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	<title>KNOLOG</title>
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	<description>Teilen von Informationen - Aufbau von Wissen - Lernen</description>
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		<title>Provisorium</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 13:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wmadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Website wurde Ende Mai gehackt und für Phishing-Attacken missbraucht. Ich habe sie deshalb komplett gelöscht und werde sie jetzt reaktivieren. Viele Links dürften aber noch gebrochen sein und ihre Restaurierung einige Zeit in Anspruch nehmen. Immerhin sind die Inhalte wieder da. c.u. Admin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Website wurde Ende Mai gehackt und für Phishing-Attacken missbraucht.</p>
<p>Ich habe sie deshalb komplett gelöscht und werde sie jetzt reaktivieren.</p>
<p>Viele Links dürften aber noch gebrochen sein und ihre Restaurierung einige Zeit in Anspruch nehmen. Immerhin sind die Inhalte wieder da.</p>
<p>c.u. Admin</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wissensmanagement adee</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 14:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[WM allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[. Wissensmanagement adee &#8230;. nicht ganz so eng ist das gemeint. Denn mit Wissen umgehen bleibt ein zentrales Thema für mich. Aber infolge veränderter Prioritäten im Erwerbsleben und daneben wird der Schwerpunkt &#8220;Teilen von Informationen &#8211; Aufbau von Wissen &#8211; Lernen&#8221; aufgegeben. Vielleicht schlagen sich die neuen Prioritäten in diesem Blog nieder. Vielleicht läuft er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.</p>
<p>Wissensmanagement adee &#8230;. nicht ganz so eng ist das gemeint. Denn mit Wissen umgehen bleibt ein zentrales Thema für mich.</p>
<p>Aber infolge veränderter Prioritäten im Erwerbsleben und daneben wird der Schwerpunkt &#8220;Teilen von Informationen &#8211; Aufbau von Wissen &#8211; Lernen&#8221; aufgegeben. Vielleicht schlagen sich die neuen Prioritäten in diesem Blog nieder. Vielleicht läuft er aber aus, bleibt noch etwas als Archiv bestehen und verschwindet dann ganz.</p>
<p>c.u. Urs</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wikipedia: Unterhaltsarbeiten gefragt</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/wikipedia-unterhaltsarbeiten-gefragt/2010/1273/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 10:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensgemeinschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Referenz: Jansson, Kurt auf &#8220;Spiegel Online&#8221;, 11. Dezember 2009 Titel des Artikels: &#8220;Hilferuf aus dem Maschinenraum&#8220; Kurt Jansson, Wikipedia-Aktivist, -Autor und -&#8221;Malocher&#8221; der &#8220;ersten Stunde&#8221; bis heute, stellt fest, dass kein Mangel an Themen kein Mangel an Autor(inn)en aber sehr wohl Mangel an Redakteuren herrscht. Die Frage, worüber man den in Wikipedia schreiben darf und muss, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Referenz: <br />
<a href="http://www.jansson.de/" target="_blank"><strong>Jansson, Kurt</strong></a> auf &#8220;Spiegel Online&#8221;, 11. Dezember <strong>2009</strong> <br />
Titel des Artikels: &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,666407,00.html"><strong>Hilferuf aus dem Maschinenraum</strong></a>&#8220;</p>
<p>Kurt Jansson, Wikipedia-Aktivist, -Autor und -&#8221;Malocher&#8221; der &#8220;ersten Stunde&#8221; bis heute, stellt fest, dass</p>
<ul>
<li>kein Mangel an Themen</li>
<li>kein Mangel an Autor(inn)en</li>
<li>aber sehr wohl Mangel an Redakteuren</li>
</ul>
<p>herrscht.</p>
<p>Die Frage, worüber man den in Wikipedia schreiben darf und muss, ist uninteressant, weil Wikipedia sich nicht als Konkurrenz zum Brockhaus versteht, der eine geschlossene From eines Lexikons sein will. Über die Relevanz eines Beitrags entscheidet nicht ein hochkarätiges Board, sondern die Community. Etwas heikler ist die Qualität der Beiträge. Dass <strong>die Community entscheidet, was wahr ist</strong>, entspricht einem konsequent konstruktivistischen Ansatz (&#8220;die Weisheit der Massen&#8221;), aber nicht dem Anspruch von Usern, die verlässliche Informationen suchen.</p>
