Heranwachsen mit dem Social Web

Quelle: Schmidt, J.H. & al. (2009) „Heranwachsen mit dem Social Web“
Kurzfassung des Endberichts für die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen
zu einer Studie mit 12-24 jährigen.

Die Studie über den Umgang Jugendlicher und junger Erwachsener mit Social Media erbrachte ähnliche Resultate wie diejenigen in anderen Ländern (z.B. Mizuko Ito)

Die Autoren ziehen – begründet – den Begriff „Social Web“ der Bezeichnung „Web 2.0“ vor.

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Mehr Zukunft im Internet

Am  2. Cologne Web Content Forum sprach Michael Granitzer (Bereichsleiter für Knowledge Relationsship Discovery, Know-Center GmbH) unter anderem über die Informationsmengen und deren Bewältigung.

  • 2006 standen jedem Einwohner der Erde ca. 1020 Bytes Informationen zur Verfügung (umgerechnet 6 Tonnen Hardcopies).
  • 2010 rechnet man mit 1021 Bytes pro Einwohner (rein statistisch; faktisch ist das erst noch auf eine kleine Minderheit von Erdenbewohnern konzentriert).

Im Moment sind Computer nur in der Lage, Daten zu verwalten und weiter zu geben. Sie können sie nicht interpretieren und in Zusammenhänge bringen.

Die Herausforderung:
Diese unstrukturierten Informationen müssen aufbereitet und verknüpft werden. Relevantes muss rasch und sicher gefunden werden. Im Web 3.0 geht es also nicht primär um zusätzliche Inhalte. Es geht darum, diese Inhalte mit semantischen Informationen zu erweitern.

Zitat: „Das Web ohne Semantik ist wie ein perfektes Gedächtnis ohne Verständnis.“

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Zukunftstrends im Internet

Einige für mich interessanten Ergebnisse einer Expertenbefragung des Pew Internet & American Life Project.
Quelle: Rainie, Lee & Janna Anderson, Janna, 2008: The Future of the Internet 3:

  • Die befragten Experten glauben, dass das Internet und seine Funktionalität laufend verbessert werden. Eine völlige Neukonzeption („from scratch“) wird nicht erwartet.
  • Im Bezug auf die Auswirkungen auf die Gesellschaft sind sie sehr geteilter Meinung, z.B. bezüglich gesellschaftlicher Toleranz, menschlicher Beziehungen oder überhaupt für „ein besseres Leben“.
  • Der Internetzugang wird immer mobiler, das Handy wird zu einem Standard-Internet-Tool.
  • Touch-Screen und Voice-Recognition werden wichtig.
  • Einzelpersonen und Unternehmen werden transparenter („gläserner“), mit den bekannten positiven und negativen Auswirkungen.
  • Die Widersprüche im Bezug auf copyright und freier Zirkulation von content werden nicht gelöst.
  • Freizeit und Arbeitszeit werden durch die Mobilität der Geräte noch weiter vermischt.
  • Physische und virtuelle Realitäten überschneiden sich immer mehr.