Willkommen bei der Märchenquelle

Märchen und viel mehr … eine Website von Urs Volkart

Um zu verstehen, warum wir sind, sollten wir in den Himmel blicken (Interview mit Prof. Roland Buser)

Susanna Petrin hat für den Zürcher Tages Anzeiger den Basler Astronomen Roland Buser interviewt (23.12.2010).
Im Vordergrund stand die Frage nach dem Geheimnis des Lebens – und damit letztlich nach Gott.

Ein Zitat möchte ich besonders hervorheben:

Die Leute kommen oft zu mir und sagen etwas bedrückt: Das Universum ist so wahnsinnig riesig, wir sind ja so verschwindend klein. Dann sage ich: Ja ja, seien Sie ruhig etwas bescheiden. Aber man darf nicht vergessen: Diese Kleinheit bedeutet auch, dass wir die ganze Geschichte des Universums in etwas ganz Kleinem konservieren. Das ist genauso wundervoll, genauso unbegreiflich, dass so viel in etwas so Kleinem drinnen sein kann. So bekommt man ein Gespür für das Geheimnis des Lebens. … Wir sind unglaubliche Kreaturen. Das kann niemand begreifen. Das gibt Respekt. Diese Erkenntnis trägt dazu bei, den Wert der Welt zu erkennen, dessen Wert ins Bewusstsein der Leute zurückzubringen.

Was Buser hier über das Universum sagt, gilt natürlich allgemein für das Göttliche. Ich bin ein winziges Etwas in der Unendlichkeit des Göttlichen – und gleichzeitig trage ich die ganze Göttlichkeit in mir.  (weiterlesen …)

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28. December 2010 at 21:10 Comments (0)

Merkabah – Die Vision des Hesekiel (Ezechiel)

Matthäus Merian, 17.Jhdt.Im ersten Kapitel des Buchs „Hesekiel“ (>>Text) beschreibt der Prophet Hesekiel (oder Ezechiel) eine überwältigende Vision, die in der jüdischen Mystik grosse Resonanz fand und findet. Die jüdische Sekundärliteratur entwickelte das zum Teil etwas schwer verständliche Bild Hesekiels weiter und führte insbesondere das Wort „Merkabah ein“, was „Wagen“ bedeutet, obwohl der Prophet selber diesen Begriff nie verwendet hat.

(Bild rechts: Bibel-Illustration nach Matthäus Merian, 17. Jhdt.)

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13. March 2010 at 14:50 Comments (0)

Die Butter in der Milch

Wo wohnt Gott ?
Diese Frage stellt Christa Schwemlein auf ihrem Blog >>Beitrag auf  ver-rueckt.net

Eine kleine Geschichte dazu:

Eines Tages kam ein junger Mann zu einem alten Heiligen, der in einer kleinen Bambushütte am Fluss wohnte. Die schlichte Atmosphäre dieser Behausung wirkte beruhigend auf das Gemüt des Besuchers, und er genoss die Gesellschaft des heiligen Mannes ausserordentlich. Als es dann für ihn Zeit war zu gehen, bat er seinen Gastgeber, eine für ihn sehr wichtige Frage stellen zu dürfen. (weiterlesen …)

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28. February 2010 at 22:55 Comments (0)

Liebesspiel (Rabbi Haikel)


Die Schöpfung geschah um des Liebesspiels willen.
Solange nur EINSSEIN existierte, gab es kein Entzücken.

Aber als die EINHEIT aufgehoben wurde und
die ZWEI sich wieder miteinander verbanden,
war das Entzücken gross.

 

Rabbi Haikel, 18. Jhdt, chassidischer Meister


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14. June 2009 at 19:27 Comments (0)