<p>Viele Artikel werden nach bestem Wissen und Gewissen aktuell gepostet. Wer aber überprüft, ob ein paar Jahre später der im Beitrag präsentierte Mensch überhaupt noch lebt, die erwähnte Firma noch so heisst usw.?</p>
<p>Und dann gibt es natürlich auch die <strong><em>nicht</em></strong> nach bestem Wissen und Gewissen geschriebenen Beiträge die mehr oder weniger versteckte Werbung, bösartige Manipulation usw. enthalten.</p>
<p>Das alles würde einen Haufen engagierte User erfordern, die wenigstens in ihrem vertrauten Wissensgebiet prüfen, redigieren, aktualisieren.</p>
<p><a href="http://gabi-reinmann.de/?page_id=2" target="_blank">Gabi Reinmann</a> sieht in ihrem <a href="http://gabi-reinmann.de/?p=1619">Blog-Beitrag &#8220;Wer kümmert sich?&#8221;</a> die Parallele (oder besser gesagt Verallgemeinerung) zum Themenbereich Wissen und Bildung allgemein. In der Bildungsszene fehlt es nicht an innovativen Menschen, die neue Ideen kommunizieren und Projekte anreissen. Nach der Anfangseuphorie werden viele dieser guten Ideen und Projekte zu papiergewordenen (oder heute auch elektronischen) <strong><em>Waisenkindern</em></strong>. Zusätzlich muss auch immer die ketzerische Frage &#8220;<strong><em>Masse oder Klasse</em></strong>&#8221; gestellt werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Innere Kündigung und Wissens- und Qualitätsmanagement</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 12:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[WM in Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschläge]]></category>

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		<description><![CDATA[Lukas Bucheli (Uni Fribourg) hat 2005/6 Human Ressources-Leute von insgesamt 193 Unternehmen und Verwaltungen aus der Deutschweiz angeschrieben und über ihre Einschätzung der Situation befragt. HR-Manager in der Deutschweiz schätzen, dass im Schnitt 14% der Angestellten innerlich gekündigt haben. Bei Befragungen von Linienvorgesetzten (Quelle unbekannt) gingen die Schätzungen bis 50%!  Hartmut Volk, Schweizerische Handelszeitung, 03.10.2006, sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lukas Bucheli (Uni Fribourg) hat 2005/6 Human Ressources-Leute von insgesamt 193 Unternehmen und Verwaltungen aus der Deutschweiz angeschrieben und über ihre Einschätzung der Situation befragt. HR-Manager in der Deutschweiz schätzen, dass im Schnitt 14% der Angestellten innerlich gekündigt haben.</p>
<p>Bei Befragungen von Linienvorgesetzten (Quelle unbekannt) gingen die Schätzungen bis 50%!  Hartmut Volk, <a href="http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-Innere-Kuendigung-Bloss-noch-koerperlich-anwesend__107986.html">Schweizerische Handelszeitung, 03.10.2006</a>, sagt gar, dass nur 22% der Mitarbeitenden motiviert seien. In anderen europäischen Ländern liege die Motivationsquoten noch tiefer. Eine amerikanische Untersuchung kommt 2008 dagegen auf „nur“ 20% innerlich gekündigte Mitarbeitende (zitiert in Ehin, C., 2009 <sup><strong><a href="#zitat1">2)</a></strong></sup>). Da spielen wohl auch die Diagnoseinstrumente und –kriterien eine Rolle.</p>
<p>Aus einer Arbeit von Peter Gross, 1992 <strong><sup><a href="#zitat2">1)</a></sup></strong> zur Diagnose von Innerer Kündigung habe ich einige Wissensmanagement-relevante Anzeichen herausgeschrieben:</p>
<p>Gross schreibt: „Wenn ein Mitarbeiter innerlich gekündigt hat, dann</p>
<ul>
<li>hat er kein Interesse mehr an (direkten) Auseinandersetzungen</li>
<li>ist er zum Ja-Sager geworden</li>
<li>bringt er keine Vorschläge und keine Kritik mehr ein</li>
<li>schöpft er seine Kompetenz nicht mehr aus.</li>
<li>&#8230;..“</li>
</ul>
<p>Gross erwähnt ferner den „Mangel an (internen) Beschwerden“ als Zeichen der inneren Kündigung.</p>
