Willkommen bei der Märchenquelle

Märchen und viel mehr … eine Website von Urs Volkart

Die sieben Chakren und die Märchen

Die geheiligte Zahl Sieben ist in allen Kulturen weit verbreitet. Es liegt nahe, da Querbezüge zu machen.

(Bemerkung: Es ist hier nicht der Ort, über die Anzahl der Chakras zu streiten. Ich gehe von den sieben im menschlichen Körper einfach zuzuordnen Hauptchakras aus, die in der vedischen Kultur begündet sind.)

Der Brückenschlag von den Chakras zu den Märchen aus der KHM-Sammlung der Brüder Grimm ist vielleicht etwas weit. Ich bin gespannt auf Kommentare und Tipps, die ich gerne in eine erweiterte Fassung dieses Beitrags einarbeiten würde. Vor allem auf Ergänzungen, die andere Märchen jeglicher Herkunft herbeiziehen oder einzelne Chakras (das Herzchakra ist wohl immer dabei) ansprechen, bin ich gespannt.

Märchen beschreiben einen Lebensweg , auf welchem durch Auseinandersetzung mit seinen seelischen Anteilen und Überwindung von Blockaden und Schattenthemen eine Ganzheit angestrebt (und erreicht) wird. Die Chakren könnten die Türen auf diesem Weg sein, die es zu öffnen und passieren gilt.

Schneewittchen und die sieben Zwerge: Die Sieben wirken still und heimlich im Verborgenen. Sie wollen beachtet und wertgeschätzt werden. Werden sie von der jungen Frau auch erkannt? Sie tun alles für Schneewittchen, die „schöne Seele“. Sie können aber nicht verhindern, dass Schneewittchen in eine todesähnliche Bewusstlosigkeit sinkt, bzw. von ihren unreflektierten Schattenseiten getrieben wird. Am glücklichen Ende des Märchens wird sie ihr ureigenstes „Umsetzungsprinzip“ (der Prinz) endgültig ins Leben bringen.

Die sieben Raben: Die Sieben werden verflucht und verzaubert. Die Märchenheldin muss tapfer und beharrlich daran arbeiten, sie wieder zur vollen menschlichen Funktion zu bringen. Diese Realität kennen wohl alle, die sich bewusst mit ihren Chakren beschäftigen.

To be continued …


8. November 2011 at 22:44 Comments (0)

Schwarmintelligenz – Leben wie die Ameisen ?

AmeisenWährend wir als Individuen mit unserer bisherigen Strategie der Vereinfachung komplizierter Fragestellungen relativ erfolgreich waren, versagen wir vor den komplexen Problemen, deren Reduktion auf einfache Fragestellungen keinen Beitrag zum Verständnis liefert. Wir haben als Einzelne keinen Überblick über die Einflüsse der einzelnen Faktoren auf das Gesamte. Kollektive Intelligenz im weitesten Sinne ist da ein mit viel Hoffnnug verbundener Ansatz. Voraussetzung dafür ist der Verzicht des Individuums, alles durchschauen, alles im Griff haben zu können.

Das Internet und insbesondere die Web 2.0-Tools haben das Potenzial, Wissen zu “demokratisieren”. Auch wenn mir als “altem Naturwissenschafter” sich dabei die Rückenhaare kräuseln, wie ich in einem früheren Beitrag ausgeführt habe.

Die Community bestimmt letztlich, was richtig ist. Ein darwinistischer Prozess, könnte man sagen.  (weiterlesen …)


12. April 2011 at 22:11 Comments (2)

Augenblick

AugeDie Verarbeitungsgeschwindigkeit des menschlichen Auges liegt bei etwa 1 Mbit/s.

Zum Glück wird da einiges zuerst integriert und gefiltert, bevor es durch den Sehnerv (Leitungsgeschwindigkeit im Bereich von kBit/s) ins Gehirn geht.

 
10. April 2011 at 16:35 Comments (0)

Generationensoziologie nach V. Rao

Jahrgänge Bezeichnung Bemerkungen
1901-1925 Greatest Sieger und Verlierer des 2. Weltkrieges;
bauen eine neue Welt auf.
1926-1945 Silent Fortsetzung des Aufbaus, ohne Vision,
materiell orientiert, Vergangenheit verdrängt. 
1946-1962 Boomers “68″, Werte und Worte, Befreiung, Ideologie,
Gesellschaftsorientierung.
1963-1980 Generation X  Pragmatiker
1981-heute

Millenials oder
Generation Y

Der einzelne “agiert” im sozialen Netzwerk und
“die Welt” ist das Produkt des Netzwerks.

