<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>KNOLOG &#187; Persönl. WM</title>
	<atom:link href="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/category/wissensarbeitende/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress</link>
	<description>Teilen von Informationen - Aufbau von Wissen - Lernen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 12 Apr 2011 13:22:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Wissenstransfer in der Berufsbildung</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/wissenstransfer-in-der-berufsbildung/2009/1209/</link>
		<comments>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/wissenstransfer-in-der-berufsbildung/2009/1209/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönl. WM]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenstransfer]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenstreppe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/?p=1209</guid>
		<description><![CDATA[Die Berufsbildung (berufliche Grundausbildung) in der Schweiz beruht auf dem Prinzip der 3 Lernorte: Der Lehrbetrieb, mit welchem die Berufslernenden auch ein Vertragsverhältnis eingehen (Lehrvertrag). Die Ausbildungszentren für überbetriebliche Kurse (üK-Zentren). Die Berufsfachschule. Obwohl der Gesetzgeber vorschreibt, dass die 3 Lernorte eng zusammenarbeiten müssen, wird der Wissenstransfer zwischen den Lernorten weitgehend den Berufslernenden überlassen. Untersuchungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dbk.ch/dbk/berufsbildung/bbuebersicht.htm" target="_blank">Die Berufsbildung (berufliche Grundausbildung) in der Schweiz beruht auf dem Prinzip der 3 Lernorte</a>:</p>
<ul>
<li>Der Lehrbetrieb, mit welchem die Berufslernenden auch ein Vertragsverhältnis eingehen (Lehrvertrag).</li>
<li>Die Ausbildungszentren für überbetriebliche Kurse (üK-Zentren).</li>
<li>Die Berufsfachschule.</li>
</ul>
<p>Obwohl der Gesetzgeber vorschreibt, dass die 3 Lernorte eng zusammenarbeiten müssen, wird der Wissenstransfer zwischen den Lernorten weitgehend den Berufslernenden überlassen.</p>
<p>Untersuchungen (z.B. von der Arbeitsgruppe um <a href="http://www.unifr.ch/pedg/">Prof. Margrit Stamm, Uni Fribourg</a>) belegen, dass besonders erfolgreiche Berufslernende gerade diesen Wissenstransfer effektiv leisten können. Umgekehrt sind schwache Lernende auch in dieser Hinsicht im Nachteil, weil sie diesen Wissenstransfer nicht schaffen. Und der Wissenstransfer von der praktischen Arbeit in die Theorie könnte schwache Lernende, die sich oft mit der Theorie schwer tun, sehr unterstützen.</p>
<p>Der Wissenstransfer ist also eine ganz zentrale Möglichkeit, die Ressourcen von Berufslernenden auszuschöpfen und sie zu Erfolgen in ihrer Ausbildung zu begleiten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/wissenstransfer-in-der-berufsbildung/2009/1209/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>LMS &#8211; LEHRplattform oder LERNplattform ?</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/lms-lehrplattform-oder-lernplattform/2009/1183/</link>
		<comments>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/lms-lehrplattform-oder-lernplattform/2009/1183/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 05:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Persönl. WM]]></category>
		<category><![CDATA[PLE]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsumfeld]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[LMS]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[produser]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/?p=1183</guid>
		<description><![CDATA[Ein LMS ist vom Wort eindeutig her eine Lernplattform. Aber eigentlich handelt es sich meistens um eine Zurverfügungstellung von Materialien für die Lernenden, bestenfalls  didaktisch sorgsam arrangiert. Wir haben also eine Plattform der Lehrenden, nicht der Lernenden. Dieser Mangel ist zwar bekannt, aber wiederspiegelt wohl auch die vorherrschende Form des Unterrichts. Der Web 2.0-Hype mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein LMS ist vom Wort eindeutig her eine Lernplattform. Aber eigentlich handelt es sich meistens um eine Zurverfügungstellung von Materialien für die Lernenden, bestenfalls  didaktisch sorgsam arrangiert. <strong>Wir haben also eine Plattform der Lehrenden, nicht der Lernenden.</strong> Dieser Mangel ist zwar bekannt, aber wiederspiegelt wohl auch die vorherrschende Form des Unterrichts.</p>
<p>Der Web 2.0-Hype mit dem <a href="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/vom-consumer-zum-produser/2008/188/" target="_blank">Produser</a> als Akteur hat nun die Hoffnung geschürt, dass Lehrplattformen sich wirklich in Richtung Lernplattformen bewegen könnten.</p>
