Willkommen bei der Märchenquelle

Märchen und viel mehr … eine Website von Urs Volkart

Die Zukunft – Das Prinzip von Wirkung und Ursache

Blaetter im FlussDie Zukunft ist wie das Wasser eines Flusses, welches von weiter oben herunterfliesst. Du wirfst flussaufwärts Blätter ins Wasser, auf welche lichtvolle, positive Gedanken und Szenen gemalt sind. Mit dem Fliessen des Wassers kommen die Blätter herab zum Platz, wo Du jetzt stehst.

Die lichtvollen Szenen fliessen herab von deinem Zukunftsselbst zu deinem Gegenwartsselbst. So kannst Du deine Zukunft verändern.

Das (umgekehrte) Prinzip von Ursache und Wirkung bedeutet, zu denken wie unser Leben aus der Zukunft zu uns fliesst.

Metapher von Masami Saionji (Vorsitzende von Byakko Shinko Kai) aus einer Diskussion mit Jude Currivan, publiziert in Byakko 18/1 (2011), p.15.

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1. March 2011 at 20:59 Comments (0)

Die Wünsche des Märchenerzählers und seiner Zuhörer

Die Märchenerzählerin und der Märchenerzähler haben auch Wünsche. Und ich bin überzeugt, dass diese mit in die Erzählung einfliessen und irgendwann Bestandteil des Märchens werden.

Auch die Wünsche der Zuhörerinnen und Zuhörer werden im Märchen abgeholt. Armut, Kinderlosigkeit, ungerechte Behandlung durch Obrigkeiten sind Themen, die den Zuhörenden auch bekannt sind. Natürlich interpretieren wir sie auf der geistigen Ebene (oder auch nur auf der psychologischen), aber emotional gehen wir alle mit solchen Minderwertigkeitsgefühlen und Mangelerfahrungen in Resonanz!

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30. January 2011 at 09:24 Comments (0)

Unsere Wünsche sind Vorboten (Goethe)

Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen,
Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.

Potenzial 

J.W. von Goethe (1749-1832)


17. December 2010 at 20:21 Comments (0)

Märchen erzählen vom Wünschen

Aus dem Vorwort von Heinrich Dickerhoff (Präsident der Europäischen Märchengesellschaft) im neuen Buch von Rolf Wunderer („Führung in Management und Märchen“, Luchterhand-Verlag 2010).

Märchen erzählen von hilfreichen Wünschen, aber hilfreich sind die Wünsche nur, wenn sie uns in Bewegung setzen, so dass wir uns dem Wunsch-Ziel mit all unseren Möglichkeiten nähern – Utopie oder Vision nennt man solche Wünsche auch.

Märchen warnen vor Verwünschung, und ver-wünschen bedeutet »falsch wünschen«, Es gibt Menschen und vielleicht auch Organisationen, die meinen, sie wären ver-wünscht worden, dabei haben sie sich selbst ver-wünscht.

Klassische Ver-Wünschungen, die mir im Gespräch über individuelle Lebenskrisen begegnen, sind etwa »ich muss perfekt sein«, »ich kann mich nur auf mich selbst verlassen«, aber auch »andere sind dafür verantwortlich, dass ich glücklich werde«.


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23. October 2010 at 14:05 Comments (0)

Das Reich des weisen Königs der Wüste (Saint-Exupéry)

Ersinne dir nur kein Reich, in dem alles vollkommen ist.
[...]
Ersinne ein Reich,
in dem schlechthin alles von Inbrunst erfüllt ist.

Aus: “Citadelle (posthum; unvollendet)
von Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944)



3. March 2010 at 19:35 Comments (0)

Ein Märchen wird Realität

Sie hatten einen Traum, eine Vision, mittlerweile ausformuliert:

  • Wir leben, wohnen und arbeiten in einer ganzheitlichen Dorfgemeinschaft mit einer nachhaltigen Sozialstruktur, verbunden durch gemeinsame ökologische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Werte.
  • Wir pflegen eine weltoffene, gastfreundliche und friedliche Gemeinschaftskultur welche die Unterschiedlichkeit des Einzelnen wertschätzt und zur Selbstverantwortung und persönlicher Entfaltung ermutigt.
  • Wir entwickeln gemeinsam ein waches Bewusstsein und eine liebevolle Achtsamkeit für unsere Mitmenschen und die Natur und verkleinern unseren ökologischen Fussabdruck fortlaufend.
Kurhaus Sennrüti, Degersheim: Aussicht im Winter (Photo: Verein Ökodorf)

Kurhaus Sennrüti, Degersheim: Aussicht im Winter (Photo: Verein Ökodorf)

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22. March 2009 at 08:37 Comments (0)

Das Märchen vom Märchen

Nein ich will nicht das Pentamerone (G.B. Basile: “Lo cunto de li cunti overo Lo trattenemiento de peccerille”) nachdichten. Der Begriff Märchen hat “nur” wieder einmal Hochkonjunktur.

Immer dann, wenn die Leute die Welt nicht mehr verstehen wollen, taucht der Begriff Märchen in jedem Medienerzeugnis inflationär auf. In dieser Zeit, wo wir nicht verstehen mögen, weshalb die Bankenwelt kriselt, weshalb die Manager ihre Unternehmen als Selbstbedienungsladen für ihre persönliche Bereicherung ansehen, weshalb die Wirtschaft so auf und ab geht, wie sie geht…. In dieser Zeit wird alles märchenhaft, also unreal, und die Verantwortlichen tischen Märchen auf, also Lügengeschichten.

Weit gefehlt,

denn eigentlich wissen wir, dass die Märchen die wahre Welt beschreiben, auch wenn das typische Volksmärchen viele unreal anmutende Begebenheiten erzählt. Und eigentlich wissen wir, dass das, was wir als tägliche Realität ansehen, im besten Fall unser persönliches oder kollektives Konstrukt der Wirklichkeit darstellt, die Projektionen unseres Egos.

…. In diesem Sinne:

Bitte liebe
Politiker/innen,
Journalist/innen,
Manager/innen
erzählt keine Märchen, die Lügengeschichten sind, sondern Märchen, die wahr sind !!!

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27. October 2008 at 08:39 Comments (0)

Rusalka – Die Meerjungfrau

Film von Anna Melikian (Russland)

Verleih: Trigon-Film

Unbedingt sehenswerter Film.

Die Reklame zielt auf das “Märchenhafte” und “Magische” des Films ab. Aber eigentlich ist es ein Film über ein Mädchen auf ihrem schwierigen Weg zur jungen Erwachsenen in einer Erwachsenenwelt, deren knallharte Realität geradezu surrealistische Züge trägt — wenn wir nicht wüssten, dass ja nichts irriger ist als die Realität.

Abgewertet und kaum unterstützt von ihrer Umgebung, reagiert sie zuerst mit konsequentem Mutismus (psychogenem Schweigen) und nimmt dabei die Einschulung in eine Behindertenschule in kauf. Auch ihre aggressiven, zerstörerischen Gedanken gegenüber ihrer trostlosen Umgebung sind für ein Kind in ihrer Situation keineswegs anormal.

Gleichzeitig entdeckt sie aber die Kraft des Wünschens und die Möglichkeit, eine bessere Zukunft im Traum zu visualisieren. (weiterlesen …)

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10. July 2008 at 08:36 Comments (0)