6. November 2015, ein wunderbarer Märchenabend in Sissach, ein wunderbares Publikum im Dachstock des Cheesmeyerhuus‘, eine warme Gastfreundschaft von „loose-rede-läse”.
Es erzählten Simone Peyer und Urs Volkart. Musik erklang von Ingrid Gauer und Barbara Geiser mit Monochord, Koto, Tambura, Doppelflöte, Erdflöte und Trommel, als Umrahmung des Abends und passend zwischen den Märchen. Fotos: Tycho van Darrel.
Zum Programm: Ursprünglich war das Wünschen unser Thema. Aber es entwickelte sich immer mehr zum Thema Traum, Weiterlesen →
Der Titel des Märchenerzählabends vom 7. November 2014 wirkte nicht abschreckend, im Gegenteil, so viele Leute waren es noch nie, seit die Tradition des November-Erzählabends im Cheesmeyer Sissach besteht. Glück im Unglück war auch dabei. Die Ankündigung einer Tanzparty mit Live-Musik im Geschoss unter dem Erzählraum des Buchantiquariats war zuerst ein Schock und vertrieb uns in den Dachraum. Aber der Platz hätte unten auch nie für über 40 Personen gereicht, schon die letzten beiden Jahre mussten einige Märchenfreunde mit Stehplätzen vorlieb nehmen.
Es war vielleicht etwas kühl. Die Stimmung aber absolut super. Die Märchen flossen von uns Erzählenden (Simone Peyer und Urs Volkart) zu den Zuhörenden. Die märchenhaften Musik-Klänge von Ingrid Gauer und Barbara Geiser trugen das ihrige bei, um die Zuhörenden mitzunehmen. Applaus und Komplimente stimmten auch.
Zur Information die Märchenliste:
Izanami und Izanagi (aus dem japanischen Schöpfungsmythos)
Atar (aus Persien)
Vom König, der nicht sterben wollte (G. Bomans)
Der Trunkenbold (Russland)
Gevatter Tod (Brüder Grimm KHM 1812)
Der Schafhirt (aus dem Norden)
Der Tod von Isfahan (Orient)
Auf der Durchreise (Nasruddin, Orient)
Musik mit verschiedenen Flöten, Kotamo, Shruti-Box, Trommel. Gong und Klangschalen.
Zum 10-jährigen Jubiläum der “Büechernacht Ammel” wurde ich am 31. Mai ins oberste Oberbaselbiet eingeladen. Die Büechernacht Ammel dient dem regen Austausch von Freund(inn)en gedruckter Medien verbunden mit einer grossen Auswahl an gebrauchten Büchern zu günstigsten Preisen. Und da war Märchen erzählen ein schöner Beitrag.
Ich hatte alle Freiheit der Auswahl und auch das Zeitbudget war nicht so eng.
Für das erste Set waren’s noch viele Familien mit Kindern, Einzelpersonen, Jung und Alt; für das zweite Set ein kleineres Grüppchen von Frauen von Teenager bis Grossmutter.
Praktisch keine bekannten Gesichter im Publikum: Das werte ich als Erfolg. Es ist mir wichtig, die Welt der Märchen und des Geschichtenerzählens neuen Gruppen zu eröffnen.
Erstes Set ca. 19.15 bis 20 Uhr: Märchen aus aller Welt
(eine Märchenreise durch 4 Kontinente)
Die Märchenschatzkiste (ein Anansi-Märchen aus Westafrika)
Wie das Feuer geraubt wurde (Indianer Nordamerikas)
Die Braut von der Vogelinsel (Indonesien)
Rosmarina (Sizilien)
Zweites Set ca. 21.15 bis 21.45 Uhr: Flirten und Zanken (oder von Liebelei und Liebe)
Simone und ich schauen zwar etwas grimmig (sic!) in die Welt, aber das wird wohl an der von der Fotografin getroffenen Märchenabschnitten liegen. Wer uns lächeln sehen will, schaue zurück nach Sissach.
Etwa 30 am gesprochenen und gedichteten Wort interessierte Menschen aus Weil und Umgebung trafen sich am Abend des 18. Februar im Kulturzentrum Kesselhaus zu einer Stunde Märchen, erzählt von Mitgliedern des Basler Märchenkreis’. Dann folgte eine Stunde freien Austauschs mit spontan erzählten Geschichten, dem Grimm-Märchen von den drei Federn und allerlei Gedichten (beliebt: Eugen Roth).
Wir “Basler”, nicht zum ersten Mal zu Gast im Kesselhaus, erzählten unter anderem folgende Märchen und Kurzgeschichten:
Der Fuchs und die Gänse
Es ist wirklich wahr!
Die Märchen der weisen Eule
Die Eule Weemullee
Die Braut von der Vogelinsel
Der einbeinige Truthahn
Das Storchenland
Der kleine Vogel
Der Pfingstspatz
Herzlichen Dank auch an Matthias und sein Team für die Vorbereitung und Moderation.