<p>Gedankenanstoss: Kerres, M., Ojstersek, N., Preussler, A. und Stratmann, J. (2009), „E-Larning-Umgebung in der Hochschule: Lehrplattformen und persönliche Lernumgebungen“; <span style="text-decoration: underline;">in</span>: <a href="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/e-learning-an-der-uni-wien/2009/1169/">Dittler &amp; al. 2009</a>, S. 101-115.</p>
<p>Ähnlich wie <a href="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/lms-auf-dem-sterbebett/2009/1145/" target="_blank">Michael Feldstein</a> fordern die Autoren, dass die Lernenden ein <strong>Lernportal</strong> antreffen sollten, das ihnen</p>
<ul>
<li>im Sinne des traditionellen LMS Materialien zur Verfügung stellt, seien das proprietäre, extern gehostete oder irgendwo im Internet befindliche.</li>
<li>Anleitung zur Strukturierung der Lernprozesse gibt und passende Methoden anbietet.</li>
<li>Lernmaterialien aus dem Web dynamisch anbietet (Feeds, XML-Content).</li>
<li>auf demselben Weg Lernmaterialien dynamisch ins PLE exportiert (z.B. auf’s Handy u. dgl.).</li>
<li>soziale Prozesse und Kommunikationsmittel unterstützt.</li>
<li>Überprüfungsmethoden des Lernfortschritts bietet.</li>
<li>Lernprozesse nachvollziehbar und transparent dokumentiert (E-Portfolio).</li>
</ul>
<p><span id="more-1183"></span></p>
<p>Zu den <strong>zentralen Anforderungen an ein LMS</strong> gehören (nach Kerres &amp; al. 2009, von mir erweitert):</p>
<ol>
<li>Rollen und Rechte müssen flexibel zugewiesen werden können, damit sie unterschiedliche Lernarrangements (monologischer Unterricht, dialogischer Unterricht, Projekte, Lerngruppen, Coaching usw.) abbilden können. <br />
Diese Rollendefinition reicht definitiv nicht mehr hin: Der Administrator, der die Rechte vergibt (und alles darf); der Lehrer, der Dateien bereitstellen, bearbeiten, terminieren darf; der Schüler, der nur lesen darf oder als Projektbeteiligter Dokumente hochladen aber nicht veröffentlichen darf. </li>
<li>Lehrpersonen sind zwar Experten für die Portionierung und zeitliche Gliederung des Lernstoffs. Dennoch soll der Lernende eine gewisse Freiheit für die Gestaltung seiner Lernprozesse haben (selbstverantwortliches Lernen), wozu er allerdings genau (vom LMS) informiert sein muss, wo er steht und wo allfällige Defizite sind. Das LMS schlägt ihm auch gleich passende Lernschritte vor, ohne ihn auf eine unpassende Einheitsschiene zu zwingen.</li>
<li>Für projektorientierten Unterricht sind entsprechende Hilfsmittel wichtig, wie Planungshilfen, Dialog mit der betreuenden Lehrperson usw.</li>
<li>Lernmaterialen müssen effektiv verwaltet und gemeinsam genutzt werden können. Externe Medien werden verlinkt, auch kostenpflichtige. Braucht es noch einen eigenen Medienserver? <br />
Auch viele Applikationen stehen als Gratistools im Web zur Verfügung und sind deshalb keine Voraussetzung für die Arbeit mit dem LMS mehr. <br />
In diesem Zusammenhang ungeklärt ist der praktische Umgang mit den Urheberrechten an eigenen Lernmaterialien, obwohl es juristisch einfach klingt: „Alle Rechte sind bei der Institution“.</li>
<li>Metainformationen bekommen eine wachsende Bedeutung: In welchen Kompetenzen-Kontext gehört dieses Lerndokument? Welche Nutzer/innen ist es zugedacht? Wer sind die Autorinnen und Autoren, Kontaktpersonen? Je nach Medium interessieren weitere Metas (vgl. mp3-Tags).</li>
<li>Lernende können selber Lernmaterialien produzieren, was sich als sehr effektie Lernform erwiesen hat (<a href="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/lernende-produzieren-e-learning-bausteine/2009/1032/" target="_blank">siehe z.B. kfz4me.de</a>). Das LMS muss dies unterstützen.</li>
<li>Dokumentation der Lernspur einschliesslich der Prüfungsleistungen. Die Lernspur ist für Lehrende und Lernende wichtig. In der Volkschule auch für die Erziehungsberechtigten.</li>
<li>Eine Schnittstelle zu den persönlichen Lernumgebungen der Lernenden muss vorhanden sein.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/lms-lehrplattform-oder-lernplattform/2009/1183/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Paradoxon der Didaktik und Pädagogik</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/das-paradoxon-der-didaktik-und-paedagogik/2009/1174/</link>
		<comments>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/das-paradoxon-der-didaktik-und-paedagogik/2009/1174/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 10:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Persönl. WM]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensrisiken]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/?p=1174</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich ist es das Paradoxon der Entwicklung des Menschen an sich, wie es sich in der Erziehung und im &#8220;Lernmanagement&#8221; ständig zeigt. Gedankenstütze: Kleimann, Bernd (2009), &#8220;Technologiedefizite technologiebasierter Lehre ?&#8220;, in: Dittler &#38; al. 2009, S.71-89. Worin besteht das Paradoxon ?     Einerseits bemühen wir uns als Lehrende, mit unseren Aktivitäten das Lernen (im Bezug auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist es das <strong>Paradoxon der Entwicklung des Menschen</strong> an sich, wie es sich in der Erziehung und im &#8220;Lernmanagement&#8221; ständig zeigt.</p>
