Willkommen bei der Märchenquelle

Märchen und viel mehr … eine Website von Urs Volkart

24. Dezember 2010

„Willst du uns denn nicht «Frohe Weihnachten» wünschen ?“,
wurde der Meister gefragt.
*

Er warf einen Blick auf den Kalender, sah, dass Freitag war und sagte:
“Ich möchte euch lieber einen «Frohen Freitag» wünschen.“
*

Das verletzte das Empfinden der Christen im Kloster, bis der Meister erklärte:

„Millionen werden sich nicht über den heutigen Tag,
sondern über Weihnachten freuen, wodurch ihre Freude von kurzer Dauer ist.
*

Aber für alle, die sich über jeden heutigen Tag
zu freuen gelernt haben, ist jeder Tag Weihnachten.“


Anthony de Mello (1931-1987)

24. December 2010 at 07:41 Comments (0)

Erleuchtung (Tam Dass)

Für alle lieben Besucher/innen meiner Website, die um die Weihnachtszeit neben viel Freude auch einige Problemchen zu lösen haben:


Wenn Du dich für SO erleuchtet hältst,

dann geh und verbring eine Woche mit deinen Eltern.



22. December 2010 at 11:17 Comments (0)

Unsere Wünsche sind Vorboten (Goethe)

Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen,
Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.

Potenzial 

J.W. von Goethe (1749-1832)


17. December 2010 at 20:21 Comments (0)

Das Märchen weist den Weg zum Licht

Das Märchen glaubt daran, dass
es die Bestimmung der Gefahr, des Dunkels, des Übels sei,
den Menschen emporzuführen ins Licht.

 

Max Lüthi (1909-1991)
Märchenforscher und Professor an der Uni Zürich

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31. October 2010 at 22:39 Comments (0)

Das Reich des weisen Königs der Wüste (Saint-Exupéry)

Ersinne dir nur kein Reich, in dem alles vollkommen ist.
[...]
Ersinne ein Reich,
in dem schlechthin alles von Inbrunst erfüllt ist.

Aus: “Citadelle (posthum; unvollendet)
von Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944)



3. March 2010 at 19:35 Comments (0)

Zauber-Computer (N. Wiener)

Die Computer haben etwas von den Zauberern im Märchen.
Sie geben einem wohl, was man sich wünscht,
doch sagen sie einem nicht, was man sich wünschen soll.”

Norbert Wiener (1894-1964)


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19. February 2010 at 19:41 Comments (0)

Bekenntnis eines Träumers (O. Wilde)

Ja, ich bin ein Träumer.

Denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht
und erleben die Morgendämmerung, bevor die Welt erwacht.

Oscar Wilde (1854-1900)


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15. February 2010 at 19:47 Comments (0)

Stirb und Werde (Goethe)

Und solange Du dies nicht hast,
Dies Stirb und Werde,
Bist Du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

J.W. von Goethe

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15. February 2010 at 00:04 Comments (0)

Der schönste Tag meines Lebens (Mark Twain)

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Gib jedem Tag die Chance, der schönste Tag deines Lebens zu werden.

 

Mark Twain  (1835-1910)

8. January 2010 at 19:52 Comments (0)

Als ich mich selbst zu lieben begann (Chaplin)

Aus einer Rede von Charlie Chaplin (Sir Charles Chaplin, 1889 – 1977)
am 16. April 1959 zu seinem 70. Geburtstag.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiss ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiss ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spass und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiss ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das »Gesunden Egoismus«, aber heute weiss ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten; denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander, und es entstehen neue Welten. Heute weiss ich: DAS IST DAS LEBEN !

Danke, Edith und Mario, für diesen Neujahrstext.




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17. December 2009 at 19:59 Comments (0)

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