E-Learning an der GIBB

GIBB = Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern

Die GIBB definiert E-Learning als „alle Lehr- und Lernaktivitäten, bei welchen das Hilfsmittel Computer eingesetzt wird“ (Niklaus Gerber, z.Zt. Vorsteher Abt. Mechanisch-Technische Berufe).

Das Spektrum reicht also von der einfachen Erstellung eines Textdokuments mit einem Textverarbeitungsprogramm bis zur Zusammenarbeit in einer virtuellen Lernumgebung. Gerber spricht auch davon, dass von den angehenden Berufsleuten Medienkompetenz erwartet wird.

Gerber vergleicht die Einführung von E-Learning und Wissensmanagement mit der Einführung eines Qualitätsmanagement. Erste Bedingung ist die vorbehaltlose Einbindung der Führung. Ohne dieses Committement lässt man es besser gleich bleiben. Dann müssen Mensch, Technik und Organisation parallel und als Einheit entwickelt werden. Als drittes darf keine Teilung der Lehrkörpers („Digital Divide“) entstehen.

Realisation an der GIBB:

  • Technik: > ICT-Organigramm
  • Lernplattform: educanet 2
  • Organisation: Für E-Learning und Wissensmanagement wurde ein Ressort gebildet, das die Aktivitäten in den Abteilungen unterstützt. Jede Abteilung hat zudem einen E-Learning-Verantwortlichen. > Ressort-Organisation 
  • Lehrende: 3-stufiges Ausbildungskonzept, wobei die erste Stufe „Learn do use ICT“ für alle obligatorisch ist, auch für nebenamtliche, und z.B. die folgenden Kursmodule umfasst: Educanet-Basics, eine Klasse coachen, alle Module von Educanet nutzen, verschiedenste Medien nutzen (Audio, Visuelle) usw. > Kurse für E-Education und Medien

SM – KM – Krieg

Nein, keine neue Perversion im Internet, sondern der Versuch von Venkatesh Rao zu begründen, weshalb die Heirat des alten Wissensmanagements mit den Social Media-Teenies nicht recht klappen will.

Für das Verständnis der Analyse von Rao ist vorweg seine „Generationensoziologie“ zu beachten (siehe »).

Der Titel des Original-Artikels von Rao lautet „Social Media vs. Knowledge Management: A Generational War“, publiziert auf dem Enterprise 2.0 Blog.

Rao stellt fest, dass zurzeit noch die Boomers an den Machthebeln der Wirtschaft sitzen, wobei sie allmählich durch die Generation X abgelöst werden.

Wissensmanagement ist ein Kind der Boomer-Generation und als solches tendenziell kopflastig und Werte-orientiert. Klassisches WM ist deshalb immer top-down gedacht und aufgegleist. Experten müssen’s richten und die Software ist eine „Hammer-Alles-in-1″-Lösung. Wissens-Bewahrung ist ein zentrales (konservatives) Anliegen der abtretenden Boomer-Generation.   Weiterlesen

Warum mache ich beim Wissensmanagement mit

Referenz: Gutounig, R. (2008),
http://www.wm-impulse.net/archive/2008/08/000091.html,
„Theorie und Praxis-Lücken im Wissensmanagement – und damit umgehen lernen“

Einige ausgewählte Textpassagen aus dem referenzierten Artikel; meine Zusätze in [..].

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WM – mehr als nur ein Hobby

Gedanken zu einem Artikel Artikel von Sandra Escher Clauss
im „Stellefant“ vom Freitag, 18. Juli 2008, Seite 1

(Der Stellefant ist eine wöchentliche Beilage zu verschiedenen Zeitungen der Nordwestschweiz)

Wie wird man Wissensmanager ?

Zitiert wird Pavel Kraus, Präsident des Swiss Knowledge Management Forums.

„Beim Sammeln der Umfragedaten [aus internationalen Marktbefragungen, Anm. von Urs] merkte ich, dass die Informationen, die wir sammelten, in der Firma viel breiter und besser publik gemacht werden müssten.“ Kraus schlug daher vor, dass die Stelle eines Knowledge Networking Officer geschaffen werden sollte. Weiterlesen