<p>Gedankenstütze: <strong>Kleimann, B</strong>ernd (<strong>2009</strong>), &#8220;<strong><em>Technologiedefizite technologiebasierter Lehre ?</em></strong>&#8220;, <span style="text-decoration: underline;">in</span>: <a href="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/e-learning-an-der-uni-wien/2009/1169/">Dittler &amp; al. 2009</a>, S.71-89.</p>
<h4><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #3366ff;">Wor</span><span style="color: #3366ff;"><span style="color: #3366ff;">in besteht das Paradoxon ?</span>    </span> </span><span id="more-1174"></span></h4>
<ul>
<li>Einerseits bemühen wir uns als Lehrende, mit unseren Aktivitäten das Lernen (im Bezug auf fachliche, personale und soziale Kompetenzen) optimal zu arrangieren und ständig zu verbessern. Dabei gehen wir von Kausalitäten aus im Stil &#8220;Wenn ich das und das tue, werden die Lernenden jenes besser lernen.&#8221;<br />
.</li>
<li>Anderseits zeigen unsere täglichen Erfahrungen und auch die wissenschaftlichen Untersuchungen, dass einfach versteh- und handhabbare Kausalitäten nicht allgemein existieren. Die diaktischen Kniffe basieren auf Vereinfachungen, die manchmal passen, im allgemeinen Fall aber enttäuschen.</li>
</ul>
<p>Und eigentlich wissen wir das, tun aber so, als wenn es da logische Konzepte gäbe. Und betreiben grossen didaktischen oder pädagogischen Aufwand aufgrund solcher Kausalitätskonstrukte.</p>
<p>Und das gilt natürlich auch für den Wissenserwerb mit Hilfe elektronischer Medien, für das E-Learning. Wir begründen z.B. den Aufwand für die Einführung eines LMS mit der daraus resultierenden Verbesserung des Lernens. Aber immer ist es das Prinzip &#8220;Hoffnung&#8221;.</p>
<p>Und wie lösen wir das Paradoxon in unserer Arbeit als Lehrende (tatkräftig unterstützt von der Wissenschaft und der Lehrmittelindustrie)? Wie kommen wir über die manchmal fehlenden Erfolge unserer Massnahmen hinweg?</p>
<p>Der ebenso geniale wie fiese Trick besteht in der Einführung moralischer (normativer) Elemente ins kausale Regelwerk des Lernprozesses der Lernenden:</p>
<ul>
<li>Das Nicht-Wollen.</li>
<li>Die fehlende Motivation.</li>
<li>Die Bequemlichkeit.</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p>Selbstredend wirken gemäss obiger &#8220;Logik&#8221; auch unsere auf diese Elemente angesetzten Hebel nur im Einzelfall. Aber immerhin.</p>
<p>Die Pädagogik/Didaktik gleicht darin der Medizin, welche ja ebenfalls reines Erfahrungswissen mit weitgehend fehlender wissenschaftlicher Logik ist, Erfahrungswissen, das nur im individuellen Kontext Sinn macht: Wenn der Patient (<em>der Lernende</em>) unsere Behandlungsmethode nicht annimmt, tut er das auf eigenes Risiko. Wenn er trotz  (oder vielmehr wegen) unserer Behandlungsmethode nicht gesund wird (<em>nichts lernt</em>), handelt es sich eben um einen schwierigen Fall.</p>
<p>Um nicht dem blanken Zynismus anheim zu fallen bleibt mir nur das Bewusstsein, das Lernen ein individueller Prozess ist, für welchen keine 1:1-wirksamen kausalen Hebel existieren, auch keine computerisierten. Didaktisch-pädagogisch begründetes Lehren ist primär Hinschauen auf das Individuum. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/das-paradoxon-der-didaktik-und-paedagogik/2009/1174/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zuvielisationskrankheit</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/zuvielisationskrankheit/2009/1126/</link>
		<comments>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/zuvielisationskrankheit/2009/1126/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 18:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönl. WM]]></category>
		<category><![CDATA[Risikomanagement]]></category>
		<category><![CDATA[WM allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Boundary Management]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Patchwork]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/?p=1126</guid>
		<description><![CDATA[Die vielbeklagte Informationsflut stellt uns immer wieder vor die Frage: Was muss ich denn wirklich wissen ? Und: Was muss festgehalten werden ? Matthias Morgenroth hat sich aus einer allgemein gesellschaftlichen Optik mit dem Thema befasst und mich zu weiteren Gedanken angeregt. Referenz: Morgenroth, M. (2009), „Hunger“, Publik-Forum 2009/08, vom 24.04.09, p. 52-55. Wir leiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vielbeklagte Informationsflut stellt uns immer wieder vor die Frage:</p>
<p><strong><em>Was muss ich denn wirklich wissen ?</em></strong></p>
<p><strong><em>Und: Was muss festgehalten werden ?</em></strong></p>
