E-Learning-Strategie

Eine E-Learning Strategie sollte sich mit den Ebenen Didaktik, Technik, Organisation, Kultur und Ökonomie befassen und ein entsprechendes Gleichgewicht finden bzw. die Prioritäten setzen.


Mögliche Zielsetzungen der Strategie:

  1. Qualitätsentwicklung der Lehr-Lern-Methoden.
  2. Qualitätsentwicklung der Inhalte
  3. Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Lernmedien und Lehrangeboten
  4. Mitarbeiterentwicklung zur Umsetzung der Medienstrategie
  5. Zu Punkt 4 parallele Organisations- und Kulturentwicklung
  6. Aufbau und Betriebskonzept einer ICT-Infrastruktur

Wichtige Faktoren bzw. Stolperfallen:

  • Einbezug der Lehrenden in die Strategieentwicklung
  • Primat der didaktische Konzepte bei der Hard- und Software-Evaluation
  • Aufwändige Eigenentwicklungen ohne Nachhaltigkeit
  • Mangelhafte Kapazitäten für Support
  • Kooperation intern und extern
  • Einbettung bzw. Abstimmung mit Medienstrategie

Kurz gezwitschert

Quellen:

Die Internet-Marketing-Firma Nielsen Online, welche den Verkehr im Internet untersuchte, hat festgestellt, dass weniger als 40% der User länger als einen Monat dabei bleiben. Bevor einige Berühmtheiten wie Barack Obama, Oprah Winfrey oder Shaqui O’Neall zu zwitschern begannen, waren es gar weniger als 30%.  Andere Applikationen wie Facebook oder MySpace können 70% der User dauerhaft binden (wenn es denn so etwas wie „dauerhaft“ im Web gibt).

Twitter gehört zu den bekanntesten Applikationen des Social Web und ist führend in der Kategorie der Micro-Blogging-Tools. Aus meiner Optik kombiniert Twitter die Vorteile von SMS (kurz und schnell) mit denen von Blog-Feeds (Information durch Pull-Prinzip) und sozialen Netzwerken (Gruppen-Bildung).

David Martin (Nielsen Online) meint, dass die Zuwachsraten von Twitter bald sinken könnten, weil diese durch die grosse Zahl der Aussteiger gedrückt werden.

Immerhin beweisen mehrere Unternehmen, dass Twitter durchaus im Projektsteuerungs- und Konferenzbereich erfolgreich und produktiv eingesetzt werden kann.

Auch Tweets, die Hinweise und Mikro-Rezensionen von neuen Artikeln, Büchern usw. geben, können in speziellen Fällen eine grosse Hilfe bei der täglichen Arbeit sein.

Jeff Bertolucci gibt einige Hinweise, woher die Twitter-Müdigkeit beim allgemeinen Publikum kommen könnte:

  • Einerseits trägt der Twitter-Ticker zum Informationsüberflutung bei (Wer will schon nur eine Tweetquelle verfolgen), statt sie zu kanalisieren und ordnen.
  • Anderseits wird man der zumeist belanglosen und narzisstischen Tweets rasch überdrüssig (Auch wenn es beim ersten mal noch spannend scheint zu erfahren, dass der Filmregisseur Kevin Smith am letzten Wochenende Sex mit seiner Frau hatte).
  • Wenn es so etwas wie „Zuviel (mit)teilen“ gibt: Twitter ist das Medium dafür.
  • Die Möglichkeiten anderer Social Software werden von den Usern eben auch gerne genutzt.


Rollen von Lehrpersonen

Unter dem Gesichtswinkel der Nutzung von social software für den Unterricht diskutieren Siemens & Tittenberger (2009) in ihrem LTC-Handbuch im Kapitel “New Learners? New Educators? New Skills?” auf für mich unkonventionelle Art die von Lehrpersonen gestaltete Lernumgebung und präsentieren dazu die folgenden vier Modelle:

Atelier-Meister
Der „Meister“ überblickt die Aktivitäten der Lernenden und hilft ihnen weiter. Da die Lernenden in einem Raum arbeiten, profitieren sie auch gegenseitig voneinander.
Ich stelle mir hier z.B. ein Wiki vor.

