitsgefühle der Mutter, weil „das gemeine Volk“ zwei Augen hat ?</p>
<p>Auf dem Buch-Cover rechts oben sind die Augen der Mutter verdeckt, wie wenn sich der Künstler nicht festlegen möchte. Die Schwarz-weiss-Zeichnung hingegen zeigt die Mutter eindeutig auch als Zweiäuglein.</p>
<h3>Persönlichkeitsstärke von Zweiäuglein</h3>
<p>Durch die ganze Geschichte hindurch fällt auf, dass Zweiäuglein keineswegs so hilflos ist, wie es zuerst den Anschein macht. Zwar wird sie von ihrer Familie aufs Übelste gemobbt und hungern gelassen, was ihr schon ans Lebendige geht. Aber Zweiäuglein verfällt deswegen nicht in Depression. Sie kennt deutlicher noch als Aschenputtel ihren Wert und ihre Kräfte, die sie nach und nach weiterentwickelt.</p>
<p>Sie mobilisiert und vertraut ihrer inneren Stimme in Gestalt der alten weisen Frau, die ihr für die nächsten Schritte weiterhilft. Die Idee, ihre spionierenden Schwestern einzuschläfern, hat sie selber, wie sie auch deren Absicht mit ihren erkennenden zwei Augen durchschaut. Zweiäuglein ist also schlau, kann aber dennoch in ihrer (kindlichen) Naivität nicht alles „im Griff haben“.</p>
<p>Auch im nächsten Teil der Geschichte weiss sie, dass der wundersame Apfelbaum und dessen goldenen Früchte ausschliesslich ihr gehören. Sie macht sich schliesslich selbstbewusst bemerkbar, als der Ritter da ist. Auch wenn ihr Wunsch an den Ritter nach einer klagenden Bitte tönt, Zweiäuglein weiss, was sie will.</p>
<h3><a href="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/11/one-eye-two-eyes-three-eyes.png"><img style="margin: 5px 7px; float: left;" title="one-eye-two-eyes-three-eyes" src="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/11/one-eye-two-eyes-three-eyes-300x172.png" alt="one-eye-two-eyes-three-eyes" width="240" height="138" /></a>Die Ziege</h3>
<p>Erheiternd war, dass alle sich als inneres Bild explizit eine weisse Ziege vorstellten, obwohl das keineswegs der häufigste Typ ist.</p>
<p>Die Ziege verhilft Zweiäuglein zu Nahrung, natürlich nicht nur physischer.</p>
<p>Die griechische Sage erzählt dass Zeus von der Ziege <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amaltheia" target="_blank">Amaltheia</a> ernährt wurde, als er auf Kreta vor seinem Vater Kronos versteckt werden musste. Dies erinnert natürlich wieder stark an die Deutung von Friedel Lenz:  Zeus gehört der „modernen“ zweiäugigen Göttergeneration an, während sein Vater Kronos aus dem archaischen Titanengeschlecht stammt, also zur selben Generation wie die einäugigen Zyklopen gehört.</p>
<p>Die Ziege soll auch das erste Haustier der Menschen gewesen sein. Die Ziege ist oft das Tier der Urmutter und wird mit typisch weiblichen Eigenschaften dargestellt (der Geissbock hat da ganz andere Bedeutungen). In Mesopotamien weiden die Ziegen unter dem Lebensbaum.</p>
<p>Mit dem Bild der Ziege verbinden wir ein keckes Wesen, dass neugierig alles ausprobiert und etwas riskiert, gerne auch von erhöhter Warte die Welt erspäht, ihre Erkenntnisse aber dann in wählerisches Verhalten umsetzt.</p>
<p>Zu den Bildern von den <span style="color: #008271;"><strong>Eingeweiden</strong></span> und vom <span style="color: #008271;"><strong>Baum</strong></span> siehe unten.</p>
<h3>Der Ritter</h3>
<p>Wieso taucht da ein Ritter als männliches Wesen auf, und nicht etwa ein Prinz ? Im Gegensatz zu den Prinzen, die in vielen Märchen noch erhebliches Entwicklungspotenzial aufweisen (z.B. bei Rapunzel) symbolisiert der Ritter eher eine entwickelnde Männlichkeit; er hat eine strenge Ausbildung hinter sich, tritt oft als loyaler Beschützer auf und ist es gewohnt, sich treu zu verpflichten. Etymologisch ist das zwar falsch, aber Ritter und Retter tönen irgendwie verwandt.</p>
<p>Als subjektstufiger Anteil von Zweiäuglein repräsentiert der Ritter ihr Selbstbewusstsein, ihr erstarktes Ich, ihre Selbstakzeptanz und nicht zuletzt ihre Fähigkeit zu handeln.</p>