<p>Matthias Morgenroth hat sich aus einer allgemein gesellschaftlichen Optik mit dem Thema befasst und mich zu weiteren Gedanken angeregt.</p>
<p>Referenz: <br />
<strong>Morgenroth, M.</strong> (2009), „<strong>Hunger</strong>“, Publik-Forum 20<strong>09</strong>/08, vom 24.04.09, p. 52-55.</p>
<p>Wir leiden unter nicht einfach unter dem Wohlstand sondern unter dem „Zuviel des Guten“. Der Autor schreibt nicht gegen das „Es sich gut gehen lassen“, sondern gegen das „Zuviel“. Worauf ja dann prompt die Klage folgt: „Ich schaff’ es nicht !“</p>
<h3>Wo treffen wir die Zuvielisationskrankheit an ?</h3>
<p><span id="more-1126"></span></p>
<ul>
<li>Offensichtlich bei der <strong>Esskultur</strong>. Folgen: Übergewicht, Esssucht, Magersucht usw.</li>
<li>Schon leicht verdeckt: bei der <strong>Arbeit</strong> (Erwerbsarbeit plus Familien- und Hausarbeit).<br />
Folgen: Burn-out, wegen zuviel Verantwortung, zu hohen Anforderungen, Perfektionismus, Leistungsdenken usw.; oft stellen wir uns diese zu hohen Anforderungen auch selber. Vor dem Burn-out heisst es bis fast zuletzt: „Ich schaff’ das schon.“</li>
<li>Unruhe, zuviel <strong>Unruhe in der beschleunigten Gesellschaft</strong>; zuviel <strong>Kommunikationsmittel</strong>, die zu überwachen sind; Veränderungen in immer kürzeren Abständen.</li>
<li><strong>Auskosten aller Betätigungs-Möglichkeiten</strong> als Ersatz für Freiheit: Bungee Jumping, Autoraserei, &#8230; Der Adrenalinspiegel darf nicht mehr herunterkommen. Individuelle Konsum- und Lustmaximierung (natürlich zu Lasten der Allgemeinheit). Die Manager-Boni sind nur eine Spielart davon.</li>
</ul>
<p><strong>Freiheit und Markt</strong><br />
Bleiben wir noch etwas beim Auskosten aller Möglichkeiten: Alles scheint möglich. Wir empfinden das als grosse Chance. Die Frage stellt sich: „Sind alle Möglichkeiten auch immer Möglichkeiten für mich, oder nur gut vermarktete Angebote ?</p>
<p><strong>Patchwork-Identität<br />
</strong>Heiner Kempp spricht von einer „Patchwork-Identität“, einem Flickenteppich von ein bisschen ausprobierten oder parallel verfolgten Lebens- und Sinnfindungsprozessen: ein bisschen Familie, ein bisschen Freunde, ein bisschen Auslandaufenthalt, ein bisschen Karriere, ein bisschen Kinder, ein bisschen Buddhismus, ein bisschen Trauung in der Kirche. Alles dient der Selbstverwirklichung.</p>
<p><strong>Getriebensein<br />
</strong>Das Getriebensein ist ein allgemeines Symptom der Zuvielisationskrankheit. Es kommt zu einer Steigerungsdynamik, die ein Ausdruck von Unsicherheit und Unbefriedigtsein ist, also dem Gegenteil von Freiheit.</p>
<h3>Boundary Management</h3>
<p>Es ist eine neue Kompetenz gefordert: „Boundary Management“. Also die Fähigkeit, Grenzen gegen das Zuviel zu setzen. Ausprobieren ist eine (evolutionär wichtige) menschliche Fähigkeit, das Passende zu finden. Das heisst aber nicht, dass man auch alles ausprobieren muss. Clevere, stabil erfolgreiche Menschen (im Guten wie im Schlechten) finden bald die wenigen Dinge, die auszuprobieren für ihre Entwicklung wirklich hilfreich sind.</p>
<h3>Wahre Freiheit</h3>
<p>Es kommt in der Beschränkung das gute Gefühl, ich hab’s für mich gefunden, ich muss mich nicht weiter antreiben (lassen). Dann entsteht erst wahre Freiheit, im Gleichgewicht und Mass.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/zuvielisationskrankheit/2009/1126/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Augenblick</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/augenblick/2009/1090/</link>
		<comments>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/augenblick/2009/1090/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 07:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönl. WM]]></category>
		<category><![CDATA[Auge]]></category>
		<category><![CDATA[Information filtern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/?p=1090</guid>
		<description><![CDATA[Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des menschlichen Auges liegt bei etwa 1 Mbit/s. Zum Glück wird da einiges zuerst integriert und gefiltert, bevor es durch den Sehnerv (Leitungsgeschwindigkeit im Bereich von kBit/s) ins Gehirn geht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des menschlichen Auges liegt bei etwa 1 <sup>Mbit</sup>/<sub>s</sub>.</p>
<p>Zum Glück wird da einiges zuerst integriert und gefiltert, bevor es durch den Sehnerv (Leitungsgeschwindigkeit im Bereich von <sup>kBit</sup>/<sub>s</sub>) ins Gehirn geht.</p>
<div id="attachment_1093" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a3/Eye_dilate.gif"><img class="size-medium wp-image-1093    " title="Auge" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a3/Eye_dilate.gif" alt="Auge" width="180" height="103" /></a><p class="wp-caption-text">Auge: Click me</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/augenblick/2009/1090/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wohin führt der Weg ?</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/wohin-fuehrt-der-weg/2009/1101/</link>