<p><span id="more-1264"></span>Im Qualitätsmanagement ist die kontinuierliche Entwicklung der Unternehmung und ihrer Steuerung und Prozesse im Vordergrund, im Q-Jargon: der „kontinuierliche Verbesserungsprozess“.</p>
<p><strong>Ein wesentlicher Antrieb für den kontinuierlichen Entwicklungsprozess sind die Aktivitäten kritischer Mitarbeitender, ihre Vorschläge und Beschwerden, ihr Ausnutzen des Kompetenzraumes zur Optimierung ihrer Arbeit.</strong></p>
<p>Wo also innerlich gekündigt wird, stagniert die Unternehmung. Und Stagnation bedeutet in den Zeiten der Veränderung immer eine Abwärtsentwicklung.</p>
<p>Innerbetriebliche Gründe für die innere Kündigung können untern anderem feste Hierarchien und einengende Kontrolle der Arbeit des Einzelnen sein. Zu deren Prophylaxe wurde schon vieles geschrieben:</p>
<p><a href="http://wissensmanagement.terapad.com/index.cfm?fa=contentNews.newsDetails&amp;newsID=171157&amp;from=list&amp;directoryId=14819">Annette Hexelschneider rezensierte auf dem Wissensmanagement 2.0-Blog</a> das Buch von Charls Ehin mit dem Titel „The Organizational Sweet Spot“ <strong><sup><a href="#zitat2">2)</a></sup></strong>, welches sich mit der Beseitigung von Barrieren für eine dynamische Entwicklung eines Unternehmens befasst. Ehin ortet als wichtigen Faktor die <a name="sweetspot"></a>„Sweet Spots“ -Bereiche, wo sich formale und informelle Elemente einer Organisation überschneiden. Solche Bereiche müssen sich zwingend selber entwickeln können, sozusagen durch Koevolution der Beteiligten, und funktionieren durch Selbstorganisation wie ein menschlicher Körper.</p>
<p>Aus der Sicht des Managements müssen &#8220;shared-access systems&#8221; bereitgestellt werden (das sind nicht Datenmanagmentsysteme wie ein &#8220;Shared Point Server&#8221; oder Web 2.0-Tools, sondern die oben erwähnten <a href="#sweetspot">Sweet-Spot-Bereiche</a>). Die Aufträge müssen Dynamik ermöglichen und nicht totale Kontrolle beinhalten. Von hierarchischen Systmen unabhängige Beziehungssysteme müssen möglich sein. (Die damit verbundene soziale Vernetzung ist erst noch Prophylaxe vor innerer Kündigung, Anm. UV)</p>
<hr style="width: 100%;" />
<p><strong><sup><a name="zitat1"></a>1)</sup></strong> Gross, P., 1992 „Ein Betrieb ist kein Aquarium“; in: Hilb, M. (Hrsg.), „Innere Kündigung: Ursachen und Lösungsansätze“, Verlag Industrielle Organisation, Seite 87ff.</p>
<p><sup><strong><a name="zitat2"></a>2)</strong></sup> Ehin, C., 2009 „The Organizational Sweet Pot. Engaging the Innovative Dynamics of Your Social Network“, Verlag Springer</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissen teilen, zusammenarbeiten und verschieden sein</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/wissen-teilen-zusammenarbeiten-und-verschieden-sein/2009/1256/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 12:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[WM in Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensrisiken]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen teilen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensgemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenstransfer]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Annette Hexelschneider rezensiert auf dem Wissensmanagement 2.0-Blog einen Artikel von Bastiaan Rosendahl im KMRP (Knowledge Management Research &#38; Practice (2009) 7, p. 4–14) mit dem Titel &#8220;Sharing knowledge, being different and working as a team&#8220;. Zusammenarbeit und Vielfalt in einer Unternehmung sind nicht immer unproblematische Zwillinge. Bastiaan Rosendahl untersuchte sie auf ihre Auswirkung auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissensmanagement.terapad.com/index.cfm?fa=contentNews.newsDetails&amp;newsId=138187&amp;ieFix=true#47254">Annette Hexelschneider rezensiert</a> auf dem <a href="http://wissensmanagement.terapad.com/" target="_blank">Wissensmanagement 2.0-Blog</a> einen Artikel von <strong>Bastiaan Rosendahl</strong> im <a href="http://www.palgrave-journals.com/kmrp/index.html" target="_blank">KMRP</a> (<a href="http://www.palgrave-journals.com/kmrp/journal/v7/n1/abs/kmrp200832a.html"><em>Knowledge Management Research &amp; Practice</em> (20<strong>09</strong>) <strong>7</strong>, p. 4–14</a>) mit dem Titel &#8220;<strong>Sharing knowledge, being different and working as a team</strong>&#8220;.</p>
