Filed under Alltagsleben, Weisheiten, Zitate, Verse by urs
Ja, ich bin ein Träumer.
Denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht
und erleben die Morgendämmerung, bevor die Welt erwacht.
Oscar Wilde (1854-1900)
Mond,
Traum
15. February 2010 at 19:47 Comments (0)
Filed under Märchen-Texte by urs

Ein Märchen aus Griechenland.
Märchentyp ATU 725.
Beitrag zum Thema Träume in Märchen >>.
Märchen gefunden in: von Hahn, J.G., 1918, “Griechische und Albanesische Märchen”, Verlag Georg Müller
Es war einmal ein König, der hatte drei Kinder, und eines Abends sprach er zu ihnen: „Hört, heute nacht wollen wir aufmerken auf das, was wir im Traume sehen.“
Am anderen Morgen fragte er zuerst den Ältesten: „Was hast du geträumt?“ und dieser erwiderte: „Mir träumte, dass ich die Tochter des und des Königs zur Frau nehmen würde.“ Und der zweite Sohn gab dieselbe Antwort. Darauf fragte der König den Jüngsten, was denn er geträumt habe. Der aber antwortete: „Ich sage es nicht, denn ich fürchte, dass du mich hinrichten lässt, wenn du es erfährst.
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Drachen,
Traum
6. January 2010 at 22:01 Comments (0)
Filed under Betrachtungen, Theorie by urs
[Beitrag in Entwicklung]
„Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf.“
Träume in den Märchen (und nicht nur in den Märchen) öffnen ein Fenster zum kollektiven Wissen, übermitteln Botschaften aus der geistigen Welt. Sie helfen den Märchenheldinnen und -helden bei Entscheidungen, geben Hinweise auf Problemlösungen, warnen vor Gefahren oder zeichnen den zukünftigen Weg auf.
Die Träume in den Märchen haben also eine ähnliche Bedeutung wie die verschiedenen „Alten“ (alte Männer, alte Mütterchen) oder die Naturwesen, denen die Märchenheldinnen und Märchenhelden begegnen.
Die Träume in den Märchen sind nicht Vergangenheitsbewältigung oder Kompensation von Mangelerfahrungen (entsprechend des Defizit-orientierten Ansatzes von S. Freud) sondern in die Zukunft gerichtet (also eher dem Ansatz C.G. Jungs entsprechend). Dies geht natürlich mit einem allgemeinen Charakteristikum der Märchen einher, nicht mit der Vergangenheit zu hadern, an den Problemen und Defiziten hängen zu bleiben, sondern vertrauensvoll und Ressourcen-orientiert auf dem Lebensweg voran zu gehen. (weiterlesen …)
Freud S.,
Jung C.G.,
Psychologie,
Traum
18. December 2009 at 15:19 Comments (0)