Netzwerk-Administrator
Die Lerhperson lehrt „ihre“ Lernenden ein Netzwerk von Informationsquellen und Experten aufzubauen. Mit Hilfe dieses Netzwerkes bauen die Lernenden ihr Wissen auf.

Concierge
Die Lehrperson leitet die Lernenden zu den relevanten Lernräumen und Informationsquellen. Als guter Concierge weiss die Lehrperson, was ein- und ausgeht und wo im Haus versteckte Schatzkammern liegen.

Kurator
Die Lehrperson organisiert das Lernen so, dass der Frust beim Erkunden unbekannter Territorien ohne Landkarte minimiert wird. Die Lehrperson verhält sich nicht als Lehrende sondern als eine erfahrene Lernende, die hilfreiche Spuren legt, welche die Lernenden nutzen können, aber nur wenn sie wollen.

Kommentar:
In allen Modellen hat die Lehrperson eine sehr aktive Rolle als Führerin und Richtunggeberin und muss natürlich den Lernenden auch die Möglichkeit bieten zu überprüfen, ob sie auf dem richtigen Weg sind. Von passivem Zuschauen kann nicht die Rede sein. Wer mit solchen Unterrichtssettings schon gearbeitet hat, weiss das es sogar ausserordentlich anstrengend werden kann. Und der gute alte Frontalunterricht im Vergleich dazu ein Sonntagsspaziergang ist.

Bildung heute

Entwarnung: Kein neuer Beitrag zum Thema „Was ist Bildung“. Dazu gibt es genügend dicke Bücher und dünne Pamphlete.

Lediglich aus dem Blickwinkel „Wissensmanagement“ möchte ich einige zeitgemässe Fertigkeiten auflisten, die ich bei Siemens & Tittenberger (2009) in ihrem LTC-Handbuch im Kapitel „New Learners? New Educators? New Skills?“ gefunden habe, extrahiert aus Siemens, G. (2006): Knowing knowledge. Vancouver, BC, Canada: Lulu Press.

Englische Fassung: >>

Stichworte auf Deutsch:

Was muss ich heute auch noch können ?!

  • Ankern: Fokussiert bleiben auf die wichtigen Aufgaben in einer Sintflut von Ablenkungen.
  • Filtern: Informationsfluss bewältigen und das Wichtige herausziehen.
  • Vernetzen: Netzwerke aufbauen, um aktuell und informiert zu bleiben.
  • Sozial sein: Einander als Menschen (soziale Wesen) begegnen, nicht nur als Objekte, die man ausnützt.
  • Sinnzusammenhang finden: Bedeutung und Auswirkungen verstehen.
  • Bewerten: Information bewerten und Glaubwürdigkeit sicherstellen.
  • Im Kontext erkennen: Einbettung von Personen und Gültigkeit ihrer Ideen im Kontext sehen.
  • Muster erkennen: (Entwicklungs-)Muster und Trends erkennen.
  • In der Wissenslandschaft navigieren zwischen Menschen, „Wissensdeponien“, Technologien, Ideen.
  • Unsicherheit akzeptieren: Bekanntes und Unbekanntes ausbalancieren und sehen wie diese zusammenhängen.
  • Den roten Faden finden: In der Fülle den roten Faden und die Schlüsselkonzepte nicht übersehen.

Als Lehrperson und Wissensarbeiter muss ich also auch darauf achten, dass junge Menschen diese Fertigkeiten lernen, üben und weiterentwicklen können!

schulplattform.ch

WSP — Unter diesem Namen bietet sich eine Web-basierte, von IBM gesponserte Lernplattform an, die wie der Name sagt, sich nicht nur als Lern- sondern auch als umfassende Schulplattform versteht. Mehr Info >>hier

Auf den ersten Blick positiv aufgefallen:

  • Das Lernmanagementsystem geht von Kompetenzrastern aus. Um diese Kompetenzraster herum wird die ganze Lernumgebung einschliesslich der Leistungsstandkontrolle aufgebaut. Ein interessanter Ansatz, der meiner Auffassung von Bildung und Ausbildung wesentlich näher kommt als der sonst übliche Klassen-orientierte Aufbau.
  • Wichtige administrative Belange wie Absenzenkontrolle und Agenda sind in den Desktop der Lehrpersonen eingebaut.
  • Ein umfassendes Monitoring der Lernforschritte und des Leistungsstandes der Lernenden verbindet alle beteiligten Lehrpersonen.
  • Lern-Module werden mit einem DMS bewirtschaftet, das sogar eine explizite Freigabe verlangt.