		<comments>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/wohin-fuehrt-der-weg/2009/1101/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 08:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönl. WM]]></category>
		<category><![CDATA[Napoleon]]></category>
		<category><![CDATA[Weg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/?p=1101</guid>
		<description><![CDATA[Wer von Anfang an genau weiss, wohin ihn sein Weg führt, wird es nie weit bringen. Napoléon Bonaparte, 1769-1821]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;">Wer von Anfang an genau weiss,<br />
wohin ihn sein Weg führt,<br />
wird es nie weit bringen.</h3>
<p style="text-align: right;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Napoleon_Bonaparte">Napoléon Bonaparte</a>, 1769-1821</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/wohin-fuehrt-der-weg/2009/1101/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Können vs. Kennen</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/koennen-vs-kennen/2009/982/</link>
		<comments>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/koennen-vs-kennen/2009/982/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 12:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönl. WM]]></category>
		<category><![CDATA[WM in Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[implicit knowledge]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Können]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/?p=982</guid>
		<description><![CDATA[Referenz: Winkler, R. (2007), Organisator 07/12, S. 52-53. &#8220;Das Können ist entscheidend, nicht das Kennen&#8221; Wissen ist wichtig, aber wenn es darum geht, effizient zu arbeiten, sind die Handlungskompetenzen gefragt. Oder anders gesagt: Wieviel Wissen kann ich umsetzen. Sogar in der Bildungsszene setzt sich das allmählich durch, indem in den neuen Bildungsverordnungen der beruflichen Grundbildung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Referenz: Winkler, R. (2007), Organisator <strong>07</strong>/12, S. 52-53.<br />
&#8220;Das Können ist entscheidend, nicht das Kennen&#8221;</p>
<p>Wissen ist wichtig, aber wenn es darum geht, effizient zu arbeiten, sind die Handlungskompetenzen gefragt. Oder anders gesagt: Wieviel Wissen kann ich umsetzen.</p>
<p>Sogar in der Bildungsszene setzt sich das allmählich durch, indem in den neuen Bildungsverordnungen der beruflichen Grundbildung die Kompentenzen ins Zentrum rücken und die klassischen Lernziele nur noch untergeordnete Bedeutung haben.</p>
<p>Untersuchungen haben ergeben, dass der grösste Teil der Kompetenzen. über die ein/e Mitarbeitende/r verfügt nicht in der Schule und berufsbezogenen formaliserten Kursen erworben werden, sondern &#8220;im Privaten&#8221;, d.h. zuhause, beim Hobby usw., oder aber als Erfahrungswissen in der Arbeit.</p>
<p>Abgesehen davon, dass ein grosser Teil dieses Wissens nur implizit vorhanden ist, wissen weder HR noch Vorgesetzte von diesen verborgenen Schätzen.</p>
<p>Auf der Formalisierungsebene laufen Projekte zur Anerkennung solcher nicht formalisierter Lernleistungen. Für ein Unternehmen ist es aber zwingend, die Kompetenzen ihrer MA zu bilanzieren. Erstens, um nicht unnötig Kompetenzen dazu zu kaufen (Neueinstellung von Spezialisten, Einkauf von Dienstleistungen, Weiterbildungskurse). Zweitens, um das Entwicklungspotenzial besser zu kennen und in eine Laufbahnplanung umsetzen zu können.</p>
<p>Die Anerkennung solcher nicht formaliserter Lernleistungen durch die Unternehmung ist zudem eine Wertschätzung der MA und kann zu einem Motivator werden. Die Flexibilität wird erhöht im Sinne der &#8220;Flexicurity&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/koennen-vs-kennen/2009/982/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Social Networks, Social Media</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/social-networks-social-media/2009/966/</link>
		<comments>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/social-networks-social-media/2009/966/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 11:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Persönl. WM]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[social web]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/?p=966</guid>
		<description><![CDATA[Referenz: Weiss, M. (2009) &#8220;Die 2 Klassen von Social Networks&#8221;, 9.6.09 netzwertig.com Weiss versucht eine systematische Unterteilung und Charkterisierung der verschiedenen Web 2.0-Tools vorzunehmen, die der Vernetzung der User dienen sollen. Die beiden Kategorien bezeichnet Weiss als Kommunikationsnetzwerke und Publikationsnetzwerke. Obwohl diese Kategorisierung gut charakterisiert ist, gibt es auch wichtige Mischformen. Über die Nutzung dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Referenz: <a href="http://netzwertig.com/2009/06/09/kommunikations-und-publikationsnetzwerke-die-2-klassen-von-social-networks/" target="_blank">Weiss, M. (2009) &#8220;Die 2 Klassen von Social Networks&#8221;, 9.6.09 netzwertig.com</a></p>
