Wikis in Unternehmen

Referenz: Schütt, O. (2008), Wissensmanagement 2008/04, 10-12, „Die Vor- und Nachteile von Wikis in Unternehmen“

Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten:

Ich habe die Ausführungen des Autors zusammengefasst und auf die Möglichkeiten einer Bildungsinstitution erweitert. Der Originalartikel setzt z.T. andere Schwerpunkte.

  • Schnell, immer zugänglich.
  • Enzyklopädien (Informationsspeicher), in welche alle Beteiligten ihr Wissen einfliessen lassen können (Vorbild: Wikipedia).
  • Management von Events aller Art, an deren Organisation mehrere Personen beteiligt sind (z.B. die gemeinsamen Weiterbildungstage) <!–[if !vml]–><!–[endif]–>, und wo auch Teilnehmende Beiträge leisten können (z.B. wie komme ich mit dem öV am besten zum Teffpunkt).
  • FAQ (und Antworten) zu bestimmten Themen (z.B. Nutzung von Anwendungssoftware)
  • Informationsaustausch in Projekten und Teams der Mitarbeitenden.
  • Anlegen einer kommentierten Literaturliste samt Abstracts.
  • Gemeinsame Entwicklung von Schulungsunterlagen und Planungen; Entwicklung von Modellen und Lehrplänen.
  • Abschlussarbeiten von Lernenden.

Die Erfahrungen zeigen, dass innerhalb eines Unternehmens praktisch kein böswilliger Missbrauch betrieben wird, und alle sich bemühen, qualitativ gute Beiträge zu leisten.

Nachteile

sollen nicht verschwiegen werden:

  • Kann zum Erfolg werden (IBM hat Wikis mit total 160’000 Seiten).
  • Es existiert zwar eine nachvollziehbare Versionenkontrolle, aber einem Abschnitt in einem Wiki-Eintrag sieht man nicht an, wie alt oder aktuell er ist.
  • Von Zeit zu Zeit muss jemand „aufräumen“. Das ist „Handarbeit“ wie beim Aufräumen des physischen Büros.
  • Wikis werden als Datei-Managementsystem missbraucht.

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