<p><strong>Zusammenarbeit</strong> und <strong>Vielfalt</strong> in einer Unternehmung sind nicht immer unproblematische Zwillinge. Bastiaan Rosendahl untersuchte sie auf ihre Auswirkung auf den <strong>Wissenstransfer</strong>.</p>
<p><strong>Ergebnisaspekte</strong>:</p>
<ul>
<li><em>Wissen teilen</em> (als Qualität des Wissenstransfers) korreliert positiv mit sozialer Identität und dem Gefühl, für einander da zu sein. </li>
<li>Vielfalt der Werte und geringe kulturelle Identität korrelieren negativ mit <em>Wissen teilen</em>.</li>
<li>Grosse ideelle Nähe verringert das Interesse, von einander zu <em>lernen</em>.</li>
<li>Der unterschiedliche Wissensstand hat keinen Einfluss auf <em>Wissen teilen.</em></li>
</ul>
<p>Rosendahl erklärt das damit, dass eine grosse ideelle Entfernung von Leuten eine mangelnde Überlappung ihrer kognitiven Felder bedeutet.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>passiv oder rezeptiv ?</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/passiv-oder-rezeptiv/2009/1251/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 09:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[WM allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[passiv]]></category>
		<category><![CDATA[produser]]></category>
		<category><![CDATA[rezeptiv]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit der Web 2.0-Diskussion werden oft Benützer-Aktivitäten wie Lesen, Anschauen, Hören als passiv bezeichnet. Aktivitäten wie Kommentieren, Verfassen gelten als produktiv (→ Produser). Gabi Reinmann plädiert dafür statt des Begriffs passiv den Begriff rezeptiv zu verwenden. Ich sehe das auch so: Passiv hat überdies in der Bildungsdiskussion einen pejorativen Klang. Rezeptive Aktivitäten sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit der Web 2.0-Diskussion werden oft Benützer-Aktivitäten wie <strong>Lesen</strong>, <strong>Anschauen</strong>, <strong>Hören</strong> als <em><strong>passiv</strong></em> bezeichnet. Aktivitäten wie <strong>Kommentieren</strong>, <strong>Verfassen</strong> gelten als <em><strong>produktiv</strong></em> (→ <a href="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/index.php?s=produser" target="_blank">Produser</a>).</p>
<p><a href="http://gabi-reinmann.de/?p=1379">Gabi Reinmann plädiert</a> dafür statt des Begriffs passiv den Begriff <em><strong>rezeptiv</strong></em> zu verwenden.</p>
<p>Ich sehe das auch so: Passiv hat überdies in der Bildungsdiskussion einen pejorativen Klang. Rezeptive Aktivitäten sind neurobiologisch und psychologisch gesehen alles andere als passives Verhalten, beinhalten sie doch sensorische und kognitive Anstrengungen und die Verarbeitung der mentalen Reaktionen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Komplexe Systeme können wir nicht „wissen“</title>
		<link>http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/komplexe-systeme-koennen-wir-nicht-wissen/2009/1240/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 12:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Risikomanagement]]></category>
		<category><![CDATA[WM allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[WM in Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensrisiken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[komplexe systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmodell]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit will ich sagen: Unser Wissen über komplexe Systeme ist immer sehr unvollständig. Komplexe Systeme sind nicht einfach experimentell erschliessbar, weil die Modelle, welche (äussere) Ursache und Wirkung beschreiben die vielfältigen Interaktionen im inneren des Systems nicht abzubilden vermögen. Theoretische Modellrechnungen sind trotz Supercomputer nur so gut wie die zugrundeliegenden Modelle. Beim Aufbau eines Wissensmanagements [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit will ich sagen: Unser Wissen über komplexe Systeme ist immer sehr unvollständig. Komplexe Systeme sind nicht einfach experimentell erschliessbar, weil die Modelle, welche (äussere) Ursache und Wirkung beschreiben die vielfältigen Interaktionen im inneren des Systems nicht abzubilden vermögen. Theoretische Modellrechnungen sind trotz Supercomputer nur so gut wie die zugrundeliegenden Modelle.</p>
