Arbeitsplatz-integriertes Lernen

Referenz: Ein Interview von Gisela Granitzer und Tassilo Pellegrini mit Wolfgang Raback, IMC Österreich GmbH.

„Arbeitsplatzintegriertes Lernen bedeutet, den notwendigen Wissenserwerb eines Mitarbeiters mit den konkreten Arbeitsprozessen zu verzahnen. In vielen Situationen macht es heute keinen Sinn mehr, „auf Vorrat“ zu lernen.  …..  Arbeitsplatzintegriertes Lernen trägt damit entscheidend dazu bei, die Nachhaltigkeit und die Effizienz von Schulungsmassnahmen zu steigern und damit Transfersicherung und Return on Investment von Bildungsmassnahmen zu gewährleisten.“

Das Konzept des arbeitsplatzintegrierten Lernens steht in einem gewissen Gegensatz zum Lernen, wie es Professionalisierung erfordert. Professionalisierung bedeutet unter anderem, dass Mitarbeitende über ein Repertoire „Auf Vorrat“ verfügen und in der konkreten Arbeitssituation dann entscheiden, welche Methoden und welches Wissen sie einsetzen. Die Gefahr besteht natürlich daran, dass ein unbrauchbares Repertoire angeeignet wird und allenfalls verfallenes Wissen noch herumgeistert. Weiterlesen

Individuelles Wissen gemeinsam nutzen

Referenz: Klumpp, B. (2008), Wissensmanagement 2008/05, 40-41, „Individuelles Know-how global nutzen“

Wenn ein/e MA ausfällt, geht Wissen auf verschiedenen Ebenen verloren:

  • Sachwissen
  • Erfahrungen
  • Beziehungen
  • Arbeitsprozesswissen (vom Autor als Multiprojektwissen bezeichnet)
  • Streuwissen

Arbeitsprozesswissen: Wissen um die unzähligen kleinen und mittelgrossen Aufgaben und Arbeitsabläufe, die um die Kapazität der/des MA konkurrieren. Wissen wie man das alles nebeneinander hinbekommt.

Dabei stehen nicht einmal die äusserlichen Wissens-Haltepunkte wie Dokumente, Dateien, Notizen im Vordergrund, sondern das Wissen um

  • Welche Projekte laufen gerade ?
  • Welche Teilschritte sind bei welchem Projekt gerade
    • vorgesehen
    • abgemacht
    • schon fertig
    • eben erst begonnen ?
  • Was muss jetzt als nächstes getan werden ?

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