<p>Weiss versucht eine systematische Unterteilung und Charkterisierung der verschiedenen Web 2.0-Tools vorzunehmen, die der Vernetzung der User dienen sollen. Die beiden Kategorien bezeichnet Weiss als <strong><a href="#kommunikation">Kommunikationsnetzwerke</a></strong> und <strong><a href="#publikation">Publikationsnetzwerke</a></strong>. Obwohl diese Kategorisierung gut charakterisiert ist, gibt es auch wichtige <strong><a href="#misch">Mischformen</a></strong>. Über die Nutzung dieser Netzwerk-Tools liegen mittlerweile verschiedene Untersuchungen vor allem für junge Menschen vor [<a href="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/heranwachsen-mit-dem-social-web/2009/958/"><strong>1</strong></a>] [<a href="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/leben-und-lernen-mit-den-neuen-medien/2009/833/"><strong>2</strong></a>]  <span id="more-966"></span></p>
<p><strong><a name="kommunikation"></a>Kommunikationsnetzwerke</strong> dienen zur Intensivierung der Beziehungen zwischen Menschen, die sich bereits gefunden haben. Zu den &#8220;intimen&#8221; Bereichen des Netzes haben nur die entsprechenden Mitglieder eines selbst geschaffenen Netzes Zugang. Eine Nutzung als &#8220;Gast&#8221; ist nicht vorgesehen und macht von der Zielsetzung her auch keinen Sinn. In diesen Netzwerken wird nicht produziert sondern kommuniziert. Paradebeispiel ist &#8220;<a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a>&#8220;.</p>
<p><a name="publikation"></a><strong>Publikationsnetzwerke</strong> dienen zur Verbreitung von medialen Produkten, von PowerPoint-Präsentationen bis zu Video-Filmen. Auch wer nicht selber produktiv mitmacht oder Mitglied ist, kann davon profitieren. Die User-Accounts sind oft reine Formsache und dienen eher dem Adressensammeltrieb der Netzwerkbetreiber als der Interakton zwischen den Usern. Produser haben keine effektive Kontrolle über die Verwendung ihrer Produkte. Die Kommunikation besteht am ehesten in einem Feedback zu den publizierten Medien. Paradebeispiel ist &#8220;<a href="http://www.youtube.com/" target="_blank">YouTube</a>&#8220;. Blogs oder CMS mit mehreren Autoren gehören auch in die Verwandtschaft von Publikationsnetzwerken.</p>
<p><strong><a name="misch"></a>Mischformen</strong>: Ein Kommunikationsnetzwerk, das auch produktiven Charakter hat ist z.B. &#8220;<a href="https://www.xing.com/" target="_blank">XING</a>&#8220;. Neben der Kommunikation zwischen den Mitgliedern werden auch Produkte ausgetauscht, Geschäfte getätigt (oder zumindest angebahnt), Events organisiert usw.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/social-networks-social-media/2009/966/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kultur der Partizipation</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/kultur-der-partizipation/2009/946/</link>
		<comments>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/kultur-der-partizipation/2009/946/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 12:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönl. WM]]></category>
		<category><![CDATA[WM in Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Jenkins]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Können]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[O'Really]]></category>
		<category><![CDATA[participatory culture]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/?p=946</guid>
		<description><![CDATA[Jenkins, Henry (2009) &#8220;Critical Information Studies For a Participatory Culture&#8221; http://henryjenkins.org/2009/04/what_went_wrong_with_web_20_cr_1.html Das Web 2.0-Konzept von O&#8217;Reilly, mittlerweile 5 Jahre alt, hatte primär die Kunden im Visier. Unternehmen sollten davon profitieren, &#8220;die kollektive Intelligenz&#8221; zu nutzen und mit Wissen zu arbeiten, des von interessierten Nutzern der Website erzeugt worden ist. Das würde eine mutige und offene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jenkins, Henry (2009) &#8220;Critical Information Studies For a Participatory Culture&#8221;<br />
<a href="http://henryjenkins.org/2009/04/what_went_wrong_with_web_20_cr_1.html">http://henryjenkins.org/2009/04/what_went_wrong_with_web_20_cr_1.html</a></p>
<p>Das <a href="http://www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html" target="_blank">Web 2.0-Konzept von O&#8217;Reilly</a>, mittlerweile 5 Jahre alt, hatte primär die Kunden im Visier. Unternehmen sollten davon profitieren, &#8220;die kollektive Intelligenz&#8221; zu nutzen und mit Wissen zu arbeiten, des von interessierten Nutzern der Website erzeugt worden ist. Das würde eine mutige und offene Informationspolitik der Unternehmen voraussetzen.</p>
