Willkommen bei der Märchenquelle

Märchen und viel mehr … eine Website von Urs Volkart

Das Redentiner Osterspiel

Taufbecken in der Kirche St.Marien in WismarAm Ostersonntag, 24. April 2011, im Grundsteinsaal des Goetheanums in Dornach.

Noch selten habe ich während eines Schauspiels mit tiefem religiösem Sinn so viel gelacht.

Das wohl als Volkstheater konzipierte Redentiner Osterspiel umgibt die Botschaft von der Erlösung Aller in der sogenannten Höllenfahrt Christi mit einer Rahmenhandlung in welcher römische Soldaten im Auftrag von Pilatus und den Hohepriestern die Auferstehung Christi verhindern sollten. Niedergeschrieben wurde das Stück im 15. Jhdt in der Gegend von Wismar (Ostsee) durch Mönche des Zisterzienser-Klosters Bad Doberan. Die Handlung nimmt stark Bezug auf das sogenannte Nikodemus-Evangelium (Übersetzung).

Ausschnitt aus einem Relief am Taufbecken in der St. Marien-Kirche in Wismar

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24. April 2011 at 20:26 Comments (0)

Ewig wird euch sein der Eine

Ewig wird euch sein der Eine, der sich in Viele
Teilt, und Einer jedoch, ewig der Einzige bleibt.
Findet in Einem die Vielen, empfindet die Vielen wie Einen;
Und ihr habt den Beginn, habet das Ende der Kunst.

Johann Wolfgang von Goethe  (1749-1832)
aus: Weissagungen des Bakis.

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20. February 2011 at 16:48 Comments (0)

Des Hommes et des Dieux

Des Hommes et des DieuxÜber Menschen und Götter.  (Mit Götter sind natürlich unterschiedliche Darstellungen der EINEN Göttlichen Energie gemeint).

Im Zentrum des Filmes steht ein Trappisten-Kloster im Atlasgebirge Algeriens. Das Kloster ist nicht nur gut in die muslimische Umgebung eingebettet. Es besteht geradezu eine gegenseitige Abhängigkeit der Dorfbwohner und der Mönche. Für die muslimischen Dörfler ist die Präsenz der christlichen Mönche ein grosser Halt und bietet erst noch eine einfühlsame medizinische Versorgung. Die Klosterbrüder ziehen ihren Daseinssinn aus der Präsenz und Hingabe für die Umgebung.

Was wie ein Märchen anmutet, beruht auf Tatsachen. Auch was in diese Harmonie hineinplatzt.  (weiterlesen …)


20. January 2011 at 21:57 Comments (0)

Namaste

Diese indische Grussformel stammt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt „Verehrung Dir“. Dieser Gruss hat sich im Hinduismus und im Buddhismus erhalten und wird gerne auch in der westlichen Welt dargeboten.

NamasteDer Gruss wird begleitet vom entsprechenden Namaste-Mudra mit den aneinandergelegten Handflächen auf Brusthöhe, wobei die Fingerspitzen nach oben oder auch nach vorne gerichtet sein können (gibt es da eine unterschiedliche Bedeutung ?). Eine besondere Verehrung wird ausgedrückt, wenn anschliessend die aneinandergelegten Hände auf Gesichtshöhe gehen (mit den Fingerspitzen auf der Höhe des Stirnchakras).

Sehr häufig ersetzt das Namaste-Mudra den gesprochenen Gruss vollständig.

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22. November 2010 at 21:44 Comments (0)

Music for Peace

Voices for Peace (Konzert): Timna Brauer und Elias Meiri mit 2 Perkussionisten und 2 kleinen Begleitchören füllten fast anderthalb Stunden die Bruder Klaus-Kirche in Liestal mit intensiven Klängen. Religiöse Lieder aus dem nahen Osten, aus den vielfältigen jüdischen, muslimischen und christlich-arabischen Traditionen waren die Grundlage für mächtige Arrangements.

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7. November 2010 at 16:56 Comments (0)

Eid ul-Fitr und Rosch Haschanah 2010

Aus einem Brief aus Neve Shalom / Wahat al Salam:

Liebe Freunde und Freundinnen,

Am Donnerstag feiern wir hier zusammen Rosh Hashana, das jüdische Neujahrsfest und Id el Fit’r, den moslemischen Feiertag für das Ende des Fastenmonats Ramadan. 

Ich möchte diese Gelegenheit benützen Euch alle an den guten Wünschen für ein gutes friedliches Neues Jahr und ein gesegnetes Id el Fit’r Fest teilhaben zu lassen.

Mögen all die Gebete, die an diesen Feiertagen gesagt werden für ein Gelingen der neuen Friedensgespräche beitragen!

Möge der Nahe Osten endlich ein grosses Friedensdorf wie unser Neve Shalom/Wahat al Salam werden!

Shana Tova und Kul Am u Intu B’cher

Shalom, Salam

E.G.S.