Auf den ersten Blick negativ aufgefallen:

  • Schule wird als abgeschottetes, durchorganisiertes System verstanden, das bezüglich Interaktivität sehr konservativ funktioniert.
  • „Social Web“-Module sind nicht erkennbar. Insbesondere haben die Lernenden nur eine passive Rolle. Kommunikation nur über Einweg-Medien.
  • Der Personalisierung der Arbeitsumgebung scheinen enge Grenzen gesetzt.
  • Ein Bekenntnis zur offenen Entwicklung der Plattform ist nicht erkennbar (auch nicht semi-open source).

Informationsvormittag am 18. Juni 2009 im IBM-Zentrum Zürich-Altstetten.

Von dieser Veranstaltung erhoffe ich mir insbesondere mehr Information zu den Möglichkeiten der Einbindung bestehender Applikationen, Freiheit in der Verwendung von Dateiformaten und zeitgemässen Mashup-Möglichkeiten.


Qualitative Veränderungen im Lern-Web

Tabelle entstanden nach einem Vortrag
von M.Höllen, 2007
Projektleiter IT works
Original-Weblink habe ich leider verloren.
Siehe: Schulen ans Netz.
traditionell in Entwicklung
Lern-Plattform im Web. Lern-Portal als Zugang zum Web
(Mash-Ups).
Content-Inseln. Content-Communities.
Lern-Angebote zur Nutzung. Lern-Angebote zur Mitwirkung.
Spezielle Tools mit viel
Schulungsaufwand.
Einbindung gewohnter Tools
in Arbeitsumgebung.
Immer wieder neue Tools. Bestehende Tools werden
aufgewertet (Einbindung).
Feedback als Ausnahme. verschiedene Feedback-Formen
als Regelfall.
Vorgegebene Arbeitsumgebung. Persönlich konfigurierbare
Arbeitsumgebung.
Communities (Klassen,
Kurse) werden gebildet.
Communities bilden sich. 
Zusammenarbeit unter
Usern eingeschränkt.
Verschiedene Tools für
Zusammenarbeit.
Aufbau nach administrativen Organisationseinheiten (Klassen usw.). Aufbau nach Inhalt
und Interessen (Zielen).
Lernstoff-Listen. E-Portfolios (Kompetenzen).
Manuelle Link-Listen. Social Bookmarking.
Websiten (be)suchen,
statisch verlinken.
Feeds (RSS).
Metadaten fehlend oder unflexibel
(Schlagworte).
Metadaten mit eigenen Tags und social tagging erweiterbar.
Medien lokal. Medien teilen (sharing).
Dateiformat-Barrieren. Anwender-Software im Web;
Dateiconverter im Web.
Physische Präsenz. Mobilität.


Handbuch der neuen Technologien für das Lernen

Die kanadische Universität von Manitoba hat ein „Handbook of Emerging Technologies for Learning“ herausgegeben, das in der Form eines Wikis (mit beschränkter Autorenschaft natürlich) vorliegt. Die Universität nutzt übrigens Drupal als CMS.

Diagonal durch die Wiki-Website gesurft:
Eine Fülle von Definitionen, Beschreibungen, gut verständlichen Grafiken zum Thema Lernen mit neuen Medien. Besonderes Augenmerk gilt für einmal den beteiligten Menschen (den echten, nicht den virtuellen).

Mehr darüber vielleicht später einmal …

Mehr Zukunft im Internet

Am  2. Cologne Web Content Forum sprach Michael Granitzer (Bereichsleiter für Knowledge Relationsship Discovery, Know-Center GmbH) unter anderem über die Informationsmengen und deren Bewältigung.

