Reformieren oder Transformieren ?

Wissensmanagement impliziert, wie bereits mehrfach hergeleitet (z.B. hier und hier), eine bestimmte Kultur in der Institution. Veränderungen im Wissensmanagement erfordern folglich Change-Prozesse, welche die ganze Institution erfassen.

Wissensmanagement-Change-Prozesse sind nicht nur Reformprozesse, welche die Strukturen beibehalten oder optimieren. Das ist die primäre Aufgabe des Qualitätsmanagements. Die Veränderungen müssen tiefer gehen. Der Begriff „Transformation“ passt eher.

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Das Gespräch als Methode des Wissensmanagements

Referenz: Eppler, M.J. & Mengis, J.. (2007), „Wissensdialoge“, p. 53-67.
in: Belliger, A. & Krieger, D. (2007) „Wissensmanagement für KMU“, vdf Zürich.

Die Autoren plädieren für das Gespräch als zentrale Methode des Wissensmanagements.

Aufgrund einer Literaturananlyse heben sie die Bedeutung von Gesprächen in den folgenden 4 Management-Aufgabenbereichen hervor:

  • Wissensmanagement:
    Explizieren von Wissen interaktiv; gemeinschaftlicher Aufbau von Wissen.
  • Lernen in der Organisation:
    Gemeinsames Nachdenken und kooperatives Entdecken.
    Beziehungsaspekte und implizite Denkstrukturen oder Glaubenssätze werden transparent.
  • Change:
    Kreative Konstruktion der neuen Realität statt blosser Information.
  • Strategie:
    Qualität der Entscheidungsvorbereitung.

Typische Schwierigkeiten
bei Gesprächen als Methode des WM
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Erfolgreich führen

Die Menschen sind weniger veränderbar, als wir glauben. Verschwende nicht deine Zeit mit dem Versuch, etwas hinzuzufügen, das die Natur nicht vorgesehen hat. Versuche heraus zu holen, was in ihnen steckt. Das ist schwer genug.“

Zitat aus: Buckingham, M. & Coffmann, C. (2001): „Erfolgreiche Führung gegen alle Regeln – Wie Sie wertvolle Mitarbeiter gewinnen, halten und fördern“, Campus-Verlag Frankfurt/M, 2001