The nonsense of ‘knowledge management’ 3

T.D. Wilson, Information Research, Vol. 8 No. 1, October 2002

Fortsetzung von Teil 2

Im letzten Teil seines engagierten Artikels befasst sich Wilson mit der Dimension „Mensch“. Er zeigt auf, dass die Umsetzung von Informationen in für das Unternehmen produktives Wissen eine entsprechende Zusammenarbeitskultur voraussetzt:

  • Die Vorteile des Informationsaustauschs müssen für alle Mitarbeitenden glaubwürdig und nachvollziehbar gegeben sein.
  • Die Mitarbeitenden müssen sowohl die Kenntnisse wie die Gelegenheit haben, individuell aus Informationen Wissen aufbauen zu können.
  • Arbeitsgemeinschaften, die sich aus Interesse an der Sache bilden, sind an der Anwendung ihres Wissenspools beteiligt. Solche Arbeitsgemeinschaften sind nicht zu vewechseln mit Projektteams oder Teams in der hierarchischen Organisation, die von Aussen gesetzte Ziele zu erreichen haben.

Wilson bezeichnet eine solche Zusammenarbeitskultur als Utopie und stellt resigniert fest, dass die auf kurzfristigen Shareholder Value fixierten, als Strategie bezeichneten Unternehmensziele diametral der Zusammenarbeit der Interessierten entgegenwirken und dass sie bei den immer wiederkehrenden Entlassungs- oder Outsourcing-Wellen für das Unternehmen gewaltigen Wissensverlust zur Folge haben.

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