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Welthund als Sagengestalt

Der Welthund ist eine Sagengestalt aus dem deutschen Sprachraum und wird als ein Hund beschrieben, welcher ein Auge „mitten auf dem Kopf“ trägt. Geht es den Bewohnern und Bauern der Landschaft gut, ist er dünn und mager. Er ist jedoch gut genährt, wenn Seuchen und Armut das Land plagen.

Je nach Version der Sage ist es ein bösartiger Landsherr, der Bauern peinigt und von ihnen übermässig den Zehnten eintreibt – und dann von Gott dazu verdammt wird, als Welthund das weitere Leben zu fristen. Andere Varianten gehen von einem Welthund aus, der entstand, als ein Oberst oder ein Schiffskapitän seine Seele an den Teufel verkaufte.

Gemeinsam an (fast) allen Schilderungen des Welthunds ist, dass er bei Moorlandschaften, Sümpfen oder Flussläufen auftritt.

Quelle: Wikipedia, 6.10.08

Ein Schweizer Film mit dem Titel „Welthund“ ist kürzlich in den Kinos angelaufen.

 

Eine Sage aus Niedersachsen: Weiterlesen

Welthund – Bachpfattli

Der Film Welthund wurde im Oberbaselbiet als No-Budget-Produktion realisiert. Dank der Unterstützung von Gemeinden und der Lokalzeitung Volksstimme und dem Einsatz vieler Feiwilliger kam die Filmproduktion zustande.

Plakat zum Film WELTHUND

Plakat zum Film WELTHUND

Der Welthund als Sagengestalt.

Literarische Vorlage:
„Ein etwas anderer Sommer“ von Barbara Saladin, die auch das Drehbuch schrieb.

Regie:
Ueli Ackermann.

Themen im Film
Über die Handlung mag ich natürlich nichts verraten. Schau ihn Dir selber an. Ich habe ihn kürzlich gesehen – und kurze Zeit später einen Blogartikel von Christa Schwemlein gelesen, der mich auch bei den folgenden Gedanken begleitete:

Im Film werden einige wichtige Themen unserer Zeit angeschnitten:  Weiterlesen