<h3>Adam und Eva</h3>
<p>Die Reminiszenz an Genesis 3 ist unübersehbar. Während aber die Bibelautoren die starke Geschichte von Adam, Eva und dem Apfel vom Baum der Erkenntnis aus theologischen Gründen zum Sündenfall, das heisst zur Trennung von Gott umdeuteten, sind wir im Märchen noch näher an der ursprünglichen Bedeutung: Die im alten Testament verbotene Frucht wird zum Symbol der Mensch-Entwicklung. Die Frau,  die aus der Kraft der tiefen Lebensenergien schöpft (der Baum wuchs aus den Eingeweiden der Ziege heraus) und die für das Leben nötigen Erfahrungen gemacht hat, kann dem Manne die Früchte ihres Dienstes weiterreichen. Das Umsetzungsprinzip, der Mann, ist jetzt gefordert, die Erkenntnis in das Beste für die Welt zu verwenden.</p>
<h3>Mobbing</h3>
<p>Die familiäre Situation zuhause kann als Mobbingsituation beschrieben werden.</p>
<p>Wenn die Zählweise „1-2-3-Äuglein“ korrekt ist, wäre Zweiäuglein das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelkind" target="_blank">Sandwich-Kind</a>, das es manchmal <a href="http://www.hilferuf.de/forum/familie/130924-sandwichkind-problemkind.html" target="_blank">schwer haben</a>  kann.</p>
<p>Als Mobbinggrund steht offensichtlich die Andersartigkeit von Zweiäuglein im Vordergrund. Das Normale gilt nichts, man möchte etwas Besseres sein.</p>
<p>Einen im Wiederspruch zum vorherigen stehender Grund sind die Minderwertigkeitsgefühle der Mutter,  die in ihrem zweiäugigen Kind einen Spiegel vorgehalten bekommt. Bekanntlich ärgert einem an seinem Nächsten genau das am meisten, was einem an sich selber stört.</p>
<p>Das Mobbing wird verschärft, weil die mobbenden Schwestern mit der Chefin der Familie verbündet sind. Das Mobbing geht vom Herumschubsen (physisch und psychisch) über Abwertung und Image  (schlechte Kleider) bis zur existenziellen Bedrohung (Hunger).</p>
<p>Ebenfalls typisch für eine Mobbingkonstellation kann sein, dass nach der Kündigung des Familienverhältnisses durch das Mobbingopfer, das ja mit dem rettenden Ritter davongeht, die beiden Schwestern in ein Loch fallen und ihre Identität nicht mehr weiter durch das Mobben der Schwester stützen können.</p>
<h3>Versuch einer Zuordnung der Märchenepisoden zu der Entwicklung des Menschen</h3>
<p>Einäuglein und Dreiäuglein entsprächen dann einem frühkindlichen Stadium, wo das Kind noch stark die Erinnerung an die geistige Welt hat und stark in einem Traumbewusstsein lebt.</p>
<p>Die Ziege symbolisiert das erwachende Kinde, dass bis weit ins Jugendalter die Welt erforscht und dessen Denk- und Vorstellungskraft durch dieses Ausprobieren und die Aussenorientierung genährt werden.</p>
<p>Der innere Reichtum (Eingeweide) muss entdeckt werden, weil daraus Neues entsteht. Eingeweide sind gleichzeitig auch die Organe der Umwandlung.</p>
<p>Nach Wilhelm Grimms Anmerkungen (1856) symbolisieren die Eingeweide übrigens das Herz des Menschen.</p>
<p>Der Baum entspräche dann der gewachsenen und gereiften Erkenntnis und der Willenskraft des Erwachsenenalters. Schliesslich löst sich Zweiäuglein von ihrer Herkunftsfamilie und geht mit dem Ritter endgültig hinaus in die Welt. Ihren Erkenntnisbaum muss sie dabei nicht zurücklassen.</p>
<p>Nach dieser expansiven Phase kommt sie zur Ruhe, wendet sich mehr inneren Prozessen zu und kann so sogar ihre „feindlichen“ Anteile integrieren, indem sie ihre Schwestern aufnimmt.</p>
<p>Während ihrer Entwicklungszeit kämpft Zweiäuglein mit der Abspaltung gewisser Anteile: Bin ich als normales Mädchen attraktiv genug ? Ich möchte etwas Besseres sein ?! Am Ende gelingt es ihr aber, alles zu integrieren.</p>
<h3><span style="color: #008271;"><a href="http://maerchenquelle.ch/2613/maerchen-mehr/betrachtungen/2011/einaeuglein-dreiaeuglein-und-zweiaeuglein-aus-anthroposophischer-sicht/"><span style="color: #008271;">Zuordnung zu Entwicklungsstadien der Menschheit</span></a></span></h3>
