Atizo – open innovation

GehirnEin spannender Ansatz, das „kollektive Gehirn“ im Web für die Innovation zu nutzen. Institutionen setzen eine Aufgabe/Frage in die Plattform. Die User können Ideen generieren, bewerten und weiterentwickeln. Die Institution wählt dann die aus ihrer Sicht besten Ideen aus und schüttet eine (kleine) Prämie aus. Non-Profit-Unternehmen müssen nichts ausschütten. Die User können zusätzlich noch Punkte sammeln.

Wie viele andere Web 2.0-Anwendungen ist das nicht ein Ausdruck von Philanthropie von Seiten der Unternehmen sondern knallhart kalkuliert. Die User sind scharf daraus, ihre Ideen zu publizieren und dafür eventuell noch Lob und eine kleine Prämie einzuheimsen. Die Unternehmen erhalten für den Preis eines kleinen Kick-Off-Meetings ausgearbeitete Ideen und Innovationshilfen, für welche sonst hochkarätige Projektteams viel Zeit (und damit viel Lohnkosten) verbuttern.

Aus der Sicht des „wertfreien“ Wissensmanagements ist das natürlich eine ideale Form der Wissensarbeit, in welcher durch Kollaboration ein enormer Mehrwert erzeugt wird.

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3 Gedanken zu „Atizo – open innovation

  1. Hallo,
    mittlerweile gibt es mehrere Plattformen, die Open Innovation anbieten. Zusätzlich zu Atizo ist auch brainfloor.com – Open Innovation unbedingt zu nennen.

    Ich arbeite seit längerem auf beiden Plattformen. Grundsätzlich ist der Ansatz beider Plattformen die Kollektive Intelligenz einzusetzen. Wobei dar Ansatz von http://www.brainfloor.com Ideenimpulse zu sammel wesentlich produktiver ist. Dieser Ansatz ist auch für uns Ideengeber um einiges lukrativer.

    LG CM

  2. Ich denke die Ansätze unterscheiden sich und müssen differenziert angesehen werden: Bei Brainfloor sind registrierte Ideen für User nicht sichtbar – die im Gegensatz zum Gedanken des kollaborativen Zusammenarbeitens bei Atizo.
    Urs Meier

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