  • 2006 standen jedem Einwohner der Erde ca. 1020 Bytes Informationen zur Verfügung (umgerechnet 6 Tonnen Hardcopies).
  • 2010 rechnet man mit 1021 Bytes pro Einwohner (rein statistisch; faktisch ist das erst noch auf eine kleine Minderheit von Erdenbewohnern konzentriert).

Im Moment sind Computer nur in der Lage, Daten zu verwalten und weiter zu geben. Sie können sie nicht interpretieren und in Zusammenhänge bringen.

Die Herausforderung:
Diese unstrukturierten Informationen müssen aufbereitet und verknüpft werden. Relevantes muss rasch und sicher gefunden werden. Im Web 3.0 geht es also nicht primär um zusätzliche Inhalte. Es geht darum, diese Inhalte mit semantischen Informationen zu erweitern.

Zitat: „Das Web ohne Semantik ist wie ein perfektes Gedächtnis ohne Verständnis.“

Mehr hier >>  

Zukunftstrends im Internet

Einige für mich interessanten Ergebnisse einer Expertenbefragung des Pew Internet & American Life Project.
Quelle: Rainie, Lee & Janna Anderson, Janna, 2008: The Future of the Internet 3:

  • Die befragten Experten glauben, dass das Internet und seine Funktionalität laufend verbessert werden. Eine völlige Neukonzeption („from scratch“) wird nicht erwartet.
  • Im Bezug auf die Auswirkungen auf die Gesellschaft sind sie sehr geteilter Meinung, z.B. bezüglich gesellschaftlicher Toleranz, menschlicher Beziehungen oder überhaupt für „ein besseres Leben“.
  • Der Internetzugang wird immer mobiler, das Handy wird zu einem Standard-Internet-Tool.
  • Touch-Screen und Voice-Recognition werden wichtig.
  • Einzelpersonen und Unternehmen werden transparenter („gläserner“), mit den bekannten positiven und negativen Auswirkungen.
  • Die Widersprüche im Bezug auf copyright und freier Zirkulation von content werden nicht gelöst.
  • Freizeit und Arbeitszeit werden durch die Mobilität der Geräte noch weiter vermischt.
  • Physische und virtuelle Realitäten überschneiden sich immer mehr.

Während der Arbeitszeit privat im Internet

Während der Arbeitszeit privat im Internet? Das Ende der Gewissensbisse.
Brack, A. (2009, 14. April)

Auf ihrem Blog „Learning Waves“ zitiert Prof. Andrea Brack von der Uni Sankt Gallen eine Studie der Uni Melbourne, welche im Vergleich zu Internet-Abstinenten einen 9% Produktivitätszuwachs von Mitarbeitenden feststellt, welche „Workplace Internet Leisure Browsing“ betreiben.


Web 2.0-Strategie nach McKinsey

Auch die McKinsey Company hat das Web 2.0 entdeckt und hat eine Reihe von plausiblen Empfehlungen an das Management aufgrund von Erfahrungen aus diversen Unternehmungen gemacht (Six ways to make Web 2.0 work). Autoren: Chui, M. & al. 2009.

  1. Die Geschäftsleitung muss die „bottom-up“-Kultur nicht nur predigen oder wohlwollend unterstützen, sondern selber als Vorbild aktiv sein (z.B. „Bloggen“ was das Zeug hält).
  2. Die Mitarbeitenden finden selber die neuen Anwendungs-Möglichkeiten in ihrer Arbeit. Das muss nicht unbedingt das sein, was die Geschäftsleitung erwartete. Da soll die Organisation lernen.
  3. Nutzung von Web 2.0-Tools muss integrierter Bestandteil der normalen täglichen Arbeit sein, keine davon losgelöste Pflicht (oder Zerstreuung). Deshalb muss auch definiert sein, welche Zusammenarbeitsbedürfnisse besser im direkten Gespräch („Sitzung“) usw. befriedigt werden können.
  4. Anreize für quantitative Ziele führen zu qualitativ minderwertiger Massenproduktion – auch als Web 2.0-Produser. Anerkennung der persönlichen Arbeit orientiert sich an Qualität und berücksichtigt, dass in einer partizipatorisch orientierten Kultur (darum kommt eine Unternehmung nicht herum) der Beitrag des Einzelnen wertgeschätzt wird.
  5. Experten in der Unternehmung müssen sich beteiligen, um den Wissenstransfer und -aufbau zu unterstützen, insbesondere auch zugunsten der Neulinge in einem Gebiet. Dasselbe gilt für andere bekannte Autoritäten wie Meinungsführer usw.
  6. Es eröffnet sich ein neues Feld für das subtile Umgehen (= Balance von Freiheit und Kontrolle) mit Inititiative und Engagement der MA und den Grundsätzen und der Strategie (die ja immer top down ist) des Managements…..