Referenz: Rao, V. (2008): “Social Media vs. Knowledge Management: A Generational War

9. April 2011 at 15:27 Comments (0)

Das Zen des Bloggens

Hunter Nuttall aus Virginia (USA) hat ein fantasievolles E-Book geschrieben: “The Zen of Blogging“.

Jan Tissler hat es auf Deutsch übersetzt und bietet es zum Download als PDF an.

Die witzige Lehrgeschichte gibt mir einige Denkanstösse, und auf jeden Fall Gelegenheiten zum Schmunzeln. Und Schmunzeln war schon immer ein wichtiges Element des Zen.

1. April 2011 at 16:42 Comments (0)

Die Zukunft – Das Prinzip von Wirkung und Ursache

Blaetter im FlussDie Zukunft ist wie das Wasser eines Flusses, welches von weiter oben herunterfliesst. Du wirfst flussaufwärts Blätter ins Wasser, auf welche lichtvolle, positive Gedanken und Szenen gemalt sind. Mit dem Fliessen des Wassers kommen die Blätter herab zum Platz, wo Du jetzt stehst.

Die lichtvollen Szenen fliessen herab von deinem Zukunftsselbst zu deinem Gegenwartsselbst. So kannst Du deine Zukunft verändern.

Das (umgekehrte) Prinzip von Ursache und Wirkung bedeutet, zu denken wie unser Leben aus der Zukunft zu uns fliesst.

Metapher von Masami Saionji (Vorsitzende von Byakko Shinko Kai) aus einer Diskussion mit Jude Currivan, publiziert in Byakko 18/1 (2011), p.15.

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1. March 2011 at 20:59 Comments (0)

24. Dezember 2010

„Willst du uns denn nicht «Frohe Weihnachten» wünschen ?“,
wurde der Meister gefragt.
*

Er warf einen Blick auf den Kalender, sah, dass Freitag war und sagte:
“Ich möchte euch lieber einen «Frohen Freitag» wünschen.“
*

Das verletzte das Empfinden der Christen im Kloster, bis der Meister erklärte:

„Millionen werden sich nicht über den heutigen Tag,
sondern über Weihnachten freuen, wodurch ihre Freude von kurzer Dauer ist.
*

Aber für alle, die sich über jeden heutigen Tag
zu freuen gelernt haben, ist jeder Tag Weihnachten.“


Anthony de Mello (1931-1987)

24. December 2010 at 07:41 Comments (0)

Leidenschaftslohn statt Leistungslohn

Meike Winnemuth, Kolumnistin und Redaktionsmitglied der Süddeutschen Zeitung stellt anhand ihres eigenen Beispiels die Frage: Warum gehen Sie noch arbeiten ? So gelesen im Magazin 42/2010 der Süddeutschen Zeitung („Sie spinnen, Herr Jauch!“).

Warum ist es ein gesellschaftlicher Konsens, dass man arbeitet, weil man muss, und nicht, weil man will ? Wieso sind sich alle einig, dass es nur ums Geld geht – ein Interesse, dass Meike duchaus teilt. Aber ist Arbeit zwei Jahrhunderte nach der industriellen Revolution immer noch nichts als elende Knechterei ? Unter Stöhnen erlitten, um dann drei, vier Wochen im Jahr faulenzen zu dürfen. Wozu soll man täglich 8 oder eher 10 Stunden für etwas opfern, das man nur widerwillig tut ? (weiterlesen …)


24. October 2010 at 10:56 Comments (0)

Bekenntnis eines Träumers (O. Wilde)

Ja, ich bin ein Träumer.

Denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht
und erleben die Morgendämmerung, bevor die Welt erwacht.

Oscar Wilde (1854-1900)


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15. February 2010 at 19:47 Comments (0)

Der schönste Tag meines Lebens (Mark Twain)

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Gib jedem Tag die Chance, der schönste Tag deines Lebens zu werden.

 

Mark Twain  (1835-1910)

8. January 2010 at 19:52 Comments (0)

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