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		<title>Herkunft der Märchen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 20:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen ?]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheiten, Zitate, Verse]]></category>
		<category><![CDATA[Brüder Grimm]]></category>
		<category><![CDATA[Grimm Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[KHM]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsam allen Märchen sind die Überreste eines in die älteste Zeit hinaufreichenden Glaubens, der sich in bildlicher Auffassung übersinnlicher Dinge ausspricht. Dies Mythische gleicht kleinen Stückchen eines zersprungenen Edelsteins, die auf dem von Gras und Blumen überwachsenen Boden zerstreut liegen und nur von dem schärfer blickenden Auge entdeckt werden. Wilhelm Grimm 1856, Anmerkungen zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;">Gemeinsam allen Märchen sind die Überreste eines in die älteste Zeit hinaufreichenden Glaubens, der sich in bildlicher Auffassung übersinnlicher Dinge ausspricht.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Dies Mythische gleicht kleinen Stückchen eines zersprungenen Edelsteins, die auf dem von Gras und Blumen überwachsenen Boden zerstreut liegen und nur von dem schärfer blickenden Auge entdeckt werden.</p>
<p>Wilhelm Grimm 1856, Anmerkungen zu den KHM, S. 409</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die sieben Chakren und die Märchen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 20:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsleben]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[KHM]]></category>

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		<description><![CDATA[Die geheiligte Zahl Sieben ist in allen Kulturen weit verbreitet. Es liegt nahe, da Querbezüge zu machen. (Bemerkung: Es ist hier nicht der Ort, über die Anzahl der Chakras zu streiten. Ich gehe von den sieben im menschlichen Körper einfach zuzuordnen Hauptchakras aus, die in der vedischen Kultur begündet sind.) Der Brückenschlag von den Chakras [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die geheiligte Zahl Sieben ist in allen Kulturen weit verbreitet. Es liegt nahe, da Querbezüge zu machen.</p>
<p>(Bemerkung: Es ist hier nicht der Ort, über die Anzahl der Chakras zu streiten. Ich gehe von den sieben im menschlichen Körper einfach zuzuordnen Hauptchakras aus, die in der vedischen Kultur begündet sind.)</p>
<p>Der Brückenschlag von den Chakras zu den Märchen aus der KHM-Sammlung der Brüder Grimm ist vielleicht etwas weit. Ich bin gespannt auf Kommentare und Tipps, die ich gerne in eine erweiterte Fassung dieses Beitrags einarbeiten würde. Vor allem auf Ergänzungen, die andere Märchen jeglicher Herkunft herbeiziehen oder einzelne Chakras (das Herzchakra ist wohl immer dabei) ansprechen, bin ich gespannt.</p>
<p>Märchen beschreiben einen Lebensweg , auf welchem durch Auseinandersetzung mit seinen seelischen Anteilen und Überwindung von Blockaden und Schattenthemen eine Ganzheit angestrebt (und erreicht) wird. Die Chakren könnten die Türen auf diesem Weg sein, die es zu öffnen und passieren gilt.</p>
<p>Schneewittchen und die sieben Zwerge: Die Sieben wirken still und heimlich im Verborgenen. Sie wollen beachtet und wertgeschätzt werden. Werden sie von der jungen Frau auch erkannt? Sie tun alles für Schneewittchen, die „schöne Seele“. Sie können aber nicht verhindern, dass Schneewittchen in eine todesähnliche Bewusstlosigkeit sinkt, bzw. von ihren unreflektierten Schattenseiten getrieben wird. Am glücklichen Ende des Märchens wird sie ihr ureigenstes „Umsetzungsprinzip“ (der Prinz) endgültig ins Leben bringen.</p>
<p>Die sieben Raben: Die Sieben werden verflucht und verzaubert. Die Märchenheldin muss tapfer und beharrlich daran arbeiten, sie wieder zur vollen menschlichen Funktion zu bringen. Diese Realität kennen wohl alle, die sich bewusst mit ihren Chakren beschäftigen.</p>