Schwarmintelligenz

Während wir als Individuen mit unserer bisherigen Strategie der Vereinfachung komplizierter Fragestellungen relativ erfolgreich waren, versagen wir vor den komplexen Problemen, deren Reduktion auf einfache Fragestellungen keinen Beitrag zum Verständnis liefert. Wir haben als Einzelne keinen Überblick über die Einflüsse der einzelnen Faktoren auf das Gesamte. Kollektive Intelligenz im weitesten Sinne ist da ein mit viel Hoffnnug verbundener Ansatz.

Das Internet und insbesondere die Web 2.0-Tools haben das Potenzial, Wissen zu „demokratisieren“. Auch wenn mir als „altem Naturwissenschafter“ sich dabei die Rückenhaare kräuseln, wie ich in einem früheren Beitrag ausgeführt habe.

Die Community bestimmt letztlich, was richtig ist. Ein darwinistischer Prozess, könnte man sagen.

In diesen Kontext passt der Begriff der Schwarmintelligenz, zu dem ich bei Beat Döbeli (Donnerstag, 9. April 2009) ein Definition von Peter Kruse gefunden habe:

„Der Begriff „Schwarmintelligenz“ wird von Peter Kruse folgendermassen definiert:

„Schwarmintelligenz ist im Prinzip eine Form der Selbstorganisation, bei der relativ unintelligente einzelne Elemente sich über Regelwerke zu übergreifender Ordnungsbildung vereinen.“

Damit ist aber noch nicht alles über die Qualität dieser Intelligenz ausgesagt. Vor allem nicht, was diese Intelligenz leisten kann. Schwarmintelligenz wäre also eine Art primitive kollektive Intelligenz (das ist nicht wertend gemeint). Als wesentliches Unterscheidungsmerkmal erscheint mir da die Frage, ob die Intelligenz auf ein Entwicklungsziel hinwirkt oder sich mit der Freude des „Kollektiv seins“ begnügt.

Auch da ist natürlich immer die Frage der eigenen, westlich-zentraleuropäischen Werthaltung, was denn wichtig sei und was blosser Zeitvertreib. Siehe auch die Diskussion über Jugend und neue Medien.

Leben und lernen mit den neuen Medien

Leben und lernen mit den neuen Medien

Ito, Mizuko (2008), Zusammenfassung seines Buchs „Living and Learning with new Media“, welches die Ergebnisse einer grösseren Studie (Zusammenarbeit von 28 Wissenschafter/innen) über die „Digitale Jugend“ enthält.

Jugendliche nutzen selbstverständlich die „social network“-Webapplikationen, You Tube und andere „Medien teilen“-Webseiten, Online-Spiele und all die Zusatz-Gadgets von neuen Mobil-Telephonen. Die Generation der besorgten Lehrpersonen und Eltern fragt sich, was das denn anderes sei als Zeitvertreib oder gar Zeitverschwendung.

Jugendliche finden diese Applikationen einfach wichtig. Sie ermöglichen ihnen, sich mit sozialen Normen auseinander zu setzen, Interessen zu finden und zu verfolgen, „technische“ Fertigkeiten zu entwickeln und mit verschiedenen Formen des Sich-ausdrückens zu experimentieren. Partizipation ist das Zauberwort.

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Lean LAN

Quelle:
Rüddigkeit, Volker & Schlagbauer, Georg (2006)
„Das Lean-LAN – zeitgemässe Netzwerke in Schulen!“ auf der Lean-LAN-Website.

Die Autoren plädieren in ihrem Artikel dafür, Schul-Netzwerke Web-basiert aufzubauen und interne Netzwerke samt Server abzuschalten.

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