Schlagwort-Archiv: Liebe

Paarmärchen am 11.November 2018

Zum Auftakt der Paarmärchen-Saison 2018-19 im Theaterkeller „Zum Isaak“ gaben wir einige Highlights aus der letzten Saison wieder. Die meisten Erzählungen allerdings etwas überarbeitet und mit neuer Musik garniert. Draussen die bunte laute Herbstmesse auf dem Münsterplatz, drinnen ein kleines feines Publikum, das ausserordentlich beglückt und begeistert ist.

Programm:

  • Rakian (Borneo), erzählt  Matthias Lehnherr
  • Die alte Truhe des Nuri Bey  (Sufi, Albanien), erzählt von Danielle Dubied
  • Der goldene Apfel des jungen Bey (Türkei), erzählt und gespielt von Denise Racine
  • Vom Berg, der die Frau auf die Hochzeit lässt, erzählt von Urs Volkart
  • Khan Boulabek (Mongolei), erzählt von Urs Volkart

Musikalische Begleitung  Ingrid Gauer und Klemens Dossinger

Paarmärchen am 22. April 2018

Wieder ein wunderschöner Anlass, draussen Frühlingsstimmung, drinnen ein gut gelauntes Publikum, alle Stühle und Treppenstufen besetzt.

Unser Programm:

  • Der erste Schritt (Westafrika), erzählt von Urs Volkart
  • Der goldene Apfel des jungen Bey (Türkei), erzählt von Denise Racine
  • Die alte Truhe des Nuri Bey (Sufi, Albanien), erzählt von Matthias Lehnherr
  • Wie der Menschenfresser Vegetarier wurde (Slowakei), erzählt von Danielle Dubied
  • Khan Boulabek (Mongolei), erzählt von Urs Volkart

Musik: Klemens Dossinger, Ingrid Gauer
Jodel: Danielle Dubied und Matthias Lehnherr

Paarmärchen am 18. März 2018

Ein wunderschöner Abend und ein begeistertes Publikum im voll besetzten Theaterkeller „Zum Isaak“. Mit einem lachenden Auge sehen wir den vollen Saal, mit einem weinenden Auge mehrere Märchenfreunde, die angesichts der besetzten Stühle wieder gehen mussten.

Und das war unser Programm:

  • Rakian (Malaisia), erzählt von Matthias Lehnherr
  • Ente und Kranich (Russland), erzählt von Danielle Dubied
  • Vom Berg, der die Frau auf die Hochzeit lässt (Herkunft unbekannt), erzählt von Urs Volkart
  • Die Nixe im Teich (Lausitz, Brüder Grimm), erzählt von Urs Volkart
  • Die Hexe und ihr Ehemann (Schottland), erzählt von Denise Racine
  • Der kleine Vogel (Volkmann-Leander), erzählt von Denise Racine

Musik: Ingrid Gauer
Jodel: Matthias Lehnherr, Danielle Dubied

Paarweise (neues Programm)

Für den 18. März und den 22. April haben die drei Paare je ein komplett neues Programm zusammengestellt. Die Vorbereitungen laufen auch Hochtouren. Die Vorfreude ist gross.

Wir hoffen auf ein so zahlreiches und begeisterungsfähiges Publikum wie letztes Mal.

Zur Erinnerung:

Sonntag, 18. März 2018, 17.00 Uhr

im Kellertheater „Isaak“, Münsterplatz 16, Basel

Reservationen bei denise.racine(at)bluewin.ch


Und für den 22. April (gleiche Zeit, gleicher Ort) laufen schon die Vorbereitungen für ein neues Programm unter dem gleichen Titel.

 

Büechernacht Ammel

Flyer Büchernacht AmmelZum 10-jährigen Jubiläum der „Büechernacht Ammel“ wurde ich am 31. Mai ins oberste Oberbaselbiet eingeladen. Die Büechernacht Ammel dient dem regen Austausch von Freund(inn)en gedruckter Medien verbunden mit einer grossen Auswahl an gebrauchten Büchern zu günstigsten Preisen. Und da war Märchen erzählen ein schöner Beitrag.

Ich hatte alle Freiheit der Auswahl und auch das Zeitbudget war nicht so eng.

Für das erste Set waren’s noch viele Familien mit Kindern, Einzelpersonen, Jung und Alt; für das zweite Set ein kleineres Grüppchen von Frauen von Teenager bis Grossmutter.

Praktisch keine bekannten Gesichter im Publikum: Das werte ich als Erfolg. Es ist mir wichtig, die Welt der Märchen und des Geschichtenerzählens neuen Gruppen zu eröffnen.

Erstes Set ca. 19.15 bis 20 Uhr: Märchen aus aller Welt
(eine Märchenreise durch 4 Kontinente)

  • Die Märchenschatzkiste (ein Anansi-Märchen aus Westafrika)
  • Wie das Feuer geraubt wurde (Indianer Nordamerikas)
  • Die Braut von der Vogelinsel (Indonesien)
  • Rosmarina (Sizilien)

Zweites Set ca. 21.15 bis 21.45 Uhr: Flirten und Zanken
(oder von Liebelei und Liebe)

  • Das junge Paar in der Schlucht (Orient)
  • Das verbotene Bad (Orient)
  • Bewahre deine Geheimnisse! (Afrika)
  • Das besprochene Wasser (Herkunft unbekannt)

 

 

Betrachtung zu Hans mein Igel

IgelHans mein Igel, Brüder Grimm, KHM 108 (ATU 441)

Ausgangslag: Wieder einmal die Thematik „Bekommen kein Kind“:

  • Sie sind nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.
  • Es ist keine Weiterentwicklung möglich.

Nicht nur Königspaare, auch Bauern sind davon betroffen. Bauern werden Träger von etwas, das sich zum Höchsten entwickelt, auch wenn sie etwas mehr „Bodenhaftung“ haben.

Wenn nicht die Einheit (das Paar) genügend Kraft hat, beginnt das Negative in Form von Polaritäten, Trennungen zu wirken:

  • Mangelsituationen, z.B. kein Kind bekommen.
  • Halb Mensch (unten) – halb Igel (oben).
  • Mangel an Zuwendung.
  • usw.

Hans mein Igel ist (wird)  ver-wünscht im Sinne von „falsch wünschen“ ohne bewusste böse Absicht, also nicht böswillig verzaubert. Weiterlesen

Aus meinem Weihnachts-Geschenkkorb oder das Märchen vom Experiment

CD-Cover "Ein Märchen aus uralten Zeiten"Da liegen im Weihnachtskorb zum einen viele liebe Karten und Briefe mit Weihnachts-Grussbotschaften, mit Segen tansportierenden Worten und schönen Bildern.


Da liegt eine CD mit Balladen und anderer Poesie, die Märchenmotive und Sagenhaftes erzählen.


Und da liegt ein kleines Bändchen von

Masaru Emoto,

der sich jetzt nach jahrzehntelangen Forschungsarbeiten an Wasserkristallen an das Thema des „universellen Lebenscodes“ wagte:

Liebe und Dankbarkeit.

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Als ich mich selbst zu lieben begann (Chaplin)

Aus einer Rede von Charlie Chaplin (Sir Charles Chaplin, 1889 – 1977)
am 16. April 1959 zu seinem 70. Geburtstag.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiss ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiss ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spass und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiss ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das »Gesunden Egoismus«, aber heute weiss ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten; denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander, und es entstehen neue Welten. Heute weiss ich: DAS IST DAS LEBEN !

Danke, Edith und Mario, für diesen Neujahrstext.