Filed under Frieden, Konzertberichte by urs
4. Dezember 2012, Konzertsaal des Kultur- und Kongresszentrums am See, Luzern.
Das Konzert des Ensembles Hespèrion XXI von Jordi Savall stand unter einem besonderen Stern. Gemäss dem ursprünglichen Konzerttitel „Ninna Nanna“ wären die Wiegenlieder, eine Spezialität der Sopranistin Montserrat Figueras, im Zentrum gestanden. Gerade mal 10 Tage waren vergangen, seit dem Tode der Sängerin vergangen, die mit Jordi Savall über 40 Jahre gemeinsam unterwegs war, als Sängerin, in eigenen Produktionen und als Mitglied der verschiedenen „Bands“ von Savall, als seine Ehepartnerin und musikalisches alter ego. Das Bild von der Website des Musik-Labels Alia vox zeigt ein neueres Foto von Montserrat Figueras (mit Fingerhut-Plektren für die Kanun-Zither an den Händen).
„Musik ist die Möglichkeit mit Montserrat über den Tod hinaus in Verbindung zu bleiben.“ (Sinngemässe Erinnerung der Eingangsworte von Jordi Savall vor dem Konzert.)
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5. December 2011 at 19:55 Comments (0)
Filed under Alltagsleben, Spiritualität by urs
Die geheiligte Zahl Sieben ist in allen Kulturen weit verbreitet. Es liegt nahe, da Querbezüge zu machen.
(Bemerkung: Es ist hier nicht der Ort, über die Anzahl der Chakras zu streiten. Ich gehe von den sieben im menschlichen Körper einfach zuzuordnen Hauptchakras aus, die in der vedischen Kultur begündet sind.)
Der Brückenschlag von den Chakras zu den Märchen aus der KHM-Sammlung der Brüder Grimm ist vielleicht etwas weit. Ich bin gespannt auf Kommentare und Tipps, die ich gerne in eine erweiterte Fassung dieses Beitrags einarbeiten würde. Vor allem auf Ergänzungen, die andere Märchen jeglicher Herkunft herbeiziehen oder einzelne Chakras (das Herzchakra ist wohl immer dabei) ansprechen, bin ich gespannt.
Märchen beschreiben einen Lebensweg , auf welchem durch Auseinandersetzung mit seinen seelischen Anteilen und Überwindung von Blockaden und Schattenthemen eine Ganzheit angestrebt (und erreicht) wird. Die Chakren könnten die Türen auf diesem Weg sein, die es zu öffnen und passieren gilt.
Schneewittchen und die sieben Zwerge: Die Sieben wirken still und heimlich im Verborgenen. Sie wollen beachtet und wertgeschätzt werden. Werden sie von der jungen Frau auch erkannt? Sie tun alles für Schneewittchen, die „schöne Seele“. Sie können aber nicht verhindern, dass Schneewittchen in eine todesähnliche Bewusstlosigkeit sinkt, bzw. von ihren unreflektierten Schattenseiten getrieben wird. Am glücklichen Ende des Märchens wird sie ihr ureigenstes „Umsetzungsprinzip“ (der Prinz) endgültig ins Leben bringen.
Die sieben Raben: Die Sieben werden verflucht und verzaubert. Die Märchenheldin muss tapfer und beharrlich daran arbeiten, sie wieder zur vollen menschlichen Funktion zu bringen. Diese Realität kennen wohl alle, die sich bewusst mit ihren Chakren beschäftigen.
To be continued …
KHM
8. November 2011 at 22:44 Comments (0)
Filed under Byakko, Frieden by urs
Die Friedens-Veranstaltung von Byakko im Mai des Jahres ist traditionellerweise der Begegnung und dem gemeinsamen Gebet von Vertretern aller Religionen gewidmet. Byakko selber ist ja keine Religion oder „Kirche“ sondern eine Vereinigung von Menschen jeglicher Religonszugehörigkeit und natürlich auch von Menschen ohne Religonszugehörigkeit.
