Auf vielseitigen Wusch wiederholen wir das Programm vom 26. November letzten Jahres.
Das neue Programm kommt am 18. März 2018 zur Aufführung.
Auf vielseitigen Wusch wiederholen wir das Programm vom 26. November letzten Jahres.
Das neue Programm kommt am 18. März 2018 zur Aufführung.
Von Ende November bis im Frühling sind in Vorbereitung:
“Paarweise“, 3 Paare erzählen Märchen und Sagen von Paaren, musikalisch umrahmt.
Im Kellertheater “Zum Isaak”, Münsterplatz 16, Basel.
Jeweils am Sonntag um 17 Uhr.
4 verschiedene, in sich abgeschlossene Programme an den folgenden Daten:
26. Nov. 2017 14. Jan. 2018 18. März 2018 22. April 2018
Offener Abend des Basler Märchenkreises
Erzählerinnen; Danielle Dubied und Denise Racine; Gesprächleitung Urs Volkart
In der Buchhandlung “Zum Bücherwurm”, Gerbergässlein 12, Basel
Mittwoch, 22. Nov. 2017, 19.30 Uhr
Grenzerfahrung
Gastspiel der Weiler Erzähler
In der Buchhandlung “Zum Bücherwurm”, Gerbergässlein 12, Basel
Mittwoch, 13. Dez. 2017, 19.30 Uhr
Veranstalter: Basler Märchenkreis
Märchennachmittag in Pfäffikon SZ
Urs Volkart erzählt Märchen aus aller Welt, musikalisch umrahmt von Ingrid Gauer
Dienstag, 30. Jan 2018, 15 Uhr
Im Tertianum Huob, Huobstr. 5, 8808 Pfäffikon SZ
Veranstalter: Tertianum Huob
Auf Wegen und Umwegen
ist der Basler Märchenkreis im März 2018 unterwegs
am 3. und 4. März in Basel, am 15. März in Aarau und am 20. März in Weil am Rhein
Dazu folgen nähere Informationen im nächsten Jahr
Unter diesem Titel erarbeiten drei Paare eine Serie von vier Veranstaltungen, in denen Märchen, sagen und andere Geschichten von Paaren “in allen Stadien” frei erzählt und musikalisch umrahmt werden.
Wie kam es dazu? Einer befreundeten Märchenerzählerin fiel auf, dass es da in ihrer Umgebung zwei weitere Paare gibt, die Märchen erzählen und die Erzählungen musikalisch umrahmen. Warum nicht etwas machen im Sinne von “Paare erzählen Märchen von Paaren“?
Bald hatten wir uns gefunden und wir arbeiten nun seit mehreren Monaten am entsprechenden Projekt “Paarweise“, das am 26. November 2017 mit einem ersten Abend im Kellertheater “Zum Isaak” am Münsterplatz in Basel an die Öffentlichkeit tritt:
4 Programme, jeweils sonntags, 17:00 Uhr
im Kellertheater Isaak, Münsterplatz 16, Basel
Eintritt: CHF 25.- Erw. / CHF 10.- Jug. ab 12 J.
Platzzahl beschränkt, Reservation: denise.racine@bluewin.ch
Sich begegnen. Sich verlieben. Sich finden. Streiten. Auseinandergehen. Sich versöhnen. Zusammenbleiben. Märchen und Sagen sind zeitlose Zeugen davon. Sie erzählen von Schicksalen, von Wegen und Umwegen, von der Weisheit des Herzens.
Drei Paare erzählen Geschichten aus aller Welt mit musikalischer Umrahmung.
Danielle Dubied und Matthias Lehnherr, Urs Volkart und Ingrid Gauer, Denise Racine und Klemens Dossinger
Auf den ersten Blick wimmelt es in den Märchen von Paaren. Wenn wir einfach auf der Ebene des Märchens als “Sozialdrama” bleiben, merken wir bald, dass es meist darum geht, den richtigen Partner, die richtige Partnerin zu finden und zu gewinnen. Als Teil des Lebenswegs der Märchenheldinnen und -helden oft mit Reifungsprozessen und Prüfungen verknüpft.
Wenn Märchen bestehende Paare beschreiben, finden wir oft defizitäre, der Erlösung harrende oder sogar destruktive Beziehungen. Häufig wird der defizitäre Aspekt bildlich durch unerfüllten Kinderwunsch ausgedrückt. In vielen Märchen kommen aber gar keine Paare vor, Ein-Eltern-Familien, Waisen, verachtete oder verstossene Kinder stehen im Zentrum.
Überhaupt liegt die Chance für eine fruchtbare Entwicklung oft bei den Kindern, während eine Entwicklung beim Elternpaar selten beschrieben ist.
Paarmärchen ?
Märchen, die von sich entwickelnden Paaren oder guten Paarbeziehungen handeln, sind dementsprechend die Ausnahme.
Na und ?
Ich zitiere ungenau Professor Josef Imbach, einem bekannten Theologen und tiefenpsychologisch Märchen interpretierenden Autor, der kürzlich in einem Vortrag sinngemäss sagte:
Märchen sind Geschichten, die sich so nie zugetragen haben, und
dennoch die alltägliche Erfahrungswelt der Menschen widerspiegeln.
Auch wenn die Märchen von verzweifelten Paaren, ihre Kinder mit grossen Persönlichkeitsdefiziten “beglückenden” oder gar ihre Kinder in lebensgefährliche Situationen bringenden Eltern berichten, das in der Regel eintreffende Happy end lässt hoffen, auch für den eigenen Lebensweg.