<p>Beim Aufbau eines Wissensmanagements in einer Unternehmung geht es normalerweise darum, bestehende Wissensmanagementabläufe zu optimieren, nicht um etwas „from scratch“ zu kreieren. Dabei muss man sich bewusst sein, dass man vor einem komplexen System steht: Die grossen Bemühungen einer Geschäftsleitung um die Verbesserung kultureller Faktoren (z.B. Fehlerkultur, Wissensweitergabe usw.) scheitern an der stabilen Selbstorganisation des bestehenden Systems. Datenmanagement, genial und mit teurer Software vom „chief knowledge officer“ ins System geworfen, läuft harzig, da natürlich schon „bewährte“ Systeme dafür existieren, welche durch Selbstorganisation der Beteiligten entstanden sind.</p>
<p>Aus einem Interview mit Prof. Dirk Helbing von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ), publiziert in ETH GLOBE 20<strong>09</strong>/3, p. 14-15:</p>
<p><span id="more-1240"></span></p>
<p>Nach Helbing sind „<em>komplexe Systeme durch nichtlineare Interaktionen gekennzeichnet, wo Ursache und Wirkung nicht proportional zueinander sind</em>“ und wo wir das Ursachen-Wirkungsnetz auch nur unvollständig verstehen. Das typische an komplexen Systemen ist, „<em>dass Interaktionen innerhalb des Systems gegenüber externen Eingriffen dominieren.</em>“ Deshalb sind komplexe Systeme nicht beherrschbar.</p>
<p>Die Eingriffe von Extern führen zu nicht vorhersehbaren Reaktionen. Das kann auch ein Ausbleiben von äusserlich sichtbaren Reaktionen sein. Führt das Netz der Interaktionen innerhalb eines Systems zu seiner Stabilisierung, so sind Änderungen von Aussen in der Regel nur mit grossem Aufwand durchführbar. Greift man dagegen in einen labilen Bereich des Systems ein, kann es zu einem katastrophalen Effekt führen, der in keinem Verhältnis zum Impuls von Aussen steht. Helbing sagt: „<em>Manchmal zeigen sie ein geradezu paradoxes Verhalten. Selbst starke Eingriffe haben oft keine spürbare Wirkung, und ein andermal führen minimale Eingriffe dazu, dass das ganze System kippt</em>.&#8221;</p>
<p>Helbing warnt deshalb davor, komplexe Systeme mit der klassischen Ursache-Wirkungs-Logik beeinflussen zu wollen. Man muss davon ausgehen, dass sie im Prinzip stabil sind und über grosse Selbstorganisationskräfte verfügen. Statt einen äusseren Zwang anzusetzen muss man versuchen, die Interaktionen im Inneren des Systems zu verändern. Helbing nennt dabei den Verkehr als Beispiel.</p>
<p>Wenn ich mir das so überlege leuchtet es mir an diesem Beispiel auch sehr ein. Die Verkehrsteilnehmer verhalten sich oft so, wie wenn sie unsichtbaren Gesetzen gehorchen würden. Die sichtbaren Gesetze haben nicht immer eine positive Wirkung. Und trotzdem kollabiert das System als Ganzes selten, obwohl wir das eigentlich ständig erwarten müssten.</p>
<p>Die Versuche, die Finanzmärkte zu regulieren, scheitern zurzeit weniger am politischen Widerstand als an der Stabilität des Systems, in welchem sich die Akteure weiterhin, wie wenn nichts geschehen wäre, primär an der persönlichen Bereicherung und dem Abwälzen von Risiken und Ereigniskosten auf die Gesellschaft konzentrieren. Wieso sollten sie auch! Ihr System, das weitgehend unkontrolliert durch Selbstorganisation entstanden ist, hat sich ja für sie bewährt. Gleichzeitig hat ein vergleichsweise kleine Geschichte, die Verluste auf dem Subprime-Markt zu einem unvorhersehbaren Lawineneffekt auf dem globalen Finanzmarkt geführt, der ungefähr das Fünfhundertfache des auslösenden Schadenfalls erreichte. Siehe dazu <a href="http://www.imf.org/external/pubs/ft/gfsr/2008/01/pdf/text.pdf" target="_blank">&#8220;Containing Systemic Risks and Restoring Financial Soundness&#8221;, Global Financial Stability Report April 2008 des IMF</a>.</p>
