Weiterbildung und Wissensmanagement

Referenz: Sessler, H (2008), Wissensmanagement 2008/06, 48-49, „Weiterbildung – mehr als nur ein Kostenfaktor“

Gefühl des Managements (inkl. Personal und Finanzen), dass Weiterbildung ineffektiv ist.

Mögliche Ursache: mangelhafte Analyse des strategischen und des individuellen Qualifizierungsbedarfs (und auch des strategischen Qualifizierungsbedarfs, meine Anmerkung): „Entscheidend ist die Frage, welche Kompetenzen die Mitarbeitenden benötigen, um einen optimalen Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele zu leisten.

Aufgabe der Personalleitung nach Ansicht des Autors: Herleiten der Kompetenzen aus den Unternehmenszielen. Ich sehe das eher als Aufgabe eines Personal-nahen Managements, z.B. der Bereichsleiter/innen in der Geschäftsleitung, unter Einbezug des/der Personalleiter/in.

Beim Ist-Soll-Abgleich der Kompetenzen innerhalb eines Teams können sich für die einzelnen Mitarbeitenden völlig verschiedene Weiterbildungsziele ergeben, obwohl sie alle dieselben Teamziele unterstützen.

Die folgenden Ausführungen des Autors über das weitere Vorgehen scheinen mir trivial zu sein, sind es aber offenbar nach Erfahrungen des Autors in vielen Unternehmungen keineswegs:

  • Festlegen der individuellen Weiterbildungsziele und der Weiterbildungsmassnahmen im Gespräch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden.
  • Gespräch ist Ressourcen- nicht Defizit-orientiert.
  • Selbsteinschätzung der Mitarbeitenden im Bezug auf die eigenen Aufgaben und Teamziele kommt zuerst.

Controlling der Weiterbildung:

  • Überprüfen des Fortschritts,
  • Erreichen der Weiterbildungsziele,
  • Return of Investment (das ist wohl eher Wunschdenken des Autors).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.