<p>To be continued &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Einäuglein, Dreiäuglein und Zweiäuglein aus anthroposophischer Sicht</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 23:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brüder Grimm]]></category>
		<category><![CDATA[KHM]]></category>

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		<description><![CDATA[Quellen: Steiner, Rudolf (1907), Mythen und Sagen. Lenz, Friedel (1984), Die Bildsprache der Märchen. Die folgenden Überlegungen beziehen sich meiner Ansicht nach sinngemäss immer sowohl auf die Entwicklungsgeschichte der Menschheit wie auch auf die individuelle Entwicklung eines Menschen. Die Formulierungen geben mein Verständnis für die Ausführungen Steiners und Lenz‘ wieder und sind nicht wörtliche Zitate. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quellen:</p>
<ul>
<li>Steiner, Rudolf (1907), Mythen und Sagen.</li>
<li>Lenz, Friedel (1984), Die Bildsprache der Märchen.</li>
</ul>
<p>Die folgenden Überlegungen beziehen sich meiner Ansicht nach sinngemäss immer sowohl auf die Entwicklungsgeschichte der Menschheit wie auch auf die individuelle Entwicklung eines Menschen. Die Formulierungen geben mein Verständnis für die Ausführungen Steiners und Lenz‘ wieder und sind nicht wörtliche Zitate.</p>
<p>Der germanische Mythos berichtet vom Verlust des Einauges: <span id="more-2613"></span>Odin wollte aus dem Brunnen Mimir, dem Brunnen der Weisheit und des Verstandes trinken, musste aber dafür sein Auge als Pfand setzen, also auf die Hellsichtigkeit verzichten.</p>
<p>Bei Homer blendet der moderne Verstandesmensch Odysseus den Zyklopen Polyphem (Κύκλωψ = Kreisauge ↔ rundum sehend, Πολύφημος = vielgerühmt).</p>
<hr style="width: 100%;" width="100%" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Zuerst hatte der Mensch nur das hellsichtige Auge. Dann kamen zwei für die Sinnenwelt geeignete Augen dazu. Und schliesslich bildete sich das Stirnauge zurück.</p>
<p>Der Einäuglein-Mensch ist hellsichtig, aber nicht denkend-verstehend. Es fehlen ihm die Sinneserfahrungen, die im Denken verarbeitet werden können.</p>
<p>Der Zweiäuglein-Mensch lebt in der Sinneswelt, entwickelt durch die sinnliche Wahrnehmung seine Vorstellungen, Begriffe und Ideen. Er kann die Welt denken.</p>
<hr style="width: 100%;" width="100%" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Übergang 1→3→2 ist zunächst einmal eine Verarmung der Fähigkeiten. Aber die „alten“ Fähigkeiten stehen in dieser althergebrachten Form der Entwicklung des Menschen im Wege. Damit ist wohl nicht gemeint, dass Hellsichtigkeit heute etwas Negatives sei.</p>
<p>Im Märchen wird diese Verarmung durch schlechte Kleider und mangelhafte Nahrung (Hunger) für das Zweiäuglein dargestellt.</p>
<p>Vorbedingung für eine Wandlung/Entwicklung ist der Schmerz. Zweiäuglein weint vor Hunger ganze Bäche von Tränen.</p>
<p>Die Alte als Helferwesen entspricht (subjektstufig) dem schlummernden Wissen (Ahnung) des Zweiäugleins.</p>
<p>Die Ziege ist ein Symbol für Neugierde, naive Wissensbegierde ohne grosse Reflexion. Sie verschafft dem Zweiäuglein die Nahrung für die erste Stufe der geistigen Entwicklung.</p>
<p>Das Einäuglein schläft und sieht nicht, was läuft. Solange wir nur Tagträumer sind, entwickeln wir uns nicht.</p>
<p>Das Dreiäuglein hingegen hat alle Fähigkeiten und sieht deshalb, was läuft. Aber es ist noch bestimmt vom überkommenen Entwicklungsstand. Die Mutter als Bewahrerin des Alten, Rückwärtsgewandten tötet die Ziege, welche die Entwicklung nach Vorne ermöglichen würde.</p>