Auf Einladung der katholischen Kirchgemeinde Würenlos “Pfarrei St. Maria” gab es ein rundum gelungenes Abendprogramm mit Urs Volkart als Erzähler und Ingrid Gauer als musikalische Begleiterin (Kotamo, ein Polychord, und Erdflöte von Jetzer). Die alte Kirche erwies sich als guter Veranstaltungsort.
Zum Programm:
Dankes-Blumenstrauss aus dem Blumenladen Erny:
*) Unterdessen gibt es auch eine sehr schöne Fassung des Märchens in “König Lichterloh” von Frau Wolle (Karin Tscholl)
Märchen und Geschichten zum Staunen, für heimliche Alchemisten und Leute die sich nicht scheuen, die Finger schmutzig zu machen. Der Basler Märchenkreis mit Denise Racine, Danielle Dubied, Madeleine Devrient, Yvonne Wegmüller, Paul Strahm und Urs Volkart erzählte am vergangenen Wochenende in der Buchhandlung “Zum Bücherwurm”, Gerbergässlein 12, Basel. Musikalische Begleitung: Daniel Steiner.
Aus dem Programm:
Daniel Steiner spielte Rahmentrommel, Hammered Dulcimer, Hang und weitere Perkussionsinstrumente
Nur durch Tun gewinnt man Erfahrungen.
Ich hatte vor 2 Jahren einen entsprechenden Wochenend-Kurs der Europäischen Märchengesellschaft besucht. Aber wie setzt man das im konkreten Fall um?
Der 90. Geburtstag einer Verwandten war ein Anlass, es in einem Demenzheim zu versuchen. Ich wählte natürlich kurze Geschichten mit nicht zu komplexem “Personal”. Es sollte auch ein Bezug zur Erlebniswelt der Bewohnerinnen und Bewohner bestehen, obwohl ich mir nicht einbildete, sie auf der kognitiven Ebene zu erreichen, sondern am ehesten auf der emotionalen und assoziativen Ebene. Solche Anknüpfungspunkte könnten “Stricken”, “Christbaum”, “Blumen”, aber auch bekannte Tiere wie “Katzen” und “Mäuse” sein.
Ich wählte als Geschichten “Die zwei Wiesenmäuse”, “Die drei Bäume an der Krippe”, “Die Christrose” und “Das Kätzchen mit dem Wunderknäuel”. Meine Partnerin umrahmte musikalisch mit Polychord und Erdflöte.
Die Erfahrung als Erzähler war etwas speziell. Ich bin es gewohnt, beim Erzählen durch die Resonanz seitens des Publikums getragen und im Fluss unterstützt zu werden. Aber hier war keine Resonanz direkt erkennbar. Auch das direkte Ansprechen von Personen blieb in der Regel ergebnislos. Das brachte mich mehr als einmal “aus dem Fluss”.
Was bringt es denn den Bewohnerinnen und Bewohnern? Das darf ihr Geheminis bleiben, wie weit ich ihre Welt berührt hatte!
Auf alle Fälle war eine grosse Ruhe da und Zufriedenheit auf den Gesichtern. Dazu trug natürlich auch die Musik bei. Auch Bewohnerinnen und Bewohner, die sonst sehr unruhig sind, dauernd laut reden oder Ähnliches waren ruhig dabei; ein Zeichen, dass eine Verbindung, eine Resonanz da war. Das Pflegepersonal konnte sich im Hintergrund halten und auch mit-geniessen.
Der Versuch war es wert. Es soll nicht unser letzter leiben.
Ein Erzählabend in der “Alten Metzg” Sissach.
Es war ein, abgesehen von der Kälte im Raum, wieder einmal ein wunderschöner Anlass. Simone Peyer und ich erzählten, Ingrid Gauer und Barbara Geiser sorgten für wohltuende musikalische Intermezzi mit Polychord, Flöten und Streichpsalter.
Wir waren im Vorfeld auch lange “unterwegs”, bis wir den Titel hatten. Begonnen hatte es eigentlich mit dem – aktuellen Thema – “Flucht”, dann mit “Aufgenommen werden”, mit dem “Gast sein”. Wie wird man Gast? Dazu muss man unterwegs sein! Vielleicht nicht sehr originell als Märchenthema, aber wichtig, erzählt doch die Mehrzahl der Märchen von einem Lebensweg der Märchenheldin oder des Märchenhelden.
Liste der erzählten Märchen:
Veranstaltet wurde der Abend vom Verein “loose-rede-läse” Sissach.
Vier wunderschöne Tage im malerischen oberen Teil des Valle Bognanco, westlich von Domodossola.
Link: http://www.altavallebognanco.it/; Veranstalter: Per Pedes; Wanderkarte des Valle Bognanco;
Unterkunft: Rifugio Il Dosso (zentrale Lage, angenehm, sogar komfortabel, Essen einfach)
Leitung: Annina Rosenkranz (wegkundig, kompetent auch bezüglich Natur, Geografie und Volkskunde, umsichtig und sorgfältig).
Offener Abend des Basler Märchenkreis’
Mittwoch, 23. November 2016, 19.30 Uhr, Buchhandlung Bücherwurm, Basel
Erzählabend in Sissach: Sei mein Gast – auf deinem Weg
Freitag, 2. Dezember 2016, 19.30 Uhr, Alte Metzg, Sissach
Erzählabend und Erzählmatinée des Basler Märchenkreis: Dreck und Glanz
Samstag, 4. Februar 2017, 19 Uhr und Sonntag, 5. Februar 2017, 11 Uhr