<p>Die bisherigen Erfahrungen sind aber auch z.T. ganz anders:</p>
<ul>
<li>Manipulation der User-Community</li>
<li>Zensur der User-Beiträge </li>
<li>Missbrauch von gesammelten Daten (&#8220;der gläserne User &#8220;)</li>
<li>lascher Umgang mit Datenschutz und Nutzungsvereinbarungen. </li>
</ul>
<p>Auch die grossen Vorzeige-Websiten der Web 2.0, wie You-Tube oder Facebook, gehören zu den Sündern.</p>
<p>Jenkins setzt dies in einen grösseren Zusammenhang. Für ihn ist eine partizipative Kultur <strong>eine Kultur mit relativ tiefen Hürden, sich künstlerisch auszudrücken und sich als Bürger zu angagieren</strong>. Erschaffen und Erschaffenes teilen, wird intensiv gefördert. Ein informelles Lernen geschieht dadurch, dass die Erfahrungen der Besten auf einem Gebiet frei zu den Anfängern fliessen. In einer partizipativen Kultur glauben die Mitglieder, dass ihre Beiträge wichtig sind und fühlen sich mit anderen verbunden. Es zählt nicht (nur) die individuelle Leistung sondern auch das Engagement in der Gemeinschaft. (Sinngemässe Übersetzung durch UV)  <span id="more-946"></span></p>
<p>Jenkins befasst sich mit einigen <strong>Hauptproblemen der partizipativen Kultur</strong>:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Angst<br />
</strong>Politik und Gesellschaft sind zunehmend von Angst. Insbesondere von der Angst, dass die Anderen uns etwas zuleidetun, wegnehmen. Sensationslüsterne Messenmedien, selbsternannte Kulturkämpfer und Politiker auf Stimmenfang leben von diesen Ängsten. Angst hindert Partizipation. Verantwortungsgefühl und Achtsamkeit wären gefragt. Hier müssen wir beginnen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Zwei-Klassen-Welt<br />
</strong>Vorausgesetzt wir betrachten die digitale Kommunikation und das soziale Lernen im Web als wichtiges Mittel der partizipativen Kultur wir der bekannte &#8220;digital divide&#8221; auch zum &#8220;Partizipations-Graben&#8221;.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Bildungssystem</strong><br />
Schulen tun sich enorm schwer, sowohl mit Partizipation im Allgemeinen als auch mit den neuen Medien. Abwehrstrategien dominieren über Lehrplanentwicklung.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Kollektive und Schwarm-Intelligenz</strong><br />
Schwarm-Intelligenz wird von aussen instrumentalisiert, weil kein gemeinsames Ziel von Innen da ist. Web-Plattformen müssen die Entwicklung von Zielen und Sinnthemen fördern, um die kollektive Intelligenz partizipatonisch werden zu lassen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Minoritäten</strong><br />
Aktuelle Web 2.0 &#8211; Applikation fördern die Diskriminierung von Minoritäten durch die Einschüchterung von Seiten der Mehrheit. Sie bilden also die Trennlinie und Diskriminierung in unserer Gesellschaft ab. Website für Minoritäten sind öfter &#8220;Data mining&#8221; &#8211; Portale, um an spezielle Käufergruppen heranzukommen. Die technischen Hindernisse, um von einer Community seine Daten in eine andere zu zügeln, wirken ebenfalls mehr trennend als verbindend.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Faire Nutzung</strong><br />
Auseinandersetzungen um Copyright-Fragen sind komplexer als nur das Problem des Austausches von Music-Files, für welche die grossen Medienkonzerne Eigentumsrechte reklamieren. Eine wachsende Community von Kunstschaffenden vertreibt ihre Erzeugnisse direkt (und an den Medienkonzernen vorbei) über das Internet, lassen sogar die User an der Entwicklung ihrer Werke partizipieren.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Gratis-Arbeit</strong><br />
Der grösste Teil der Beiträge auf den Web 2.0-Seiten ist unbezahlte Arbeit, auch die Beiträge von Usern auf .com-Seiten. &#8220;<em>We produce all the content, they make all the money.&#8221;</em> Was hier als Witz formuliert ist, wird in den Wissensmanagement-Zeitschriften, die Urs liest, übrigens unverhohlen propagiert: Web 2.0 muss den Profit steigern, Die Kehrseite der Medaille ist, dass beispielsweise gerade im IT-Bereich die Firmen einen grossen Teil des Supports an gratis arbeitenden Communities auslagern, wo in Foren effektiv und kundenfreundlich Probleme gelöst werden. Und die Firma kann sich das entsprechende Personal sparen, was in der Menge sehr wohl die Volkswirtschaft betrifft.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Journalismus</strong><br />
Die Probleme mit der Gratis-Arbeit sind auch in Journalismus vorhanden, indem professionelle Journalisten durch eine Blogger-Community abgelöst werden. Abgesehen von der Arbeitsplatzproblematik stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der Inhalte und der erweiterten Manipulation der Information durch Interessengruppen. Die neuen Medien können sowohl die Chance sein, Zensur und Auftragsjournalismus zu umgehen, wie auch eine Plattform für noch stärkere Vermischung von Journalismus, Werbung und Meinungsmache (vgl. unsere Gratiszeitung).</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Globales Denken</strong><br />