<hr style="width: 100%;" width="100%" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Tod der Ziege ist ein schmerzlicher Verwandlungsschritt zur nächsten Entwicklungsstufe. Der wunderbare Baum, der sich aus den Eingeweiden der Ziege „aufbäumt“, hat gleich eine mehrfache Symbolik. Bäume sind Symbole für das Nervensystem und für grosse Wachstumskräfte. Silber und Gold (Mond und Sonne) deuten auf die hohe Qualität und die Vollständigkeit der Wahrnehmung hin, die goldenen Äpfel auf die höchste Form der Erkenntnis (siehe Paradies im AT).</p>
<p>Die alten Wesen (Einäuglein, Dreiäuglein) können die Früchte dieses Baumes nicht ernten. Diese sind dem erkennenden, „modernen“ Zweiäuglein vorbehalten.</p>
<hr style="width: 100%;" width="100%" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Schluss: Das Weibliche (Zweiäuglein, Eva) hat die Frucht genommen. Sie muss diese dem Männlichen (Ritter, Adam) reichen, damit der ganze Mensch verwirklicht wird.</p>
<p>Die Schwestern versuchen noch zu verhindern, dass Zweiäuglein „erkannt“ wird (Fass = Einengung, Dunkel, Verstecken). Aber Zweiäuglein hat unterdessen genügend Willenskraft entwickelt, um selbstbewusst in Erscheinung zu treten.</p>
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		<title>31 Tage im Paradies</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 19:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbei]]></category>
		<category><![CDATA[Africa]]></category>
		<category><![CDATA[Brüder Grimm]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter diesem Motto feiert die Wasserfallen-Bahn ihr 10-Jahre-Jubiläum (seit der Erneuerung). Unter den verschiedenen Veranstaltungen (Programm-Link) befindet sich auch eine Märchen-Jurte, in welcher jeweils Dienstags, Mittwochs (je 13.30 und 15.00 Uhr) und Sonntags (11.00, 13.30 und 15.00 Uhr) Märchen erzählt werden. Zielpublikum Familien, Kinder. Die Märchenjurte befindet sich beim Seminarhotel Wasserfallen in der Nähe der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter diesem Motto feiert die <a href="http://www.wasserfallenbahn.ch/" target="_blank">Wasserfallen-Bahn</a> ihr <a href="http://www.juraparadies.ch/31-tage-im-paradies/" target="_blank">10-Jahre-Jubiläum</a> (seit der Erneuerung).</p>
<p>Unter den verschiedenen Veranstaltungen (<a href="http://www.juraparadies.ch/fileadmin/juraparadies/downloads/Programm_31_Tage_im_Paradies.pdf">Programm-Link</a>) befindet sich auch eine Märchen-Jurte, in welcher jeweils Dienstags, Mittwochs (je 13.30 und 15.00 Uhr) und Sonntags (11.00, 13.30 und 15.00 Uhr) Märchen erzählt werden. Zielpublikum Familien, Kinder. Die Märchenjurte befindet sich beim <a href="http://www.hotel-wasserfallen.ch/" target="_blank">Seminarhotel Wasserfallen</a> in der Nähe der Bergstation. Der Eintritt ist frei.</p>
<p>In der ersten Monatshälfte erzählte Magdalena Gisin aus Hölstein, in der zweiten Oktoberhälfte erzählt <a href="http://www.maerchenseele.ch/" target="_blank">Alexandra Tschopp aus Reigoldswil</a>. Am Sonntag, 23.10. bin ich am erzählen.</p>
<p>Kurzer Bericht:<br />
Ein schöner Tag, am Morgen kühl. Wir sind dankbar für den kleinen Ofen in der Jurte.<br />
Von mal zu mal mehr Zuhörende. Um 15 Uhr ist die Jurte voll, viele jüngere Kinder, die ganz nah zum Märchenerzähler rücken.</p>
<p>Erzählt habe ich</p>
<ul>
<li>Warum es Sommer und Winter gibt (Mongolei)</li>
<li>Die Märchenschatzkiste (eine Anansi-Geschichte aus Westafrika)</li>
<li>Die Bienenkönigin (KHM)</li>
<li>Ungalli &#8211; Hunger (aus Afrika)</li>
<li>Die stolze Königin des Mäusereichs (Korea)</li>
</ul>
