Einige Erkenntnisse aus einem Interview mit Prof. Ronald Maier, Institut für Wirtschaftsinformatik an der Leopold-Franzens-Universität, Innsbruck:
Einsatzbereiche von Tagging in einem Unternehmen:
- Beschreibung bereits existierender Ressourcen.
- Beschreibung laufend aufgenommener Informationen.
- Projekt-Dokumentationen.
- Prozess-Dokumentationen.
Vorteile des Taggings:
- Niedrige Einstiegsschwelle.
- Einfache Handhabung.
- Zuweisung aus Tag-Fundus.
- Viele Tagger bringen viele Ideen und viel Wissen ein.
Probleme des Taggings:
- Gewisse Menge unbrauchbarer oder falscher Tags entsteht.
- Qualitätssicherung beim Tagging noch nicht entwickelt.
- Kritische erforderliche Masse an aktiven und ernsthaften Nutzern (und Taggern)
(→ Mitarbeitende motivieren und befähigen).
Zukunft des Unternehmens-Taggings:
- Mehrwert durch Aufbereitung der “vertaggten” Information (→ semantic web).
- Methoden für die Qualitätssicherung.