Tablet PCs at Zurich International School

Workshop mit 2 Vertretern der Zurich International School:
„Embed, Enhance, Shift. Putting the Pieces Together: 1 to 1, Integration, NETS, UbD, Smart Classrooms, 2.0, eLearning“
an der Fachtagung über „personal learning environments“, PHZ Arth-Goldau, 13. März 2009

Notizen und Eindrücke von der interessanten Präsentation, festgehalten von Urs:

Ab August bekommen alle Lernenden ab der 6.Klasse einen Schulcompi:

  • 6.-8. Klasse: ein Netbook, persönlich, in der Schule verbleibend;
  • ab 9. Klasse ein Tablet-PC von Lenovo (TC), zum Heimnehmen.

Strategie: Lernende und Lehrende produzieren.
Statt Substitution der Mittel (Smartboard statt Proki und TC statt Papier) wird eine Transformation des Unterrichts angestrebt.

Schulausrüstung:
Alle Schulzimmer mit Smartboards,
W-LAN alle sind mit dem Lehrer-TC und so auch mit dem Smartboard verknüpft.

Es gibt keinen Informatik-Unterricht mehr (Allfällige Kenntnisse werden aus Lernprogrammen aus dem Internet erworben).

Es gibt keine Computerräume mehr. Auch die Anzahl der Drucker konnte von 50 auf 8 reduziert werden. Die Lerndokumentation und Aufgabenkontrolle verläuft weitgehend papierlos.

TC: Verantwortung beim Besitzer auf Zeit. Keine Admin-Einshränkung, keine Filter im Internet; Kontrollen (Stichproben) sind möglich, werden aber praktisch nie angewendet. Die Lernenden sehen im unkonventionellen TC ein Lerninstrument. Als Spielmaschine verwenden sie vermutlich lieber die heimische Workstation. Technischer Support und zentrale Reparatur-Vermittlung durch zusätzliche Arbeitspensen an der Schule.

TC bedeutet „keine hinter Bildschirmen versteckten Schülerköpfe“. Eine überfallmässige Untersuchung („Hands up“ geht offenbar an dieser Privatschule) ergab, dass mehr als 80% der Lernenden „on task“, also relativ wenige „privat“ (MSN, Facebook) unterwegs sind.
Wieviele % der Lernenden sind im konventionellen Unterricht „on task“?

Die Lernplattform ist dreiteilig:

  • „Me“, der persönliche Teil, über den auch die Kommunikation mit der Schule als Institution läuft.
  • „Zoodle“, eine Moodle-Adaption.
  • „Blogs“ basierend auf WordPress MU.

Im Prinzip analog den Plattformen an den Hochschulen, die ich z.B von der ETH kenne.
Nutzung der verschiednen Tools wird statistisch mit Google verfolgt.

Evaluation:
Input von Lehrpersonen, Eltern und Lernenden.
Untersuchungen (Befragungen) jährlich, damit Entwicklung verfolgt werden kann.
Erfolgsmessung = Messung der Veränderung innerhalb eines Schuljahres.
Warum Entwicklungsevaluation ? Justieren der pädagogisch-didaktischen Entwicklung.

Noch nicht gelöste Baustelle: Verbinden der 21.-Jhdt.-Skills mit den konventionellen Fachinhalten. Die Strategie-Umsetzung steht hier an und fordert die Lehrpersonen sehr.


Ein Gedanke zu „Tablet PCs at Zurich International School

  1. Pingback: Lernplattform oder PLE ? 762 (2009) | knowledge management at ap

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