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		<title>Rumpelstilzchen-Effekte</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 10:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Magie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Illustration 1886 von Walter Crane (1845-1915)  Der Rumpelstilzchen-Effekt Sobald ich das Bedrohliche benennen kann (seinen Namen weiss), hat es seine Macht verloren und verschwindet sogar von selbst. Dahinter steckt die Wortmagie, die Überzeugung, dass ich Macht über etwas gewinne, dessen Name ich kenne. Das Sprachtabu soll dagegen gerade verhindern, dass ich einen Namen ausspreche, dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/08/Runmpelstilzchen-Crane1886.jpg"><img class="aligncenter" title="Rumpelstilzchen-Illustration von Walter Crane (1886)" src="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/08/Runmpelstilzchen-Crane1886.jpg" alt="Rumpelstilzchen-Illustration von Walter Crane (1886)" width="640" height="218" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Illustration 1886 von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Walter_Crane" target="_blank">Walter Crane (1845-1915)</a> </p>
<h3>Der Rumpelstilzchen-Effekt</h3>
<p>Sobald ich das Bedrohliche benennen kann (seinen Namen weiss), hat es seine Macht verloren und verschwindet sogar von selbst.</p>
<p><a href="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/08/Runmpelstilzchen-Anderson_2.jpg"><img style="margin: 5px 7px; float: left;" title="Illustration von Anne Anderson" src="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/08/Runmpelstilzchen-Anderson_2-252x300.jpg" alt="Illustration von Anne Anderson" width="240" height="286" /></a>Dahinter steckt die Wortmagie, die Überzeugung, dass ich Macht über etwas gewinne, dessen Name ich kenne. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachtabu" target="_blank">Sprachtabu</a> soll dagegen gerade verhindern, dass ich einen Namen ausspreche, dessen blosse Nennung mich mit Möglichkeiten konfrontiert (z.B. in der Gestalt eines Gottes oder Dämons), die mir nicht zustehen.</p>
<p>Dieses psychologische Phänomen macht sich die Psychotherapie bewusst zu Nutze, um z.B. aus einer Blockade mit diffusen Ängsten heraus zu kommen. Aber auch in der somatische Medizin ist der Rumpelstilzchen-Effekt vielfach beschrieben als eine Form des Placebo-Effekts. Mich persönlich rettet z.B. die konkrete Auflistung (Benennung) der wichtigen Termine und Aufgaben davor, eine Pendenzen-Panik zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Illustrationen von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anne_Anderson" target="_blank">Anne Anderson (1874-1930)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der umgekehrte Rumpelstilzchen-Effekt</h3>
<p>Sobald ein Phänomen einen Namen bekommen hat, wird es zum allgemeinen Gesprächsgegenstand.</p>
<p><a href="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/08/Runmpelstilzchen-Anderson.jpg"><img style="margin: 5px 7px; float: right;" title="Müllerstochter und Rumpelstilzchen Anne Anderson" src="http://maerchenquelle.ch/wp-content/uploads/2011/08/Runmpelstilzchen-Anderson-217x300.jpg" alt="Müllerstochter und Rumpelstilzchen Anne Anderson" width="240" height="332" /></a>In der Regel werden auf diese Weise komplexe oder nur diffus wahrnehmbare Phänomene plötzlich zur scheinbar klaren Sache.</p>
<p>Beispiele dafür wären Begriffe wie „<a href="http://www.adhs.ch/" target="_blank">ADHS</a>“, „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensmanagement" target="_blank">Wissensmanagement</a>“ u.v.a.</p>
<p>Damit soll nicht gesagt werden, dass es die komplexen Phänomene nicht gibt. Ich möchte vielmehr zu bedenken geben, dass die blosse Benennung der Phänomene ein Verständnis oder eine Klarheit suggeriert (Wortmagie), welche so nicht gegeben sind und welche dann durch wissenschaftliche oder mediale Bearbeitung simplifizierend erzeugt werden.</p>
<p>Oswald Neuberger zeigt dies in seinem <a href="http://www.amazon.de/Mobbing-mitspielen-Organisationen-Oswald-Neuberger/dp/3879883394" target="_blank">Buch über Mobbing</a> exemplarisch auf.</p>
<p>Der Begriff des „<strong>reverse rumpelstiltskin effect</strong>“ findet in einem anderen Sinne in der aktuellen Finanzwirtschaftslage Verwendung, wo Rating-Agenturen und Wertschriftenmakler fleissig Gold zu Stroh spinnen.</p>
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