<p>S. Schläfli befragte in derselben ETH GLOBE-Ausgabe verschiedene Risiko-Experten (Professoren) der ETHZ zu den Mechanismen der Finanzkrise. Ihre Aussagen sind zwar allgemein gehalten, aber halten den Finger auf die Problematik der zuwenig beachteten Interaktionen im System</p>
<p>&#8220;<em>Ich bin überzeut, dass viele Finanzdienstleister aufgrund mangelden Verständnisses der mathematischen Bedingungen die Risiken systematisch unterbewertet haben</em>.&#8221; (Prof. P. Embrechts, Versicherungsmathematiker) oder wie z.B. der <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/wenig_selbstkritik_und_viel_eigenlob_der_aufsichtsbehoerde_finma_1.3565116.html" target="_blank">Bericht der FINMA Schweiz </a>nahelegt, bewusst und fahrlässig verdrängt haben.</p>
<p>&#8220;<em>Ein entscheidendes Problem besteht darin, dass die Protagonisten des Finanzsystems letztlich die Risiken nicht selbst tragen müssen, sondern auf Unternehmen und Gesellschaft abwälzen</em>.&#8221; (Prof. D. Sornette, Professor für unternehmerische Risiken). Vom Soziologen Ulrich Beck stammt der hiezu passende Begriff der &#8220;<em><strong>organisierten Unverantwortlichkeit</strong></em>&#8220;.</p>
<p>Weitere Beispiele für gut funktionierende aber dennoch anfällige Systeme sind das globale Klima oder jedes Ökosystem.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Scitable by Nature</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 07:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Nature Education, eine Abteilung des Verlags der führenden wissenschaftlichen Zeitschrift NATURE, ist daran ein E-Learning-Portal aufzubauen, das auch Elemente von Social Software enthält: SCITABLE. Das Portal richtet sich an Studienanfänger, ist aber meines Erachtens auch für Gymnasiasten oder Berufslernende in naturwissenschaftlich orientierten Berufen geeignet. Im Moment gibt es, inhaltlich gesehen, erst eine &#8220;Genetik&#8221;-Abteilung. Das Portal umfasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size: 12px; text-align: left;">Nature Education, eine Abteilung des <a href="http://www.nature.com/">Verlags der führenden wissenschaftlichen Zeitschrift NATURE</a>, ist daran ein E-Learning-Portal aufzubauen, das auch Elemente von Social Software enthält: <a href="http://www.nature.com/scitable">SCITABLE</a>.</p>
<p>Das Portal richtet sich an Studienanfänger, ist aber meines Erachtens auch für Gymnasiasten oder Berufslernende in naturwissenschaftlich orientierten Berufen geeignet.</p>
<p>Im Moment gibt es, inhaltlich gesehen, erst eine &#8220;Genetik&#8221;-Abteilung.</p>
<p>Das Portal umfasst die folgenden drei Hauptelemente:</p>
<ul>
<li><strong>Lesen</strong>: Niveaugerechte Zusammenfassungen des aktuellen Wissensstands, z.T. mit Verweisen auf die Originalliteratur.</li>
<li><strong>Vernetzen</strong>: Ein Gruppenbildungs-Werkzeug mit Chat und Forum, mit welchem Schulklassen, Projektgruppen usw. abgebildet werden können. Facebook-artige Funktionalitäten kommen der Lebenswelt der Lernenden näher.</li>
<li><strong>Beitragen</strong>: User können eigene Beiträge (Medien aller Art) hochladen und zur Verfügung stellen.   Auch hierzu gehören Gruppengründung usw. User können sich auch als &#8220;Experten&#8221; (Mentoren) für Fragen anderer User zur Vefügung stellen.</li>
</ul>
<p><span id="more-1219"></span>In einem &#8220;Klassenraum&#8221; kann ein virtuelles Schulklassenzimmer aufgebaut werden, in welchem den Lernenden Medien aus der Scitable-Bibliothek und eigene zur Verfügung gestellt sind. Dazu gehören &#8220;Ankündigungen&#8221;, RSS-Feeds und natürlich die üblichen Zusammenarbeitstools. Ein LMS ist das noch nicht, die Definition von Lernpfaden ist aber möglich.</p>
<p>In einem <a href="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/lms-lehrplattform-oder-lernplattform/2009/1183/" target="_blank">Lernportal</a> eines beliebigen LMS könnte Scitable als spezialisiertes Element m.E. mit Gewinn eingefügt werden. Im Moment noch beschränkt auf den Biologie-Unterricht.</p>
<p>Screen Shot:</p>
