Referenz: Schütt, Peter (2009), „Erfahrung sichern: Vom Dokumenten- zum Wissensmanagement“, in Wissensmanagement 2009/03, S. 39-41.

Wo steckt das wichtige Wissen? In den Köpfen der Mitarbeitenden!

Wie kann dieses stille Wissen bewahrt werden?

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Einige Erkenntnisse aus einem Interview mit Prof. Ronald Maier, Institut für Wirtschaftsinformatik an der Leopold-Franzens-Universität, Innsbruck:

Einsatzbereiche von Tagging in einem Unternehmen:

  • Beschreibung bereits existierender Ressourcen.
  • Beschreibung laufend aufgenommener Informationen.
  • Projekt-Dokumentationen.
  • Prozess-Dokumentationen.

Vorteile des Taggings:

  • Niedrige Einstiegsschwelle.
  • Einfache Handhabung.
  • Zuweisung aus Tag-Fundus.
  • Viele Tagger bringen viele Ideen und viel Wissen ein.

Probleme des Taggings:

  • Gewisse Menge unbrauchbarer oder falscher Tags entsteht.
  • Qualitätssicherung beim Tagging noch nicht entwickelt.
  • Kritische erforderliche Masse an aktiven und ernsthaften Nutzern (und Taggern)
    (→ Mitarbeitende motivieren und befähigen).

Zukunft des Unternehmens-Taggings:

  • Mehrwert durch Aufbereitung der “vertaggten” Information (→ semantic web).
  • Methoden für die Qualitätssicherung.