Die neuen Medien können eine Chance sein, engstirnige Kulturdiktate oder tabuisierte Themen aufzubrechen (siehe vorangehende Punkte)</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Politische Aktivität</strong><br />
Die neuen Medien können eine Chance sein, wieder mehr Bürger/innen an gesellschaftlichen Debatten und politischer Aktivitäten zu beteiligen &#8211; vor allem auch ausserhalb der schon von den etablierten Kräften besetzten Gebiete.</p>
<p>Jenkins wirft also eine ganze Reihe von Fragen auf, die parallel zur Entwicklung der neuen Medien dringend bearbeitet werden müssen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/kultur-der-partizipation/2009/946/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>PLE &#8211; Was hat das mit Lernen zu tun ?</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/ple-was-hat-das-mit-lernen-zu-tun/2009/785/</link>
		<comments>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/ple-was-hat-das-mit-lernen-zu-tun/2009/785/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 12:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönl. WM]]></category>
		<category><![CDATA[PLE]]></category>
		<category><![CDATA[#PLE09]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/?p=785</guid>
		<description><![CDATA[Referat von Rolf Schulmeister, Uni Hamburg mit dem Titel &#8220;PLE zwischen Alltäglichem und Besonderem: Was konstituiert eigentlich eine LERNumgebung?&#8221;, gehalten an der Fachtagung “Personal Learning Environments in der Schule” der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Arth-Goldau am 13. März 2009. Schulmeister hält einleitend fest, dass eine Lernumgebung auch eine Geschichte und eine Umwelt enthält, die gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Referat von Rolf Schulmeister, Uni Hamburg mit dem Titel &#8220;PLE zwischen Alltäglichem und Besonderem: Was konstituiert eigentlich eine LERNumgebung?&#8221;, gehalten an der <a href="http://www.schwyz.phz.ch/forschung-und-entwicklung/fachtagung-2009/" target="_blank"><span style="color: #2255aa;">Fachtagung “Personal Learning Environments in der Schule” der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Arth-Goldau am 13. März 2009</span></a>.</p>
<p>Schulmeister hält einleitend fest, dass eine Lernumgebung auch eine Geschichte und eine Umwelt enthält, die gar nicht so einfach abbildbar ist. Wie sinnvoll ist folglich eine Konzentration auf das was wir heute gerade vor der Nase haben? Eine PLE hatten und haben wir (schon) immer, denn Lernen ist immer ein persönlicher Prozess.</p>
<p>Damit Lernen stattfindet müssen ICT-PLE&#8217;s (im Sinne der Tagung) auch gewährleisten oder zumindest nicht erschweren, dass</p>
<ul>
<li>der Kontext des Lerngegenstandes und</li>
<li>die Werte-Umgebung sichtbar werden;</li>
<li>eine Lernabsicht </li>
<li>und Reflexion gefordert werden.</li>
</ul>
<p><span id="more-785"></span>Die Web 2.0-Philosophie, so interpretiere ich den nächsten Teil Schulmeister&#8217;s Ausführungen, legt viel Wert auf Kollaboration (positiv!). Selbstreflexion ist nicht gefragt und hat auch gar keinen Platz, weil die Community ja dauernd mitredet.</p>
<p>In der Schule gilt das gleiche wie in der Wirtschaft: Nicht der Zugang zu ICT-Mitteln, hier z.B. PLE&#8217;s ist der Engpass, sondern die Teilnahme (Kultur). Siehe z.B. auch den <a href="http://henryjenkins.org/2009/04/what_went_wrong_with_web_20_cr_1.html" target="_blank">Blog des MIT-Forscher Henry Jenkins</a> mit einem vielsagenden Untertitel: &#8220;From Digital Divide to Participation Gap&#8221; (2009).</p>
<p>Da die soziale Evolution viel langsamer verläuft als die technologische, bezweifelt Schulmeister auch die Aussage, dass die heutige junge Generation grundsätzlich anders mit Medien umgeht als früher. Siehe z.B. Mizuko Ito (2008) von der School of Cinematic Arts, University of Southern California, &#8220;<a href="http://www.itofisher.com/mito/weblog/2008/11/living_and_learning_with_new_m.html" target="_blank">Living and Learning with New Media: Summary of Findings from the Digital Youth Project</a>&#8220;.</p>
<p>An dieser Tagung fand nicht nur ich sondern auch Rolf Schulmeister die Frage unbeantwortet: &#8220;<strong>Was trägt ein PLE zum besseren Lernen bei?</strong>&#8221; Siehe auch meine Zusammenfassung vom <a href="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/lernplattform-oder-ple/2009/762/">Workshop von Thomas Moser</a>.<br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/ple-was-hat-das-mit-lernen-zu-tun/2009/785/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