<div id="attachment_1229" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-medium wp-image-1229" title="Nature_Scitable_ScreenShot" src="http://maerchenquelle.ch/wm-klog/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/Nature_Scitable_ScreenShot-500x431.jpg" alt="ScreenShot des Scitable-Portals von Nature" width="500" height="431" /><p class="wp-caption-text">ScreenShot des Scitable-Portals von Nature</p></div>
<p>Die Mitgliedschaft in der Scitable-Community ist frei.</p>
<p>Den Hinweis auf Scitable habe ich auf <a href="http://elearnqueen.blogspot.com/2009/08/interview-with-vikram-savkar-nature.html">Susan Smith Nash&#8217;s Blog</a> gefunden.<br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wissenssuche</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 12:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[WM allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[burro]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissensarbeiter]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der Suche nach wissensaufbauender Information im Internet kommt man nicht an den sogenannten Suchmaschinen vorbei, mit „Google“ als Leader und „bing“ als Newcomer.. Die bisherigen Suchmaschinen (einschliesslich Google) haben den Nachteil, dass sie die Suchwörter als reine Zeichenkombinationen betrachten, ohne deren Bedeutung zu berücksichtigen. Logischerweise liefern sie also auch keine Antworten auf die Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Suche nach wissensaufbauender Information im Internet kommt man nicht an den sogenannten Suchmaschinen vorbei, mit „<a href="http://www.google.com/">Google</a>“ als Leader und „<a href="http://www.bing.com/">bing</a>“ als Newcomer..</p>
<p>Die bisherigen Suchmaschinen (einschliesslich Google) haben den Nachteil, dass sie die Suchwörter als reine Zeichenkombinationen betrachten, ohne deren Bedeutung zu berücksichtigen. Logischerweise liefern sie also auch keine Antworten auf die Fragen der Suchenden, sondern nur eine Auswahl von Webseiten, auf denen die Zeichenkombination des Suchwortes irgendwie vorkommt.</p>
<p>“<em><strong>burro</strong></em>“ liefert mir also beispielsweise alle spanischen und lateinamerikanischen Seiten zum Thema „<em>Esel</em>“ (und ausserdem zu den Themen mit der übertragenen Bedeutung wie „<em>Sägebock</em>“ oder „<em>Bettwärmergestell</em>“). Dann liefert mir „<em>burro</em>“ alle italienischen Seiten zum Thema „<em>Butter</em>“. Ausserdem gibt es zahlreiche <em>Personen</em> mit dem Vor- oder Nachnamen „Burro“ sowie Gasthäuser, andere <em>Institutionen</em> usw.</p>
<p><span id="more-1214"></span></p>
<p>Die Suche mit Suchwörtern, die durch logische Ausdrücke verknüpft sind, hilft etwas bei der Einengung der Information. Das Ranking der Suchresultate nach ihrer Stellung im Web (Quantität und Qualität der verlinkenden Webseiten. Motto: Schwarmintelligenz) ist ein weiteres Mittel, die Resultate besser zu präsentieren. Aber die <strong>Bedeutung (Semantik)</strong> der Suchbegriffe spielt weiterhin keine Rolle.</p>
<p>Die präsentierten Resultate sind dann Informationscontainer, in denen der User wieder von vorn beginnen muss, die für seinen Wissensaufbau relevanten Informationen zusammenzusuchen. Und das in jeder Resultatseite von Neuem.</p>
<p>Dies ist angesichts der Informationsflut im Web absolut unbefriedigend und reproduziert nur das Zerrbild vom „dummen Computer“. Der „intelligente Computer“ sollte also mehr den „menschlichen Umgang“ mit Information und Wissen wiedergeben, um eine echte Hilfe zu sein.</p>
<p>Was der/die Wissensarbeiter/in eigentlich sucht, sind verdichtete Informationen aus der „Wisdom of the Crowd“. <em>Er sucht also die Perlen für seine Perlenkette und nicht tausend Muschelarten in allen Weltmeeren</em>.</p>
<p>Eine Anstrengung in dieser Richtung verspricht das „<a href="http://www.w3.org/2001/sw/">Semantic Web</a>“. Allerdings beruht es darauf, zuerst einmal alle Seiten im Web so zu beschlagworten, dass Bedeutungsnetze entstehen. Und dann kann mit diesen Bedeutungsnetzen gearbeitet werden. Ich halte das für ein Sisyphus-Unterfangen und eine Selbsttäuschung. Selbst wenn es technisch einmal möglich sein sollte, alle Seiten im Web in dieser Weise erfassen, ist das so repräsentierte Wissen immer <em>passé</em>, weil es nur statische Informationen umfasst. Das sich immer mehr ausbreitende „Social Web“ beruht aber gerade auf einem dynamisch erzeugten und sich permanent erweiternden Informationsschatz, der vom technokratischen Ansatz des „Semantic Web“ nicht einmal ansatzweise angezapft werden kann.</p>