4. September 2010 at 08:09 Comments (0)

Die Butter in der Milch

Wo wohnt Gott ?
Diese Frage stellt Christa Schwemlein auf ihrem Blog >>Beitrag auf  ver-rueckt.net

Eine kleine Geschichte dazu:

Eines Tages kam ein junger Mann zu einem alten Heiligen, der in einer kleinen Bambushütte am Fluss wohnte. Die schlichte Atmosphäre dieser Behausung wirkte beruhigend auf das Gemüt des Besuchers, und er genoss die Gesellschaft des heiligen Mannes ausserordentlich. Als es dann für ihn Zeit war zu gehen, bat er seinen Gastgeber, eine für ihn sehr wichtige Frage stellen zu dürfen. (weiterlesen …)

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28. February 2010 at 22:55 Comments (0)

The Cherry Tree Carol

Pentangle "Solomon's Seal" CoverEs war wieder einmal Zeit, dies wundersame alte englische Weihnachtslied zu singen, eingebettet in einer deutschsprachigen (Dialekt) Erzählung der Legende auf der Basis des englischen Liedtextes.

Gefunden hatte ich das Lied vor langer Zeit auf der Platte “Solomon’s Seal” der englischen Gruppe “Pentangle“.  Die Leadsängerin Jacqui McShee führt die Band bis heute weiter, nachdem die beiden legendären Gitarristen Bert Jansch und John Renbourn eigene Wege gegangen waren. Stilistisch den Trends der heutigen Zeit angepasst, eher noch eklektischer als früher, folgt Jacqui McShee immer noch dem Pfad des experimentellen Folk mit starken Einflüssen von Jazz und Worldmusik. (weiterlesen …)

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13. December 2009 at 22:41 Comments (0)

Märchen und Mythen ̵ Als die Welt noch jung war

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25. October 2009 at 10:06 Comments (0)

Märchen und Mythen

Tafel mit Gilgamesch-Epos

Mythen …

(Bild: Tafel mit Gilgamesch-Epos) Mythen sind Geschichten aus uralter Zeit. Immer versuchen sie eine Erklärung oder Herleitung für Dinge und Umstände zu finden, für welche keine bekannten Tatsachenberichte oder anderen rationalen Erklärungen vorliegen. Mythen erheben immer einen gewissen wissenschaftlichen Anspruch im Sinne, dass sie fundierte Erklärungsmodelle, Theorien liefern.

Keine Kultur, keine Religion kommt ohne Mythen aus. Oft verhelfen die Mythen sogar zur Identitätsfindung eines Volkes oder einer Kultur. Ohne die Mythen aus den Hochkulturen des Vorderen Orients und Ägyptens wüssten wir wenig über die grossen kulturellen Umwälzungen beim Übergang von den matrifokalen zu den patriarchalischen Gesellschaften. Ohne die Mythen des griechischen Altertums hätten wir nur eine sehr bescheidene Vorstellung vom alten Griechenland. Ohne das Alte Testament wäre kein Volk Israel, kein jüdischer Staat denkbar; und natürlich auch keine Christenheit. Der Mythos von Wilhelm Tell hat die Kultur der Schweiz und der Schweizer geprägt, selbst bei denen, die die Existenz Wilhelm Tells völlig verneinen.

Bodmin Moor (Cornwall UK): König Arthurs HalleHeute ist das Thema der Entstehung der Welt bei uns „entmythifiziert“. Aber Menschen brauchen offenbar Mythen. Die modernen Mythen befassen sich mit uns näherliegenden Themen, wie etwa die Mythen, die sich um das Geld, um das Gehirn, um medizinischen Fortschritt oder um die Bedeutung der Information drehen. Auch moderne Mythen erheben wie im Altertum den Anspruch wissenschaftlich fundiert zu sein.

Typisch für die Mythen war und ist nicht nur ihr Anspruch, Geschichtsschreibung und fundierte Theorie zu sein, sondern auch, dass es viele verschiedene, widersprüchliche Erklärungsmodelle für die Welt geben kann. Oft existierten zur gleichen Zeit in derselben Kultur Mythen, die analytisch betrachtet sich völlig widersprachen. Selbst im Alten Testament gibt es zwei Versionen der Entstehung des Menschen. Auch Gott erscheint einerseits als Elohim, dem freundlichen und fürsorglichen Gott, in welchem die Götter der Nachbarvölker der Israeliten zum höchsten Gott vereint sind (deshalb ist Elohim ein Plural) und der in Genesis 1 liebevoll die Welt erschafft und sich selber daran freut. Anderseits und zunehmend erscheint Gott als strenger patriarchalischer Jahwe, der Adam und Eva aus dem Paradies wirft und später das Volk Israel zu militärischen Siegen führt.

… und Märchen

In den Märchen ist im Gegensatz zu den Mythen die Welt einfach da; sie ist wie sie ist. In Entwicklung sind dafür umso mehr die Menschen. Für sie möchte das Märchen Hilfe und Anleitung auf den Lebensweg geben, ermutigen und Zuversicht verbreiten, dass der Weg, obwohl gespickt mit Prüfungen, letztlich zu einem guten Ende führt.

Die Gemeinde- und Schulbibliothek Gelterkinden führt seit mehreren Jahren die Tradition des freien Erzählens von Märchen weiter. Freuen wir uns auch dieses Jahr auf das Hören und Miterleben von Märchen und Mythen.

Nähere Auskunft: Urs Volkart Tel 061 981 44 72, urs.volkart@maerchenquelle.ch;
oder Gemeinde- und Schulbibliothek Gelterkinden, Sissacherstrasse 20, Telefon 061 981 43 81.

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24. October 2009 at 10:38 Comments (0)

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