Die Mai-Zeremonie läuft unter der Bezeichnung „Symphony of Peace Prayers“ und es sind jeweils Würdenträger der zahlenmässig bedeutenden Religionen als Redner eingeladen: 2011 Vertreter von Shinto, Buddhismus, Hinduismus, Sufi (Islam), Judentum. Die christlichen Kirchen wurden dieses Jahr durch die Orthodoxe repräsentiert.
Offizieller Kurzbericht (PDF)
Die Friedens-Veranstaltung findet im Fuji Sanctuary in Japan statt. Parallel (immer etwas zeitverschoben) dazu gibt es Zusammenkünfte in allen Teilen der Welt. Unter anderem in Stuttgart, wo sich die Menschen nach Vorbereitungsarbeiten in der Jugenherberge zur Friedenszeremonie in der Domsingschule trafen.
Das kleine Bild im Kurzbericht zeigt unsere Versammlung bei einem Volkstanz aus Kos, also nicht gerade einer Byakko-eigenen Aktivität, aber natürlich wichtig, um sich kennen zu lernen.
Bild: Kreis mit den Flaggensymbolen aller Länder, die während der Veranstaltung niedergelegt wurden.
7. June 2011 at 22:16 Comments (0)
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Am Ostersonntag, 24. April 2011, im Grundsteinsaal des Goetheanums in Dornach.
Noch selten habe ich während eines Schauspiels mit tiefem religiösem Sinn so viel gelacht.
Das wohl als Volkstheater konzipierte Redentiner Osterspiel umgibt die Botschaft von der Erlösung Aller in der sogenannten Höllenfahrt Christi mit einer Rahmenhandlung in welcher römische Soldaten im Auftrag von Pilatus und den Hohepriestern die Auferstehung Christi verhindern sollten. Niedergeschrieben wurde das Stück im 15. Jhdt in der Gegend von Wismar (Ostsee) durch Mönche des Zisterzienser-Klosters Bad Doberan. Die Handlung nimmt stark Bezug auf das sogenannte Nikodemus-Evangelium (Übersetzung).
Ausschnitt aus einem Relief am Taufbecken in der St. Marien-Kirche in Wismar
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Erlösung,
Religion
24. April 2011 at 20:26 Comments (0)
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Geschichte gefunden auf http://tumata.com/default.aspx.
Allah hatte den Körper des Menschen aus Lehm und Wasser geschaffen. Nun sollte die Seele den Körper betreten und in ihm wohnen. Doch die Seele, deren Heimat die Unendlichkeit und deren Wesen die Freiheit ist, graute vor dem körperlichen Gefängnis. Aus Furcht weigerte sie sich den Körper zu betreten.
Da erschien der Engel Gabriel aus dem Paradies. Er kam mit einer Doppelrohrflöte (Koêaney ) und begann zu spielen. Die Klänge schenkten der Seele Mut und Vertrauen und sie entschloss sich, den Körper zu beseelen.
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Engel,
Psychologie,
Seele
3. April 2011 at 13:30 Comments (0)
Filed under Alltagsleben, Byakko by urs
Die Zukunft ist wie das Wasser eines Flusses, welches von weiter oben herunterfliesst. Du wirfst flussaufwärts Blätter ins Wasser, auf welche lichtvolle, positive Gedanken und Szenen gemalt sind. Mit dem Fliessen des Wassers kommen die Blätter herab zum Platz, wo Du jetzt stehst.
Die lichtvollen Szenen fliessen herab von deinem Zukunftsselbst zu deinem Gegenwartsselbst. So kannst Du deine Zukunft verändern.
Das (umgekehrte) Prinzip von Ursache und Wirkung bedeutet, zu denken wie unser Leben aus der Zukunft zu uns fliesst.
Metapher von Masami Saionji (Vorsitzende von Byakko Shinko Kai) aus einer Diskussion mit Jude Currivan, publiziert in Byakko 18/1 (2011), p.15.
Gedanke,
Leben,
Licht,
Wasser,
Wünschen
1. March 2011 at 20:59 Comments (0)
Filed under Film, Frieden by urs
Über Menschen und Götter. (Mit Götter sind natürlich unterschiedliche Darstellungen der EINEN Göttlichen Energie gemeint).
