Byakko Shinko Kai

MAY PEACE PREVAIL ON EARTH

 

Byakko Shinko Kai ist eine in Japan beheimatete Friedensbewegung, die auf den Gründer und Meister Masahisa Goi zurückgeht.

Der Fuji vom Sanctuary (Gebets-Feld) aus gesehenBild rechts von der Website von Byakko: Der Fuji vom Gebetsfeld des Sanctuary aus gesehen.

 

 

Die folgenden Abschnitte sind nicht „Originalton“ von Byakko Shinko Kai, sondern meine Wahrnehmung des Gedankenguts von Byakko und dessen Übersetzung in meine „Sprache“.


Die Friedensarbeit Byakko beruht auf der naheliegenden Überzeugung, dass der Frieden auf der Erde nur erreicht werden kann, wenn jede/r Einzelne im inneren Frieden lebt und alle anderen Menschen akzeptiert. Deshalb kommt zuerst die Arbeit an sich selbst.


Jinrui Soku Kami Nari Da Alle und Alles miteinander energetisch verbunden ist, trägt die spirituelle Aktivität jeder/s Einzelnen zur „Verbesserung“ des, wir im Westen z.B. sagen, morphischen Feldes bei. Aus diesem Grunde kommt jede positive Handlung und insbesondere die entsprechenden spirituellen Aktivitäten der ganzen Menschheit zugute. Das von Masahisa Goi vermittelte Friedensgebet als Kernstück der Byakko-Bewegung wird gewissermassen stellvertretend für alle praktiziert. Dasselbe gilt auch für die von der „Adoptivtochter“ und heutigen Leiterin von Byakko, Masami Saionji, vermittelten sogenannten IN’s, an Chi Gong erinnernde Mudren, welche die Affirmationen für die Entwicklung zum Frieden unterstützen.


Unser Planet Erde von der Raumkapsel Apollo aus gesehenAnalog gilt es, nicht nur als Menschheit sondern auch mit der gesamten Natur in Frieden und Dankbarkeit zu leben. „Gratitude to nature“ ist ein wichtiges Element von Byakko.



Byakko Shinko Kai soll dem Vernehmen nach in Japan aus rechtlichen und steuerlichen Gründen als religiöse Vereinigung registriert sein; in der Schweiz oder in Deutschland wäre es wohl ein Verein. Die Mitglieder kommen aus allen denkbaren religiösen Gruppen, Kirchen usw. Die alljährliche Zeremonie „Symphony of Peace Prayers“ bezeugt das eindrücklich. Im 2008 wurde die Zeremonie von je einem geistlichen Führer aus den folgenden Religionen durchgeführt: Judentum, Zen-Buddhismus, Katholizismus (Dominikaner), Thai-Buddhismus, Muslim (Sufi), Shintoismus.

Das einzige „Glaubensbekenntnis“ von Byakko besteht in der ja allen Religionen und jedem nichtkirchlichen spirituellen Denken innewohnenden Überzeugung, dass es eine Göttlichkeit gibt, die sich in der Welt manifestiert.


FriedenszeremonieJeden Monat versammeln sich im „Fuji Sanctuary“ Tausende von „Peace Prayers“ um für den Frieden in jedem Land der Erde zu beten, und das bei jedem Wetter, welches in der Nähe des Fuji gar nicht immer eitel Sonnenschein ist. Für jedes offiziell existierende Land wird gebetet. Die Länder werden dabei sehr formell durch ihre Fahnen symbolisch dargestellt – für „aufgeklärte“ Westler gewöhnungsbedürftig, da der Fahnenkult bei uns ja stark mit faschistischem Gedankengut verseucht ist. Diese energetisch intensive Zeremonie habe ich schon einige Male bei uns in der „Hausvariante“, mit Länderkärtchen in der guten Stube mitgemacht.


Neben der spirituellen Vereinigung Byakko Shinko Kai gibt es die in der Öffentlichkeit aktive und z.B. von der UNO als NGO-Partner (»Bsp.) akzeptierte Organisation „World Peace Prayers Society“. Neben der Organisation von Friedensveranstaltungen gehören Jugendarbeit und das „Friedenspfahl“-Projekt zu ihrem Programm. Website des deutschen Ablegers >>.

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