<p>Ein weiteres Problem wird das „Semantic Web“ haben, wenn es auf widersprüchliche Informationen stösst. Und menschliches Wissen ist immer widersprüchlich. Es entwickelt sich nur dank der Widersprüchlichkeit überhaupt weiter. Das „Semantic Web“ bleibt „reproduktiv“ (Die Erde ist eine Scheibe) statt wie das menschliche Gehirn „kreativ“ zu werden.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.wolframalpha.com/">Wolfram <strong>α</strong></a>&#8220;, die Suchmaschine von Stephen Wolfram, vermag offenbar die Hürde zu nehmen, den Inhalt von bedeutungsrelevanten Webseiten zu Antworten der Informationssuchenden zu verdichten. Allerdings beschränken sich die Resultate auf Informationen, die im weitesten Sinn mit Zahlen ausgedrückt werden können. Aber immerhin. Dem Projekt ist auf jeden Fall Erfolg zu wünschen, selbst wenn es früher oder später von Google oder Microsoft aufgekauft wird&#8230;.</p>
<p>Ein anderes Projekt ist der „<a href="http://eyeplorer.com/show/">Eyeplorer</a>“ des Hirnforschers Martin Hirsch und seiner Partner. Es beruht unter anderem darauf, während des Suchvorganges mit dem User im Dialog zu bleiben, um schrittweise gemeinsam mit ihm zu Antworten zu kommen. Diese intelligente Suchmaschine versucht zuerst vorhandenes Wissen als Vorwissen zu speichern, um dann ausgehend von diesem Vorwissen interaktiv weiterzupirschen, <strong>forschend und assoziativ</strong>. Hirsch glaubt, so dem menschlichen Denken näher zu kommen – und dann natürlich qualitativ gute und verdichtete Information zu erzeugen.</p>
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		<title>Wissenstransfer in der Berufsbildung</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönl. WM]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenstransfer]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenstreppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berufsbildung (berufliche Grundausbildung) in der Schweiz beruht auf dem Prinzip der 3 Lernorte: Der Lehrbetrieb, mit welchem die Berufslernenden auch ein Vertragsverhältnis eingehen (Lehrvertrag). Die Ausbildungszentren für überbetriebliche Kurse (üK-Zentren). Die Berufsfachschule. Obwohl der Gesetzgeber vorschreibt, dass die 3 Lernorte eng zusammenarbeiten müssen, wird der Wissenstransfer zwischen den Lernorten weitgehend den Berufslernenden überlassen. Untersuchungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dbk.ch/dbk/berufsbildung/bbuebersicht.htm" target="_blank">Die Berufsbildung (berufliche Grundausbildung) in der Schweiz beruht auf dem Prinzip der 3 Lernorte</a>:</p>
<ul>
<li>Der Lehrbetrieb, mit welchem die Berufslernenden auch ein Vertragsverhältnis eingehen (Lehrvertrag).</li>
<li>Die Ausbildungszentren für überbetriebliche Kurse (üK-Zentren).</li>
<li>Die Berufsfachschule.</li>
</ul>
<p>Obwohl der Gesetzgeber vorschreibt, dass die 3 Lernorte eng zusammenarbeiten müssen, wird der Wissenstransfer zwischen den Lernorten weitgehend den Berufslernenden überlassen.</p>
<p>Untersuchungen (z.B. von der Arbeitsgruppe um <a href="http://www.unifr.ch/pedg/">Prof. Margrit Stamm, Uni Fribourg</a>) belegen, dass besonders erfolgreiche Berufslernende gerade diesen Wissenstransfer effektiv leisten können. Umgekehrt sind schwache Lernende auch in dieser Hinsicht im Nachteil, weil sie diesen Wissenstransfer nicht schaffen. Und der Wissenstransfer von der praktischen Arbeit in die Theorie könnte schwache Lernende, die sich oft mit der Theorie schwer tun, sehr unterstützen.</p>
<p>Der Wissenstransfer ist also eine ganz zentrale Möglichkeit, die Ressourcen von Berufslernenden auszuschöpfen und sie zu Erfolgen in ihrer Ausbildung zu begleiten.</p>
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