Im Zentrum des Filmes steht ein Trappisten-Kloster im Atlasgebirge Algeriens. Das Kloster ist nicht nur gut in die muslimische Umgebung eingebettet. Es besteht geradezu eine gegenseitige Abhängigkeit der Dorfbwohner und der Mönche. Für die muslimischen Dörfler ist die Präsenz der christlichen Mönche ein grosser Halt und bietet erst noch eine einfühlsame medizinische Versorgung. Die Klosterbrüder ziehen ihren Daseinssinn aus der Präsenz und Hingabe für die Umgebung.
Was wie ein Märchen anmutet, beruht auf Tatsachen. Auch was in diese Harmonie hineinplatzt. (weiterlesen …)
Religion
20. January 2011 at 21:57 Comments (0)
Filed under Musik-Veranstaltungen, Perkussion, Spiritualität by urs
Vernissage im Tee-Raum Sissach:
Im Tee-Raum Sissach sind zurzeit reliefartige Gemälde der Energien von Erzengeln, Meistern und Naturwesen bzw. Elementen ausgestellt. Der Heiler und Künstler Erich Bischof aus Gelterkinden erhielt die Inspiration für diese Bilder, die er in farbenfrohe Mandala-artige Reliefe umsetzte. Im Mittelteil der Kunstwerke sind immer, etwas gewöhnungsbedürftig, Spiegel eingefügt, welche die energetische Strahlkraft der Bilder verstärken sollten. (weiterlesen …)
Kunst
15. January 2011 at 21:52 Comments (0)
Filed under Byakko, Spiritualität by urs
bezeichnet im Japanischen die spirituelle Kraft, welche in einem Wort enthalten ist (Quelle: Enzyklopädie des Shintō). Oft wird als deutsche Übersetzung „Wortseele“ gewählt. Theologisch könnte man „Kotodama“ in die animistische Schublade versorgen oder besser eben mit den modernen Konzepten der Energie verbinden.
Diese einem Wort, Ausdruck oder Satz innewohnende Energie materialisiert sich, vom Bewusstsein gesteuert, wahrgenommen oder nicht. Dieses Konzept ist natürlich nicht auf Japan beschränkt, sondern wird seit Menschengedenken (und schon länger) in allen Kulturen und Seinsebenen angewandt. Im Shintō wurde und wird es kontinuierlich gepflegt und in den Norito-Gebeten eingesetzt, so dass vielleicht das Bewusstsein dafür in der Bevölkerung besser verankert ist als in materialistischen Kulturen, wo der Bezug zum Spirituellen verloren gegangen ist. (weiterlesen …)
Energie,
Gedanke
4. January 2011 at 22:02 Comments (0)
Filed under Natur, Spiritualität by urs
Susanna Petrin hat für den Zürcher Tages Anzeiger den Basler Astronomen Roland Buser interviewt (23.12.2010).
Im Vordergrund stand die Frage nach dem Geheimnis des Lebens – und damit letztlich nach Gott.
Ein Zitat möchte ich besonders hervorheben:
Die Leute kommen oft zu mir und sagen etwas bedrückt: Das Universum ist so wahnsinnig riesig, wir sind ja so verschwindend klein. Dann sage ich: Ja ja, seien Sie ruhig etwas bescheiden. Aber man darf nicht vergessen: Diese Kleinheit bedeutet auch, dass wir die ganze Geschichte des Universums in etwas ganz Kleinem konservieren. Das ist genauso wundervoll, genauso unbegreiflich, dass so viel in etwas so Kleinem drinnen sein kann. So bekommt man ein Gespür für das Geheimnis des Lebens. … Wir sind unglaubliche Kreaturen. Das kann niemand begreifen. Das gibt Respekt. Diese Erkenntnis trägt dazu bei, den Wert der Welt zu erkennen, dessen Wert ins Bewusstsein der Leute zurückzubringen.
Was Buser hier über das Universum sagt, gilt natürlich allgemein für das Göttliche. Ich bin ein winziges Etwas in der Unendlichkeit des Göttlichen – und gleichzeitig trage ich die ganze Göttlichkeit in mir. (weiterlesen …)
Astronomie,
Gott,
Wasser
28. December 2010 at 21:10 Comments (0)